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Hintergrundinfos zu volksbetrug.net

02/01/2013
deutschland erwache

Kein Problem im Volksbetrug-Forum: Naziparolen als Userbildchen!

Der Betreiber der Seite Reichling’s Blog hat einen Kommentar zum Artikel Hitlerverehrung bei www.volksbetrug.net hinterlassen, der so interessant ist, dass er hier nochmals als Blogbeitrag erscheinen soll. Der Kommentar gibt Auskunft bezüglich der Hintergründe und Verflechtungen von volksbetrug.net:

Die Hitlerverehrung bei Volksbetrug.net hält sich doch arg in Grenzen. Im Umfeld von Volksbetrug kann man eher fündig werden. Einer der Moderatoren, Ironleafs, betreibt ein Weblog, der auf demselben Server wie volksbetrug.net gehostet ist, eisenblatt.net. In diesem Beitrag (www.eisenblatt.net/?p=11281) vom 20. Dezember 2012  freut er sich darüber, dass die Treitschkestraße in Berlin nach einem Bürgervotum ihren Namen behalten darf.

Wikipedia weiß über den Namensgeber:

Heinrich Gotthardt von Treitschke (* 15. September 1834 in Dresden; † 28. April 1896 in Berlin) war ein deutscher Historiker, politischer Publizist und Mitglied des Reichstags von 1871 bis 1884, zunächst als nationalliberaler Abgeordneter, seit 1879 ohne Parteizugehörigkeit. Er gilt als Wegbereiter des Antisemitismus im deutschen Bürgertum. Von ihm stammt der Satz: „Die Juden sind unser Unglück.“

Diesen letzten Satz hat Ironleafs in seinem Artikel zitiert. Er teilt also diese Ansicht Treitschkes.

Bei Wikipedia ist unter “Wirken in Preußen” u. a. zu lesen:

1886 wurde Treitschke offizieller Hofhistoriograph des preußischen Staates. Objektivität in der Geschichtsschreibung lehnte er ab. Treitschke stellte seine historische Arbeit in den Dienst politischer Ziele.

Er lehnte also Objektivität in der Geschichtsschreibung ab. Damit ist er zum großen Vorbild von Ironleafs und auch der anderen Moderatoren von Volksbetrug geworden.

Das Forum selbst ist relativ harmlos. Es hat allerdings Vorgängerforen, in denen man offener seine Sympathie für die NS-Zeit zeigte. Gestartet ist es vor etlichen Jahren schon als Deutschlandforum.biz. Nachdem man fast jährlich nach einem neuen Server suchen musste, benannte man sich irgendwann mal um in volksbetrug.com. Der Administrator, der sich ursprünglich D_eutschland genannt hatte, verschwand plötzlich noch während der Laufzeit von volksbetrug.com. Da jedoch niemand über die Administrationsrechte verfügte, sah man sich genötigt, das Forum als volksbetrug.net völlig neu aufzuziehen.

Am 25. Dezember 2011 meldete er sich als dforum im neuen Forum zurück mit den Worten:

Hallo zusammen,

nach 1,5 Jahren staatlicher Willkür, angefangen von Hausdurchsuchung und allen möglichen Verunglimpfungen bis zur Haft freue ich mich sehr darüber, das das Korn der Wahrheit Volksbetrug.com äh Volksbetrug.net weiter wächst. Werde mich erst mal ein bisschen hier umschauen und stöbern. Danke an alle die diese Idee weitertragen …

Da keiner daran interessiert ist, seine Hafterfahrung zu teilen, hält man sich zu bestimmten Fragen im Forum deutlich zurück. Dies gilt allerdings nicht für das Weblog von Ironleafs. Im Zusammenhang mit Volksbetrug sollte man sich den Namen Holger Fröhner merken. Seine Website “jahrhunderlüge.de” (Umlaute-Domain) trägt den Titel “Initiative für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit” (IDR). Unter den Links findet sich auch einer zum FORUM IDR. Und dieses Forum ist nichts anderes als volksbetrug.net.

Er bietet einige von ihm geschriebene Bücher zum Download an, so “Die Jahrhundertlüge” und “Nacht”. Die Hauptmoderatoren von volksbetrug beziehen ihr politisches, juristisches und historisches Wissen aus diesen Büchern. Fröhner ist der ideologische Vordenker von volksbetrug. Und nebenbei ist er auch noch Pressesprecher des DPHW. Eine andere Informationsquelle von volksbetrug ist das Buch “Radikal im Recht” von Edgar Romano Ludowici, Gründer und langjähriger Vorsitzender der Interimpartei Deutschland (IPD). Dieses Buch hat Ludowici Wort für Wort von den “37 Punkten zum Legitimationsdebakel in Deutschland” von Jürgen Michael Wenzel, Clausthal-Zellerfeld, abgeschrieben (www.teredo.info). Diese Seite ist nur mit dem Internetexplorer vernünftig zu betrachten.

Mein Kommentar ist ein bisschen lang geworden. Aber ich wollte auch hier das Netz aufzeigen, zu dem auch volksbetrug.net gehört. Wenn man sich vor allem die Bücher von Fröhner durchgelesen hat, blickt man eher durch, wie diese Leute denken.

Objektivität ist nicht ihr Ding. Sie nehmen sich lieber ein Beispiel an Treitschke.

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