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Peter Fitzek – Die Rückkehr des Königs (in den Knast)

03/11/2018
Peter Fitzek erneut verhaftet

Am 31.10.2018 in Wittenberg verhaftet: Peter Fitzek

Am 31.10.2018 residierte Reichsbürger-König Peter Fitzek in einem Restaurant in der Lutherstadt Wittenberg, wobei anzunehmen ist, dass er sich in Begleitung seiner Freundin Annett Ullmann befand. Anzunehmen ist auch, dass der überzeugte Vegetarier Fitzek gerade ein argentinisches Filetsteak (blutig) verspeisen wollte, als eine Gruppe hochgewachsener Polizeibeamter das Provinz-Bistro betrat.

Fitzek zeigte sich also am zurückliegenden Mittwoch unbekümmert in der Öffentlichkeit, obgleich er wusste, dass er einer Ladung zum Strafantritt nicht gefolgt war. Zurzeit ist nicht klar, ob diese Ladung durch Öffentliche Bekanntmachung entsprechend § 185 ZPO oder auf andere Weise erfolgte. Fitzek hatte gewiss für einen „genialen Schachzug“ gehalten, bei der amtlichen Meldestelle keine inländische Anschrift zu hinterlassen, sondern wiederum zu behaupten, sein Hauptwohnsitz läge in der Schweiz.

Zuvor hatte er die Behörden jahrelang mit solchen Taschenspielertricks in Schach gehalten, was seine Arglosigkeit am 31.10.2018 erklären mag. Doch diesmal lag er falsch – er wurde längst per Haftbefehl gesucht, wobei ihm sein prägnantes (leicht bizarres) äußeres Erscheinungsbild zum Verhängnis wurde. Ein zufällig anwesender Polizeibeamter erkannte den wohl berühmtesten Reichsbürger des Landes und verständigte umgehend seine Kollegen. Ein Clip, inzwischen von der BILD-Zeitung veröffentlicht, zeigt, wie Fitzek in Handschellen abgeführt wird: Polizisten packen den König von Deutschland am Arm, schubsen ihn unsanft durch die Menschenmenge.

Gegen 19:00 Uhr wurde Fitzek dann in ein Gefängnis gebracht, das er bereits während seiner etwas über einjährigen Untersuchungshaft kennengelernt hat – die JVA Halle. Dort wird er voraussichtlich eine reguläre 2,5-jährige Haftstrafe absitzen, zuvörderst wegen des Führens von Kraftfahrzeugen ohne Fahrerlaubnis.

Die Verhaftung des „Königs“ ist in erster Linie ein emotionales Ereignis, jedenfalls was die Wahrnehmung im Netz angeht. So fabulierte der harte Kern der Fitzek-Anhänger: „Die Verhaftung war von bundesrepublikanischer Seite als öffentlichkeitswirksamer Akt geplant“. Die Verhaftung war ursprünglich überhaupt nicht geplant, sie ist das Ergebnis davon, dass Fitzek ganz simpel den Strafantritt verweigerte – in der trügerischen Hoffnung, wieder einmal mit solchen Fisimatenten durchzukommen. Überdies hielt er in seinem Wahn die ganze Angelegenheit für eine „himmlische Prüfung“ – getestet würde hierbei seine Sturheit.

Stur ist er geblieben, das muss man ihm lassen, verhaftet wurde er trotzdem. Und das „öffentlichkeitswirksame“ Auftreten zahlreicher Polizisten rührt daher, dass die Exekutive bislang schlechte Erfahrungen mit Reichsbürgern sammeln musste. Wolfgang Plan und Adrian Ursache griffen seinerzeit zur Waffe, als die Polizei bei ihnen auftauchte. Und tote Beamte darf es wegen solcher Deutschland-Hasser nie wieder geben.

Auf Kritikerseite löste Fitzeks Verhaftung und Einbuchtung Genugtuung aus. Die Leser der Reichsdeppenrundschau dürften sich freuen …. und das Sonnenstaatland-Forum titelt zynisch „Neues aus dem Königreich 11/2018 – die Extraausgabe mit Systemwechsel“.

Natürlich ist es erleichternd, wenn es einem arroganten Kriminellen wie Peter Fitzek endlich einmal so richtig an den Kragen geht. Ganz sicher kann man sich dessen natürlich nie sein. Vielleicht kommt irgendein Richter auf die Idee, die bisher „unschuldig“ abgesessene Untersuchungshaft auf die nun angetretene Haftstrafe anzurechnen. Oder die Erzengel bringen mit ihren Posaunen die Mauern der Justizvollzugsanstalt Halle zum Einsturz.

Wetten sollte man darauf jedoch keine abschließen, besonders die verbliebenen Fitzek-Anhänger nicht, bei denen es sich im Wesentlichen um drei Personen handelt: Martin „von“ Schulz, Marco Ginzel und Benjamin „von“ Michaelis. Die „drei Stooges“ verharren noch auf dem letzten verbliebenen „Staatsgebiet“ des „Königreich Deutschlands“.

Falls auch diese Immobilie geräumt wird, und das ist so unwahrscheinlich nicht, müssten sie sich andere Wirkungsfelder suchen. Marco Ginzel könnte man sich gut als Aushilfsverkäufer bei Karstadt vorstellen (Abteilung Feinstrumpfhosen), Benjamin Michaelis würde als Autoverleiher bei „Sixt“ ein gutes Bild abgeben (aber nur an Tagen, an denen es nicht zu hektisch zugeht). „Freiherr“ Martin „von“ Schulz geht wegen Schwachsinnigkeit leider leer aus.

Leider heißt es nun Abschied nehmen. Lebe wohl, „Königreich Deutschland“!

Könige in freier Wildbahn

18/04/2018

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Peter Fitzek hat viel durchmachen müssen. Seinerzeit, beim Empfang in der JVA Halle, wurde er gezwungen, eine Kniebeuge zu machen, und zwar so nackt wie ihn sein Vater zeugte Schöpfer schuf. Alles in allem ist das nichts Dramatisches, dennoch wurde Fitzek nach eigenen Angaben traumatisiert. Womöglich ist ihm bei der körperlichen FKK-Ertüchtigung ein feuchter Wind entwichen, wofür er sich sein restliches Leben lang schämen wird.

Das flatulente Trauma beeindruckte wohl auch jenen Richter, der für Fitzeks neueste Haftbeschwerde zuständig war. Er setzte den „Obersten Souverän“ kurzerhand auf freien Fuß.

Nun ist er also wieder da, der Käsekönig und Wurstmessias aus Wittenberg. Von Tausenden von Anhängern wurde er am Gefängnistor empfangen (manche Quellen behaupten, es seien lediglich 6 Personen gewesen) und enthusiastisch begrüßt. Sogar Freundin Annett Ullmann ließ sich mal wieder sehen, zupfte aber die ganze Zeit über nervös an ihrem gardinenartigen T-Shirt. Hoffentlich  hat sie sie nicht zu viel von Fitzeks veruntreuten 1,3 Millionen EUR veruntreut. Sonst wird ihr der „König“ gewiss die Hupen Ohren langziehen.

Den Kampf gegen die faschistische und von West-Alliierten besetzte Hitler-BRD hat Fitzek selbstverständlich umgehend wieder aufgenommen. Und zwar in Form eines YouTube-Videoclips. Seine Behauptung, er wäre im Knast zum Hungerkünstler avanciert entpuppt sich dabei leider/glücklicherweise als typische Fitzek-Lüge. Fast fett ist er geworden, und einen Bollerkopp hat er gekriegt – die Knastküche scheint ihm richtig gut getan zu haben.

Die neuen Leiden des alten Peter Fitzek

28/03/2018
Peter Fitzek JVA Halle

Vorbei sind die rosigen Zeiten: Peter Fitzek ist noch immer selbstgefällig aber nicht mehr fett…

Peter Fitzek verfügt über wundersame Kräfte. Er kann beispielsweise mit einer wischenden Handbewegung Wolken auseinanderschieben, um einen drohenden Regenschauer abzuwenden. Auch ist er praktisch unverwundbar: „Nichts kann mir etwas anhaben. Nichts!“, so versicherte er einst inbrünstig.

Fitzek vermochte zudem, eine „Königliche Reichsbank“ zu gründen, auf der die Sparer ihr Geld sicherer wähnen konnten, als auf „jeder Bank in Liechtenstein, Monaco oder der Schweiz“. Leider landete das Geld bei der Wittenberger Sparkasse, wo der „Oberste Souverän“ es nach und nach abhob, um es für sich selbst auszugeben … und um den Rest bis heute zu verstecken.

Untreue Peter Fitzek

Peter Fitzeks großes Geklaue: zum Vergrößern anklicken!

Die geklauten Scheinchen sollen ihm gewiss, sobald er aus dem Gefängnis kommt, als sanftes Ruhekissen dienen. Außer Fitzek selbst weiß niemand (außer vielleicht dem „Supermodell“ Annett Ullmann) wo die Überbleibsel der veruntreuten 1,3 Millionen EUR sind. Noch kann er sich nicht an dem ergaunerten Reichtum erfreuen, denn er sitzt in der JVA Halle zur Untersuchungshaft ein.

Dagegen hat er (mal wieder) Beschwerde eingelegt.

In seinem Schrieb gibt sich der „Menschensohn“ (noch) weinerlicher als sonst. Er bemüht sich Mitleid zu erheischen und versucht – wie gehabt – zu manipulieren. Das alles, seiner gutachterlich bestätigten durchschnittlichen Intelligenz entsprechend, auf niedrigem Niveau.

Es wird ein Freispruch in allen Anklagepunkten erwartet. Es besteht weder ein Fluchtwille, noch eine tatsächliche Fluchtmöglichkeit, noch lässt sich auf andere Weise substantiiert Fluchtgefahr begründen. […] Der Verfahrensführer hält sich für unschuldig und erwartet schon deshalb keine Strafe.

Die Straferwartung des Untersuchungshäftlings, das dürfte sich sogar einem fünfzehnjährigen Waldorfschüler erschließen, spielt keine Rolle bei der Frage, ob die Inhaftierung fortgesetzt wird oder nicht. Und für clevere Zeitgenossen (zu denen Fitzek zugegebenermaßen nicht zählt) findet sich immer mal eine Möglichkeit zur Flucht. Peter Fitzek sammelt hier Scheinargumente, in der Hoffnung, dass sein Pamphlet schon allein wegen seiner Länge bei den zuständigen Stellen Eindruck schinden wird.

Es besteht auch gar kein Fluchtwille.

Die Behauptung eines notorischen Lügners. Bei seiner Festnahme (die dann direkt in die Untersuchungshaft führte) hatte Fitzek heftigen Widerstand geleistet und zudem zu fliehen versucht.

Es folgt eine bekannte Schilderung, der zufolge er am 13.03.2017 mit Leichtigkeit aus einem Gerichtsgebäude hätte fliehen können, es aber nicht getan hat. Seine grotesken Omnipotenzphantasien à la „Nichts kann mir etwas anhaben“ sollen demnach dazu führen, dass man ihn aus dem Knast entlässt. Fitzek ist nicht „durchschnittlich intelligent“, er ist dumm wie Brot.

Im Fall des Beschwerdeführers wurde ein Basketballkorb gleich am nächsten Tag abgeschraubt, nachdem wir (= Blödmann Peter Fitzek) an diesem Klimmzüge übten.

Jetzt outet sich Fitzek also auch noch als Fünfjähriger, der sich ans Badezimmer-Regal hängt, um daran fröhlich herumzuschaukeln, und sich dann wundert, dass die Eltern mit ihm schimpfen. Was für ein Depp!

Reichsbürger-Depp

Reichsbürger-Klimmzüge (c) Sonnenstaatland

Es wird darauf geachtet, dass Untersuchungshäftlinge mit sehr gutem Verstande voneinander getrennt werden.

Das ist aber nett, dass man diese Leute vor geistigen Tieffliegern wie Peter Fitzek schützt. Eine vorbildliche Haftanstalt!

In Fitzeks Haftbeschwerde folgt nun ein ellenlanger Sermon darüber, dass ihm nicht nur der Basketballkorb verwehrt blieb, nein, er durfte sich auch nicht an das Fußballtor hängen. Welch schlimme Folter. Von „Folter“ schreibt Fitzek übrigens sehr oft.

Er darf in der JVA nicht gleichzeitig Sport treiben und Gitarre spielen, die Sportlehrerin ist sogar dick und ihre Sportlichkeit damit unglaubwürdig. Warum man Fitzek aufgrund solch überzeugender Argumente nicht sofort aus der Haft entlassen hat, das weiß keine Sau.

Die Duschen werden zudem nur noch für jeweils drei Gefangene zusammen je etwa 30 Minuten geöffnet, sodass auch während den Duschzeiten keine sozialen Interaktionen möglich sind.

Unter der Dusche soll man auch nicht „sozial interagieren“ (Fitzek denkt gewiss, er klänge intelligent, wenn er solche Phrasen benutzt) sondern den Körper reinigen – möglichst den eigenen!

Im weiteren Verlauf faselt Fitzek von Kinderschändern, die im Knast seiner Meinung nach mit Ausländern oder „Schwächlingen“ zusammengelegt werden sollten. Da Fitzek ja bevorzugt Frauen verprügelt und er somit mit Fug und Recht als Feigling und Schwächling bezeichnet werden darf, ist dies wohl als Wunsch zu verstehen, zukünftig mit widerwärtigen Perversen zusammengelegt zu werden. Ja, warum denn nicht?

Das feine Werkzeug „Körper“, über das der Beschwerdeführer verfügte, ist hier vom Bindegewebe, den Hautfalten, vom Haarausfall, von der Körperkraft u.a. um weit über 15 Jahre gealtert.

Peter Fitzek ist demnach 67 Jahre alt und versteckt seine ausgefallenen Haare in seinen feucht-schwabbligen  Hautfalten? Zum Glück ist er im Gefängnis, so dass das niemand sehen muss.

Zu einer weitern übernatürlichen Fähigkeit des „Königs von Deutschlands“ gehört es bekanntlich, dass er der Schwerkraft trotzen kann. Jedenfalls ein winziges Organ von ihm, allerdings nur dann, wenn Fitzek ein bekanntes Produkt aus dem Hause Pfizer konsumiert hat. Zurzeit kann der „König von Deutschland“ daraus allerdings keinen Nutzen ziehen, da das „Topmodell“ Annett Ullmann ihn bei Besuchsterminen lediglich umarmen darf, und sonst nichts. Somit entfällt das einstmals gewohnte allabendliche Rohrverlegen. Ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz, wie der Verfassungsrechtler Peter Fitzek folgerichtig und notgeil konstatiert.

Eine weitere Kuriosität in der Dezember-Haftbeschwerde des Peter Fitzek ist, dass er mehrmals die Formulierung „Bundesrepublik Deutschland und Deutschland“ verwendet. Üblicherweise existiert für Reichsbürger das Land Deutschland, in dem sich eine Verwaltungsstruktur Namens „BRD“ ausgebreitet hat, ähnlich wie eine Krebsgeschwulst. Deutschland muss von dieser „BRD“ befreit werden, so die übliche Wahnvorstellung.

Fitzek verzichtet in seiner Haftbeschwerde komplett auf das Lieblingskürzel aller Reichsbürger, „BRD“, und labert also stattdessen von „Bundesrepublik Deutschland und Deutschland“. Möglicherweise lehnt er sich damit an eine Theorie des verstorbenen Reichsbürgers Andreas Clauss an, derzufolge neben der (natürlich illegitimen) Bundesrepublik Deutschland ein verborgenes Deutschland existiert, welches nach dem Untergang der „BRD“ zutage treten wird.

Peter Fitzeks Pamphlet ist ein Manifest des Selbstmitleids, nicht das Werk jenes „Machers“, als der er sich gerne von seinen (immer weniger) werdenden Anhängern feiern lässt.

Tatsächlich, und das ist nicht ironisch gemeint, sind einige der von ihm geschilderten Zustände in der JVA Halle bedenklich. Grundsätzlich, so sieht das Gesetz es vor, ist ein Untersuchungshäftling als unschuldig anzusehen, seine Haftbedingungen sind entsprechend zu gestalten.

Fitzek jedoch ist ein arroganter, sich maßlos überschätzender Widerling. Er hat noch nie etwas zum von ihm stets betonten „Gemeinwohl“ beigetragen. Seine Faulheit und seine maßlose Geldgier lassen das auch gar nicht zu. Fitzek hat andere Menschen um ihr Geld geprellt und sie verletzt – auch und gerade körperlich. Wenn er sich nunmehr Haftbedingungen ausgesetzt sieht, die nicht so sind, wie sie sein sollten, so trifft es nicht den Falschen.

Armes Schwein

(c) Sonnenstaatland

LINK: Diskussion im Anti-Reichsdeppen-Forum

Zum Tode von Ernst Köwing. Der Honigmann schweigt für immer.

06/03/2018
Ernst Köwing und seine Bienchen

Symbolbild des Erfolgs

Wenn er selbstverliebt verkündete „Der Honigmann kommt…“, dann füllten sich die Hinterzimmer deutscher Provinzkneipen. Da wurde nicht mehr Skat gespielt, da wurde es hochpolitisch.

Die zahlenden Gäste (rekrutiert u. a. aus der jeweiligen örtlichen Jägerschaft sowie den Mitgliedern der Dorf-Feuerwehr) bekamen glasige Augen. Nicht, wie sonst, vom Saufen, sondern deshalb, weil sie den Offenbarungen des Ernst „Ernie“ Köwing lauschen durften. Ein wenig Staunen machte das schon, denn Köwing war weder eloquent noch charmant, auch an seinen Inhalten gabs nie besonders Spannendes zu entdecken. Im Gegenteil: den von ihm kolportieren Unsinn findet man im Netz an jeder Ecke.

Aber vielleicht war es gerade das, was bei seinem Publikum gut ankam: Das ewig Gestrige vermischt mit handelsüblichen Verschwörungstheorien, vorgetragen von einem farblosen Tattergreis, der es nicht einmal vermochte, sein anspruchsloses Publikum zum Tosen zu bringen.

Noch erfolgreicher als seine kostenpflichtigen Tourneen soll das Blog „Der Honigmann sagt…“ gewesen sein. Über 80 Millionen mal wären die Seiten über die Jahre hinweg angeklickt worden. Auch dort gab es nichts Besonderes zu entdecken. Die Artikel waren oft genug geklaut und enthielten in aller Regel rechtsradikalen & abergläubischen Dreck. Antisemitische Inhalte (inklusive Holocaustleugnung) wurden Köwing schließlich zum Verhängnis. Ende letzten Jahres musste er eine Haftstrafe antreten.

Schlimmer als die Artikel waren die jeweiligen Kommentarbereiche des „Der Honigmann sagt…“-Blogs. Köwings Leser waren und sind Sinnbild für all das, was im Ausland das Bild des „hässlichen Deutschen“ ausmacht: Hass & Dummheit in Reinkultur, Herrenmenschenarroganz und Pickelhaubenmentalität.

Am 24.02.2018 soll der Honigmann Ernst Köwing gestorben sein. Ob er vorher noch einmal wild um sich schlug, ist nicht bekannt.

Dennis Gaidetzka lässt unliebsame Google-Suchergebnisse entfernen

14/02/2018
Dennis Gaidetzka

In europäischen Google-Ergebnissen lässt sich nichts Anrüchiges mehr über Dennis Gaidetzka finden…

Jahrelang hetzte Dennis Gaidetzka auf seinem „KRD-Blog“ gegen den eigenen Staat, der ihm ein Leben in Wohlstand, Freiheit und Frieden hatte zukommen lassen. Selbst kann Gaidetzka jedoch keine Kritik vertragen: Unliebsame Google-Suchergebnisse lässt er löschen. An seine reichsdeutsche Vergangenheit möchte er nicht mehr erinnert werden.

Was geschehen ist, ist geschehen. Lange Zeit publizierte Dennis Gaidetzka braunesoterischen Blödsinn und frönte seiner Affenliebe zum durchgeknallten Wittenberger „Messias“ und „König von Deutschland“ Peter Fitzek. Er hatte sich damit selbst ins Rampenlicht gestellt und es somit selbst auch selbst zu verantworten, dass man ihn mit Fitzek und anderem reichsdeutschen Schwachfug in Verbindung bringen konnte.

Inzwischen hat er sein unsägliches Blog gelöscht und möchte von seiner geistigen Irrung und Verwirrung nichts mehr wissen. Gaidetzka nahm sein vermeintliches „Recht auf Vergessen“ in Anspruch und verlangte von Google, dass alle Bilder und Informationen zu seiner reichsdeutschen Vergangenheit gelöscht werden. Mit Erfolg.

Google kam Gaidetzkas Wunsch der Einfachheit halber nach, denn „…es ist nicht einfach, […]  jeden Antrag individuell [zu] prüfen und zwischen dem Recht des Einzelnen auf Schutz seiner personenbezogenen Daten und dem Recht der Öffentlichkeit auf Zugang zu diesen Informationen und ihrer Verbreitung abwägen [zu] müssen.“ Glück für Gaidetzka.

Nun wird er von Google behandelt wie ein 15-Jähriger, der mal ein Fahrrad gestohlen hat, worüber es Informationen im Internet gibt, und weshalb er keinen Ausbildungsplatz findet. Dass solche Informationen gelöscht gehören, ist klar.

Anders ist die Sache bei Gaidetzka gelagert. Der ist zwar ein armes Würstchen, aber so arm dann auch wieder nicht. Er hat sich weder für den Schwachsinn und die Lügen entschuldigt, die er verbreitet hat, und ebenfalls hat er sich nicht öffentlich von seinem einst heiß verehrten Guru Peter Fitzek distanziert.

Stattdessen schreit er nun nach jenem Datenschutz, die die Bundesrepublik Deutschland und die EU gewähren. Zwei Gebilde, für die Gaidetzka zuvor nur Hohn und Verachtung übrig hatte.

Nun, wo er endlich kapiert hat, dass er von Anfang an auf dem falschen Pferd saß, sieht sie Sache offensichtlich anders aus. Erbärmlich.

 

Der desolate Zustand der „Ich bin kein Reichsbürger“-Szene

04/01/2018
Adrian Ursaches Nazi Unterstützer

Feuchte Augen, feuchter Hosenlatz: „Ich bin kein Reichsbürger!“

Sie alle sind keine Reichsbürger … und waren auch nie welche gewesen: beispielsweise die Knastbrüder Peter Fitzek, Wolfgang Plan, Adrian Ursache…

Aber ob Reichsbürger oder nicht – eigentlich interessiert das immer weniger. Und auch die Anhängerschaft schmilzt vor sich hin, während gleichzeitig einst hochmotivierte Unterstützer klamm und heimlich das Weite suchen.

Einst verließen rund 150 Reichsdeppen ihr warmes, Hartz-IV-finanziertes Zuhause, um den großen Meister Adrian Ursache tatkräftig dabei zu unterstützen, die „BRD“ zu vernichten. Handelt es sich bei der „BRD“ doch immerhin um ein widernatürliches Krebsgeschwür, das von Deutschland Besitz ergriffen hat. Sowas muss weg, jawoll! Adrian Ursache hatte oft genug bewiesen, dass er Mitarbeiter des Ordnungsamtes, Gerichtsvollzieher und sogar ein ganzes Polizeiaufgebot einschüchtern kann. Der wird auch mit der „BRD“ fertig, die ohnehin seit 1949 stets unmittelbar vor dem Untergang steht und seitdem nur noch wild um sich schlägt, das war die einhellige Meinung.

Es war dann allerdings der vermeintliche Held Adrian Ursache, der wild um sich schoss. Sein Weg führte ihn erst ins Haftkrankenhaus und schließlich in die reguläre Untersuchungshaft. Und das, obwohl er doch angekündigt hatte, sogar schwangere Frauen abmurksen zu wollen. Seine Fans mochten die Schmach nicht hinnehmen. Im Dezember gab es eine „große“ Solidaritätsdemo, zu der allerdings nicht mehr die 150 anfänglichen Anhänger kamen, sondern lediglich ein „harter Kern“, bestehend aus vielleicht zwölf Leuten.

Besonders tat sich ein Prachtexemplar von Reichsbürger hervor, eine feiste Säufervisage mit feuchten Augen und offensichtlich auch feuchtem Hosenlatz. Seine üblichen, „diese BRD“ betreffenden Äußerungen sind nicht erwähnenswert, weil allzu YouTube bekannt, interessant eher seine antisemitischen Auswürfe, z. B. dahingehen, dass wir von einem Zionistenregime regiert werden.

Wikipedia zufolge bezeichnet Zionismus „…eine Nationalbewegung und nationalistische Ideologie von Juden, die auf einen jüdischen Nationalstaat in Palästina zielt…“.

Seltsam ist nur, dass unsere Bundesregierung, also unser Zionistenregime, die Palästinenser, die dem jüdischen Staat in ihrer überwiegenden Mehrheit negativ gegenüberstehen, jährlich mit Millionenbeträgen sponsert. Seltsam überdies, dass die Deutsche Botschaft sich in Tel Aviv und nicht in Kyritz an der Knatter, der Hauptstadt Israels, befindet. Die Amerikaner sind hier vorgeprescht, die angeblichen USA-Vasallen, die „BRD“, schloss sich hingegen ausgerechnet der Erdoganschen Kritik an.

Im Übrigen ist der Suffkopp, der auf dem scheußlichen Bild ganz oben zu sehen ist, ein erbärmlicher Feigling. Wenn er Juden meint, soll er auch Juden sagen und sich nicht hinter einem Begriff wie Zionismus verstecken, den er ohnehin nicht versteht.

Untergang Königreich Deutschland

Wird von den besten Freunden der Reichsbürger, den Russen, zum Verkauf angeboten: Das KRD-Blog!

Ein anderer Feigling ist Dennis Gaidetzka. Er hat sich klamm und heimlich von seinem Führer Peter Fitzek verabschiedet. Der einst glühende Fitzek-Verehrer hat seine Fanseiten, das KRD-Blog, seinen Facebook- und Twitter-Account geschlossen. Keine Worte der Erklärung, kein gar nichts. Das hat der König nicht verdient, das muss man sogar als Kritiker der deutschen Spinner-Szene sagen! Wenigstens einen Beitrag mit der Überschrift: „Du hast mich verführt, Fitzek, du dreckiger, stinkender Betrüger!“, hätte Gaidetzka noch veröffentlichen können.

Was gibt die Szene sonst noch her? Mario Romanowski, Ingo Schulz und Rüdiger Klasen sind stammelnde Idioten und uninteressant. Auch Peter Frühwald ist so langweilig, dass seine Anhänger offensichtlich entschlafen sind. Er ist keines Sterbenswörtchens mehr wert. Die Szene ist insgesamt zwar noch groß, brabbelt aber in kollektiver Schwachsinnigkeit lediglich das nach, was man ohnehin auf YouTube, WordPress und einschlägigen Foren tausendfach hört. Die Reichsdeppenrundschau wird also nicht allzu viel zu berichten haben.

Auf Sternstunden braucht man im Jahr 2018 also nicht zu hoffen. Ebensowenig auf zahlreiche Reichsdeppenrundschau-Beiträge…

Dennis Gaidetzka ein überzeugter Reichsbürger

Reichsbürger Dennis Gaidetzka: Der Fitzek-Fanatiker machte sich feige aus dem Staub…

Ein veritabler Kotzbrocken

24/10/2017
Polizistenmörder Wolfgang Plan

Grinsender Mörder: Wolfgang Plan

Diejenigen, die den deutschen Staat leugnen, machen viel Getue um ihr Menschsein. Sie seien nicht „auf hoher See verschollen“, „keine Person“ … sondern eben „Mensch“. Und so gesehen viel menschlicher als all jene „Schlafschafe“, die noch nicht „aufgewacht“ seien.

Diese Leute sind eben ganz anders als die Bundesrepublik Deutschland, die ihren Bürgern Sozialleistungen zukommen lässt wie kein Staat jemals zuvor, die andere Länder massiv mit Entwicklungshilfe unterstützt, und die großzügig Migranten einreisen lässt, um diese vor Krieg, Krisen und Armut zu schützen.

Wie aber genau ist es um die moralische Überlegenheit der zitierten Staatsleugner bestellt? Was tun Reichsbürger, Selbstverwalter und DDR-Fans im Einzelnen, um ihrer selbst attestierten Nächstenliebe Ausdruck zu verleihen?

Nun, sie pöbeln in plumper Regelmäßigkeit Angestellte des deutschen Staates an; sie verletzen, wie Peter Fitzek es getan hat, Kinder in Straßenverkehr und werden gegenüber Frauen gewalttätig. Drohen, nötigen und beleidigen gehört zum Tagesgeschäft.

Und sie schießen – das ist der Höhepunkt reichsdeutscher „Menschlichkeit“ – auf Polizeibeamte, verletzen und töten sie. Adrian Ursache und Wolfgang Plan sind diesbezüglich die Vorreiter jener Szene, die vom Verfassungsschutz (tagesformabhängig) auf 10.000 bis 15.000 Personen geschätzt wird. Die Reichsdeppenrundschau geht von 40.000 Personen aus … und von bis zu 100.000 Befürwortern und Sympathisanten.

Unabhängig davon, wie die Zahlen aussehen mögen: Aus der Szene hat sich bislang niemand von der Schießwütigkeit eines Adrian Ursache und eines Wolfgang Plan distanziert. Im Gegenteil! In verschiedenen Foren und in den einschlägigen Blogs halluziniert man von einer staatlicher Verschwörung. Die Täter, so meint man, hätten nur aus einem gewissen Notstand heraus gehandelt.

Adrian Ursache wird wohl für einige Jahre hinter Gittern verschwinden, Wolfgang Plan wurde heute zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt. Die vor Gericht vorgebrachten Ausflüchte halfen den beiden Revolverhelden bisher nicht wirklich weiter.

Wolfgang Plan hat besonderen Symbolwert für die reichsdeutsche Szene und deren moralische Verkommenheit. Er ist das Sinnbild des selbstgefälligen, selbstgerechten Staatsleugners – ein veritabler Kotzbrocken, der sich herausnimmt, rücksichtlos auf alles eindreschen zu dürfen, was ihm nicht in den Kram passt. Gleichzeitig mochte er (ebenfalls szenetypisch) nicht auf eine depperte Selbsterhöhung verzichten:

Reichsdeutsche Wichtigtuerei

Die wahnhafte Selbstbeweihräucherung des Wolfgang Plan (zum Vergrößern anklicken).

 

Rechtsanwältin Susanne Koller lächelt verzückt, als ihr der Polizistenmörder Wolfgang Plan die Hand reicht.

Wolfang Plan wurde gestern aufgrund seiner am 19. Oktober 2016 an einen jungen Polizeibeamten begangenen Bluttat verurteilt.

Dass die lebenslange Haft in der reichsdeutschen Unterstützer-Szene auf Unverständnis stößt, war nicht anders zu erwarten. Dass Plans Rechtsanwältin Susanne Koller eine bizarr wirkende Begeisterung für ihren Mandanten entwickelte, stößt hingegen unangenehm auf:

Die Verteidigerin will nun umgehend Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen. Sie bezeichnete das Urteil politisch motiviert. Vor Journalisten sagte sie, „uns wurde zugetragen, es bestand eine gewisse Erwartungshaltung der Politik und Behörden über den Ausgang des Verfahrens“. Dieser habe das Gericht offenbar nicht standgehalten. Quelle

Dass Anwälte vom Wahn ihrer Mandanten angesteckt werden können, ist spätestens seit den 70er-Jahren bekannt, als sich gewisse Juristen mehr oder weniger mit den kranken Ideen der RAF-Terroristen solidarisierten. So gesehen mag man sich einfach damit begnügen, dass Frau Koller im Laufe des Verfahrens einen Koller bekam.

Nomen est omen? In Fernsehinterviews machte Frau Koller des Öfteren den Eindruck, als ob sie einen Koller habe…

Wolfgang Plan selbst hat Glück gehabt. Das Gericht mochte in seinem häuslichen Amoklauf keine besondere Schwere der Schuld erkennen. Damit kann er nach 15 Jahren wieder auf freien Fuß kommen.