Skip to content

Depp im Bett

28/08/2016

Die ersten Bilder vom „schwer“-verletzten Maulhelden, der es um ein Haar geschafft hätte, die BRiD: GmbH zu besiegen:

Depp im Bett

Adrian Ursache – die vorhersehbare Eskalation

26/08/2016

Die Überschrift des hier am 22.08.16 erschienenen Blogbeitrags – „Adrian Ursache – der letzte Mauerschütze der DDR“ – hatte offenbar prophetischen Charakter: Der in Sachsen-Anhalt lebende DDR-Fan Adrian Ursache zog, als das Haus, in dem er und seine Familie leben, geräumt werden sollte, eine scharfe Waffe und schoss auf die Polizei:

.

.

Adrian Ursache, in Rumänien geboren, ist ein YouTube-bekannter Dreckschwätzer, gegen den selbst Deppen-Konkurrenten wie Peter Fitzek und Mike Herrlein blass aussehen. Dieser Mann hatte sich zuletzt in eine Rage geredet, aus der ihm niemand mehr heraushelfen konnte. Der untergegangene Güllegruben-Staat DDR versetzte den „schönen Adrian“ in eine Euphorie, die ihresgleichen suchte:

Der demokratische Westen (insbesondere die verhasste „BRD“) wurde von ihm als „faschistisch“ deklariert, während er sich selbst als strahlender Vertreter der Menschlichkeit und Wahrhaftigkeit sah. Er wollte die Volkskammer der DDR neu gründen, hatte überdies die Phraselogie des „Arbeiter- und Bauernstaates DDR“  1 zu 1 übernommen:

Adrian Ursache musste natürlich Opfer bringen: Wer nicht so dachte, wie er, war eine „Drecksau“ und gehörte „abgeschlachtet wie Vieh“. Man muss Herrn Ursache zugestehen, dass er seine kranken, menschenverachtenden Ansichten konsequent zu Ende lebte. Im Gegensatz zu reinen Phrasendreschern – wie Fitzek, Heerlein oder Rüdiger Hoffmann – griff er tatsächlich zur Waffe. Dies bescherte ihm nunmehr schwere Verletzungen, u. a. Kugeln in den Oberkörper. Ursache wird wohl mit einer Anklage rechnen müssen. Hoffentlich auch mit seiner Inhaftierung.

In diesem Zusammenhang sei es allen Reichsbürgern angeraten, sich aufgrund ihrer geistigen Erkrankung in psychiatrische Behandlung zu begeben. Allerdings: Aufgrund intellektueller Defizite wird es diesen Leuten wohl nicht möglich sein, einzusehen, dass sich niemals „die Massen“ erheben werden, um gegen den „Unrechtsstaat“ Deutschland aufzustehen. Ebenso werden sie nicht einsehen, dass „die Russen“ selbst in 100 Jahren nicht eingreifen werden, um der „BRD-Scheinregierung“ zu zeigen, dass sie keine Macht im eigenen Lande hat.

Hingegen werden Reichsdeutsche, Staatsleugner und andere Querulanten weiterhin mit Schufa-Einträgen und Zwangsräumungen zu rechnen haben…

Reichsbürger-Terror

Rainer Wendt hatte es geahnt

Adrian Ursache – der letzte Mauerschütze der DDR

22/08/2016
staat_ur

Gesperrt: Hetzvideo eines Zonen-Zombies…

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!“, wird in einer von Berthold Brecht geschriebenen Parabel gesagt, und gemeint ist damit jener Schoß, aus dem einst Hitler und seine schmierigen Gefolgsleute krauchten; jene Spießgesellen, die das Resultat einer menschenverachtenden, durch und durch autoritätsorientierten Grundhaltung waren.

Und obwohl das Dritte Reich seine völlige Untauglichkeit bewies, indem es mit Pauken und Trompeten unterging, und obwohl es der Mehrheit der Bürger – zumindest zum Ende des Krieges hin – grottenschlecht ging, fanden sich im Nachhinein viel zu viele Menschen, die diesem „Reich“ etwas Gutes abgewinnen konnten … und ihm recht ordentlich nachtrauerten.

Auch dem zweiten deutschen Unrechtsstaat, der DDR, wird nachgetrauert – und das nicht zu knapp, gerade jetzt, zu Zeiten des Internets. Nun kann man die DDR natürlich nicht 1 zu 1 mit dem Dritten Reich gleichsetzen. Aber es handelte sich zweifellos um eine Diktatur, die – obwohl sie sich den Schein einer Demokratie gab – von alltäglicher staatlicher Willkür geprägt war. Wer sich dort gegen die Obrigkeit stellte, der musste mit dem Schlimmsten rechnen, auch mit dem Tod.

Trotzdem werden auch hier die Alten nicht müde, ihren Kindern und Enkeln von einer wunderbaren und nunmehr leider untergegangenen Welt zu berichten. Die DDR, deren Hauptmerkmal eine modrige Rückständigkeit war, wird zum wahrhaftigen Paradies auf Erden verklärt. 40 Jahre Selbstverblödung konnten nun mal nicht ohne Spuren bleiben. Eine dieser Spuren heißt Adrian Ursache. Der seltsame Nachname des Ostdeutschen soll seinen Ursprung im Transsilvanischen haben, genau wie wie Graf Dracula also.

Adrian Ursache ist ein Staatsleugner: die Bundesrepublik existiert nicht. Diese Ansicht hat er mit den Reichsbürgern gemein. Ansonsten kann man Adrian guten Gewissens als „DDR-Bürger“ bezeichnen. Er hält, aufgrund seiner wohl größtenteils misslungenen Sozialisierung, die Zone für weiterhin existent und ist (angeblich) bereit, deren zweifelhafte Ehre mit seinem Leben zu verteidigen.

Meist kommt er jedoch nicht zum Verteidigen, da er beispielsweise behördlichen Maßnahmen als passiver Zuschauer – mit Kabelbinder an einem Stuhl gefesselt – beiwohnen muss. Jetzt, am 24. August 2016 soll es aber endlich zu großartigen Erfolgen im Kampf gegen die BRD GmbH kommen. Es geht wohl – wie so oft bei unserer depperten Kundschaft – um eine Immobilie, die aufgrund nicht eingehaltener Verpflichtungen versteigert werden soll. Ob Haus/Grundstück dabei dem lieben Adrian oder seiner Sippschaft gehören ist hierbei sekundär. Unser Freund fühlt sich – so oder so – voller Kraft und Saft; er glaubt bestens gewappnet zu sein.

Zunächst einmal dadurch, dass er seine eigene DDR gegründet hat, bei ihm heißt sie vorerst „Staat Ur“. Und als sei das nicht blöde genug, betreibt er Blasphemie, indem er von sich selbst als „Ich bin“ bzw. „Ich bin der, der ich bin“ spricht. Wer die „10 Gebote“ mit Charlton Heston gesehen hat, weiß Bescheid: „Ich bin der, der ich bin“, antwortet Gott, als er von Moses nach seinem Namen gefragt wird.

Drunter machen unsere Reichsdeppen bzw. DDR-Deppen nicht: sie sind entweder Gottes Sohn (das glaubt ja aktuell Knastbruder Peter Fitzek von sich) oder sogar der Allmächtige selbst. Der Größenwahn ging dann jüngst in einem YouTube-Video auf ähnlich absurden Niveau weiter:

Der „schöne Adrian“ (er war wohl früher mal Miss Germany, oder so) will alle „abschlachten“, die es wagen, seinen Staat Ur zu betreten. Auch vor schwangeren Frauen will er dabei nicht Halt machen.

Das Video wurde inzwischen von YouTube gelöscht, wird aber hin und wieder von Adrians Volksgenossen kolportiert. Adrian wird wohl genauso untergehen wie seine heißgeliebte DDR. Was für ein Idiot…

LINKS:

Diskussion im Anti-Reichsdeppen-Forum

Wie aus Miss Germany ein Staatsmann wurde

Peter Fitzek bleibt in Untersuchungshaft

08/08/2016
Fitzek_Knacki

Knacki mit Handtuch über dem Arm

Peter Fitzek wird die Tage bis zum Verhandlungsbeginn wohl in Untersuchungshaft verbringen müssen. MDR.de berichtete heute:

Peter Fitzek bleibt in Haft

Der selbst ernannte König von Deutschland bleibt weiterhin in Untersuchungshaft. Die Dessauer Staatsanwaltschaft war vom Landgericht in Halle beauftragt worden, weiteres Beweismaterial gegen Peter Fitzek aus Wittenberg zusammenzutragen. Die Frist dazu lief am Wochende ab. Unklar ist vor allem, was mit den Einlagen aus der so genannten Kooperationsbank geworden ist. Dort hatten Kunden des vermeintlichen Königs 1,7 Millionen Euro eingezahlt – die Staatsanwaltschaft wirft dem Wittenberger nun vor, davon 1,3 Millionen Euro veruntreut zu haben. Deshalb bestehe immer noch akute Fluchtgefahr, sagte Richter Wolfgang Ehm vom Landgericht in Halle. Der Wittenberger könne zunächst sechs Monate in Untersuchungshaft bleiben, danach müsse das Oberlandesgericht neu entscheiden.

Zwischenzeitlich war die Untersuchungshaft unterbrochen worden, weil Fitzek noch eine Ersatzfreiheitsstrafe anzutreten hatte. Äußerungen seiner Fans war zu entnehmen gewesen, dass die zugrunde liegende Strafe – rund 3000 EUR – bezahlt worden sei. Man erhoffte sich davon die Freilassung des Sektenführers. Er trat dann jedoch nahtlos wieder die Untersuchungshaft an.

Schwere Reichsbürger-Flatulenzen in Albstadt

22/07/2016
Aggressiver Reichsbürger vor Gericht

Reichsbürger verlieren permanent die Kontrolle über ihren Schließmuskel und über ihr „Gehirn“!

Was macht ein Mensch, der die absolute, reine Wahrheit entdeckt hat? Ein Mensch, der nicht nur das logische Denken bis zur Perfektion beherrscht, sondern auch über einen beneidenswerten Wissensschatz verfügt?

Ganz einfach: Er schreit und pöbelt wie ein Wahnsinniger herum, schlägt und tritt um sich, liegt letztendlich wutentbrannt auf den Fußboden und gibt dämliche Kommentare von sich! Solche „Schlauberger“ existieren in der Tat. Es sind unsere Freunde, die Reichsbürger, die überzeugt davon sind, die Weisheit mit Suppenkellen in sich hineingeschaufelt zu haben … und deshalb klüger zu sein, als andere Menschen –  insbesondere als jene „Schlafschafe“, die sich an die Gesetze halten, ihre Steuern und Rechnungen bezahlen … und sich auch sonst anständig benehmen.

Man kann sich vorstellen, wie Deutschland aussehen würde, wenn die Reichsbürger – diese durch und durch asozialen und wohlstandverwahrlosten Mitmenschen – zu Regierungsgewalt kämen. Hunger, Elend und Wahnsinn wären wohl noch die harmlosesten Folgen. Ein schönes Beispiel dafür, wie diese Leute ticken, liefert der Schwarzwälder Bote:

Der Angeklagte zählt zu den sogenannten „Reichsbürgern“, die […] die Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland leugnen; er hatte einen Vertragsentwurf ins Rathaus mitgebracht, den Oberbürgermeister Klaus Konzelmann unterschreiben und sich dadurch verpflichten sollte […] künftig Schadenersatz in Millionenhöhe zu bezahlen.

(Der Angeklagte) wurde aggressiv und ausfällig, (er) soll den persönlichen Referenten des OB und die beiden Polizeibeamten, die hinzugerufen worden waren, als „Nazis“, „Berufskacker“ und „Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstes“ verunglimpft haben; sein Sohn, der ihn begleitete, filmte diese Szenen mit dem Smartphone. Als ein Polizist versuchte, dies zu unterbinden, ging der 53-Jährige auf ihn los und traktierte den Mann mit Fäusten. Erst nachdem eine zweite Polizeistreife auf der Bildfläche erschienen war, nahm die Auseinandersetzung ein Ende, und Vater und Sohn verließen das Rathaus.

Einmaliges dissoziales Verhalten reicht keinem Reichsbürger. Diese Leute neigen zu Wiederholungstaten und treten zudem gern im Deppen-Rudel auf:

Am Mittwoch standen sie wegen dieser elf Monate zurückliegenden Aktion vor Gericht. […] Der Vater […] machte Anstalten, den Gerichtssaal alsbald wieder zu verlassen. Darauf wurde ihm angedroht, ihn notfalls zur Erfüllung seiner „Anwesenheitspflicht“ zu nötigen. Der Mann – dem auf den Publikumsplätzen ein gutes Dutzend Gesinnungsgenossen moralisch und auch verbal den Rücken stärkten – wurde daraufhin erneut laut, ausfällig und beleidigend, sprach dem Gericht die Legitimation ab, über ihn zu urteilen, da es ja kein Organ eines von Rechts wegen anzuerkennenden Staates sei, und setzte sich handgreiflich zur Wehr, als die Justizangestellten versuchten, ihn auf die Anklagebank zu befördern.

[…] Das Gericht hatte vorsorglich zehn Beamte der Göppinger Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit sowie fünf der Tübinger Sicherheitsgruppe Gerichte und Staatsanwaltschaften angefordert. Irgendwann fand sich der Angeklagte in der Horizontalen wieder und lag zeitweilig reglos da. Er war aber offenbar bei Bewusstsein, denn die Anklageschrift, die auf Geheiß des Richters verlesen wurde, kommentierte er abfällig, wie das Gericht konstatierte. Der Notarzt erklärte ihn schließlich für verhandlungsunfähig; auf einer Trage und mit Infusionsnadel im Arm wurde er aus dem Gerichtssaal und -gebäude gebracht und ins Krankenhaus gefahren.

Staatsanwaltschaft und Richter waren anschließend der Auffassung, beide Angeklagten hätten die Anklageschrift vernommen und ihr folgen können; sie wollten deshalb weiterverhandeln. Dagegen legte jedoch der Verteidiger Beschwerde ein, und da diese Beschwerde aufschiebende Wirkung hat, war die Verhandlung beendet. Sollte das Landgericht Hechingen die Beschwerde bis Anfang kommender Woche abweisen, würde der Prozess am Mittwoch, 27. Juli, fortgesetzt.

Peter Fitzek lässt die Muskeln spielen

06/07/2016
superdepp

Peter Fitzek in der stolzen Pose seines großen Vorbildes, des hochfinanzgesteuerten Supermans!

Peter Fitzek ist ein starker Typ. Es gilt inzwischen als verbürgt, dass es ihm einst gelang, im Rathaus zu Wittenberg eine Verwaltungsfachangestellte zu überwältigen. Die völlig überraschte Frau hatte nicht den Hauch einer Chance, sie soll mehrere prachtvolle Blutergüsse davongetragen haben.

Man muss der Verwaltungsangestellten zugutehalten, dass sie nicht ahnen konnte, wer ihr da eine Abreibung verpasste: kein Geringerer als der König von Deutschland & Sohn Gottes, wie man mittlerweile weiß! Nun sitzt Peter Fitzek (wegen ein paar anderer Sachen) im Knast. Aber stark ist er immer noch: er soll sich, wie man hört, jeden Abend mit seiner – leicht durchgesifften – Zellenmatratze heftige Kämpfe liefern … und dabei regelmäßig als Sieger hervorgehen.

Die Anhänger des Peter Fitzek (die auch „Hofnarren“ genannt werden) lassen sich übrigens vom Gefängnisaufenthalt ihres Herrn und Meisters kaum beeindrucken. Sie stellen stattdessen immer das gleiche Bild ins Netz – es zeigt Peter Fitzek in einer kraftvollen, stolzen Pose. Sozusagen als ostzonales Gegenstück zum US-amerikanischen Superman, siehe oben.

Nun war es leider so, dass Peter Fitzek vergessen hatte „Hier!“ zu rufen, als es bei der Schöpfung um die Verteilung der körperlichen Vorzüge ging. (Das passierte ihm dann gleich nochmal, als die Bestellung von Gehirnzellen dran war). Man darf sich also wundern, warum er auf dem Foto einen ungewöhnlich dicken linken Oberarm hat.

Die Sache schlägt Wellen: Auch andere Reichsbürger verfügen, zumindest auf Fotos, plötzlich über wuchtige Oberarme … und somit über eine scheinbar gut ausgestattete Muskulatur. Cassandra Pierkes beispielsweise, und deren einzige sportliche Betätigung ist es ja nun wirklich, täglich bescheuerte Videos ins Netz zu pusten … und einmal im Monat die Staatsknete vom Konto abzuheben.

Peter Fitzek, der Angeber

Was Peter kann…

Cassandra Pierkes

…kann Cassandra schon lange!

Wie kommen also ausgerechnet der Hampelmann Fitzek und die Knalldrohne Pierkes zu solchen Bizeps? Nun, dahinter steckt nicht etwa Photoshop (damit können Reichsbürger nicht umgehen), sondern ein simpler Zaubertrick:

Bizeps Fake

Das Geheimnis der dicken Oberarme gelüftet!

Man verschränke die Arme ineinander, streckt aber gleichzeitig den spitzen Daumen nach vorn. Nun beginnt man damit (für den Außenstehenden unsichtbar!), das träge Fleisch des Oberarms nach oben zu drücken. – Jetzt noch schnell ein Foto machen! Schwupps, und schon sieht es aus, als hätte man holzfällermäßige Bizeps. Ein solches Bild beeindruckt jeden Reichsbürger! Denn jemand, der solch energiegeladene Muckis hat, der wird die Bundesrepublik Deutschland ganz locker beseitigen können! 

Die Macht der Idioten

04/07/2016

„In letzter Zeit kommt der Begriff ‚Reichsbürger‘ immer öfter in den Medien vor“, stellt der RBB-Moderator fest. Seltsam, dieses steigende mediale Interesse … soll es sich beim gemeinten Personenkreis doch um eine verschwindend kleine Minderheit handeln. Laut offizieller Verlautbarungen jedenfalls.

In dem TV-Bericht wird für das Land Brandenburg beispielsweise die Zahl 300 ins Spiel gebracht, womit wohl nur jene Querulanten gemeint sein können, die mehr oder weniger regelmäßig in Amtsstuben randalieren.

Michael Hüllen vom Verfassungsschutz räumt ein, dass die Dunkelziffer wesentlich höher sein dürfte. Das ist gut vorstellbar, wenn man sich die Kommentarbereiche der verschiedensten Internetseiten ansieht: Überall tummeln sie sich, die Spinner und Hetzer aus dem rotbraunen Farbspektrum. Nicht wenige dieser Leute wären gern mal dazu bereit, einen arglosen Behördenmitarbeiter zu bedrängen oder ordinär in einem Gerichtssaal herumzubrüllen. Sie warten meist damit, bis sie auf genügend Gleichgesinnte treffen, denn im Rudel stänkert es sich am besten.

Wie kommen diese Leute überhaupt zu einem derartigen Verhalten? Sie haben zweifellos durch das Internet  –  und tangiert von reichlich Tagesfreizeit –  entdeckt, dass sie in einem fürchterlichen Elend leben und schrecklich unfrei sind. Gleichzeit kamen sie zu der bahnbrechenden Erkenntnis, dass im Deutschen Reich und vor allem in der DDR alles viel besser gewesen sein muss als heutzutage in der Bundesrepublik Deutschland.

Das erinnert ans Spätmittelalter, als unzählige Menschen sich von Hexen bedroht fühlten und aufgrund solcher Ängste kaum noch in den Schlaf fanden. Tagsüber verbrannte man deshalb die Nachbarin samt deren Großmutter. Das Problem war lediglich, dass es überhaupt keine Hexen gab. Und genauso gibt es auch das Elend und die Unfreiheit der heutigen Reichsbürger nicht.

Sowohl auf den Hexenfanatiker des Mittelalters als auch auf den heutigen Reichsbürger trifft dieselbe Diagnose zu: Schwerer Dachschaden aufgrund von Wahnvorstellungen. Diese Erkenntnis nützt natürlich den Behördenmitarbeitern wenig, die das blödsinnige, ellenlange Geschwätz der reichdeutschen DDR-Fans ertragen müssen.

Die Verwaltung muss sich vermehrt vom Bürger abkapseln, dazu bringt der RBB-Bericht Beispiele: Türen bleiben verschlossen, selbst simple Anliegen können nur nach Terminabsprache vorgebracht werden. So sollte es in einem freien, demokratischen Land eigentlich nicht zugehen.

Dass Gerichte keine übermäßige Härte zeigen, gehört eigentlich auch zu einem liberalen Rechtsstaat. Die Reichsdeppen – mit ihrem infantilen Schrei nach Autorität – werten Milde grundsätzlich als Zeichen der Schwäche. Die Justiz täte deshalb gut daran, gegenüber diesen Spinnern eine andere Gangart einzulegen!

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 243 Followern an