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Peter Frühwald – wer sich auf ihn verlässt, der ist verlassen

04/04/2013
Blitzer am Straßenrand

Typisch für „Reichsdeutsche“: Zu schnell fahren und dann nicht zahlen wollen!

Am 03. April 2013 musste ein Spediteur aus dem Landkreis Bautzen eine Haussuchung sowie eine Beschlagnahmung seines Eigentums hinnehmen. Die Maßnahmen wurden rechtmäßig und aus gutem Grunde vom zuständigen Amtsgericht angeordnet. Dem Unternehmer wäre es ein Leichtes gewesen, die Polizeiaktion abzuwenden –  wenn er denn, wie es das Gesetz verlangt, mit den Behörden zusammengearbeitet hätte.

Die Ursache war äußerst profan

Eines seiner Firmenfahrzeuge war im Januar dieses Jahres mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden. Da bei einer Geschwindigkeitsübertretung der Fahrer zu Verantwortung gezogen wird (der in diesem Fall offenbar nicht mit dem Fahrzeughalter identisch war), wurde der Spediteur angeschrieben.

Der Halter könnte  in einem solchen Fall mitteilen, dass er nicht wüsste, wer den Wagen damals gelenkt habe (was bei einer Spedition natürlich recht ungewöhnlich wäre), oder sich auf sein Schweigerecht berufen (wenn denn der Fahrer ein enger Verwandter bzw. die Gattin/Verlobte gewesen ist). Stattdessen schickte der Unternehmer die Anfrage mit dem schriftlichen Vermerk „Nicht zustellbar – Exterritorial!“ zurück.

Die Polizei rückt an

Normalerweise hätte er mit derartigem Unfug gute Chancen auf Erfolg gehabt. Nicht, weil die Behörden solcher „Argumentation“ folgen, sondern weil sie derartige Verfahren aufgrund von Überlastung gern einstellen. Die „Reichsdeutschen“ feiern Verfahrenseinstellungen dann regelmäßig als Erfolg, der belege, dass ihre Thesen richtig seien.

Allerdings sind die Behörden, insbesondere in Sachsen, auf die reichsdeutschen Umtriebe aufmerksam geworden; höhere Stellen haben dazu angewiesen, selbige konsequent zu unterbinden. Pech also für den Bautzener Spediteur. Die Polizei erschien und suchte nach den Fahrtenschreiberblättern (die ein LKW-Fahrer zu führen verpflichtet ist) oder ersatzweise nach entsprechenden digitalen Aufzeichnungen. Mitgenommen worden sei schließlich ein Computer.

Peter Frühwalds neueste Pleite

Über obigen Vorfall berichtete, unter Verwendung von Scans und Lichtbildern, ein alter Recke des reichsdeutschen Irrglaubens: Peter Frühwald, ein nicht mehr ganz taufrischer Franke, den es nach Sachsen gezogen hat.

Dass Frühwald noch immer Menschen gegen den deutschen Staat aufhetzt und ihnen suggeriert, sie bräuchten sich nicht an Recht und Gesetz halten, zeugt nicht gerade von Intelligenz, eher vom Gegenteil. Er selbst gab nämlich vor nicht allzu langer Zeit äußerst kleinlaut bei, als die Polizei bei ihm vor der Tür stand. Gegen Frühwald lag ein Vollstreckungshaftbefehl vor, welchen er in letztem Moment abwendete, indem er 500 EUR in bar bezahlte.

Obwohl er also selbst am besten weiß, dass mit seinen seltsamen Theorien etwas nicht stimmen kann, hört er nicht auf damit, andere Menschen mit seinem Unsinn ins Unglück zu stürzen. Selbst ehemalige Mitstreiter attestierten ihm:

Aus der Vergangenheit ist hinreichend bekannt, welche Vielzahl an Aussagen u. a. von Peter Frühwald getroffen wurden und sich danach herausstellte, wie schnell doch heiße Luft verpuffen kann. Dabei erinnere man sich u. a. daran, dass Unternehmer keine Umsatzsteuer zahlen müssen, doch als der Gerichtsvollzieher vor der Türe stand, war Peter Frühwald unerreichbar.

Frühwald springt vor Wut im Kreis

Was die Sache die mit dem Bautzener Spediteur angeht, so tobt er nun vor hilfloser Wut in seinem Blog herum. Die Polizisten werden als „kriminelle Werkschutzbeamte“ diffamiert, von Raub, Plünderung sowie Diebstahl und Verstoß gegen die Haager Landkriegsordnung ist die Rede. Die Akteure hätten sich strafbar gemacht, weil sie in einem Besatzungsgebiet tätig geworden seien.

Man fragt sich, ob Peter Frühwald tatsächlich so unwissend ist, wie er sich hier gibt. Mit den Pariser Verträgen, 1955, wurden die besatzungsrechtlichen Befugnisse und Zuständigkeiten für die Bundesrepublik Deutschland vollständig aufgehoben! Wenn Frühwald also behauptet, die Bundesrepublik Deutschland (die im Übrigen seit den 2-plus-4-Verträgen vollständige Souveränität genießt) sei ein Besatzungsgebiet, dann ist er entweder sehr dumm … oder er lügt.

Frühwald nicht in der Lage, Gerichtsbeschluss richtig zu deuten

Seine Weltfremdheit setzt sich auch in seinem Blog-Artikel fort – so schreibt er, die Beschlagnahmung betreffend:

…. um einen Computer zu plündern (,) der gar nicht auf (in) dem Beschluss aufgeführt (ist) steht.

Der Computer enthält aber Datenträger, und in dem Beschluss steht ausdrücklich etwas von „Beschlagnahme der Fahrtenschreiberblätter oder entsprechender Aufzeichnungen“. Ebenfalls ist die Rede von einem „digitalen Fahrtenschreiber“, dessen Daten sich natürlich inzwischen auf der Festplatte des Firmencomputers befinden könnten.

Mit dem Begriff Plünderung soll, das ist für „Reichsdeutsche“ typisch, lediglich Verwirrung gestiftet werden. Selbstverständlich wird der Computer nach der Auswertung an den Besitzer zurückgegeben. Es ist ebenfalls nicht zu erwarten, dass Staatsanwaltschaft oder Polizei Bestandteile aus dem Gerät entfernen.

Digitale_Informationen

Peter Frühwald weiß nicht, dass sich in einem Computer Datenträger mit digitalen Aufzeichnungen befinden können!

Mittelalterliches StaSeVe

Weiterhin ist dem StaSeVe-Blog zu entnehmen:

Die Spedition […] wird nun Strafanzeige stellen und die Akteure privatrechtlich zur Rechenschaft ziehen.

Der Unternehmer schrieb doch, er stünde exterritorial zur Bundesrepublik, was wohl dahingehend interpretiert werden kann, dass die deutsche Gesetzgebung für ihn nicht von Bedeutung sei. Nun sollen sich Staatsanwaltschaft und Gerichte aber mit seinem Fall beschäftigen. Das typische Paradoxon der anti-deutschen Szene.

Im Mittelalter nannte man diese Personen Raubritter! (Anmerkung: Gemeint sind offenbar Justiz- und Polizeibeamte.)

Im Mittelalter nannte man Personen wie Peter Frühwald Possenreißer und Gaukler!

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11 Kommentare leave one →
  1. piscator permalink
    04/04/2013 10:51

    Das Ganze zeigt doch nur, wie erbärmlich die Szene um Frühwald letztendlich ist.

    Vorschriften wie die Straßenverkehrsordnung findet man in jedem Land, egal ob Demokratie oder Diktatur.
    Und was da im Einzelnen drinsteht, hat seinen guten Grund.

    • 05/04/2013 09:50

      Man fragt sich auch, was der Herr Spediteur wohl macht, wenn er beobachtet, wie einigen Ganoven gerade in seine Firma einbrechen … Ob er wohl dann bei Putin in Russland anruft – oder doch lieber den „BRD-Wachschutz“ alarmiert?

      Und wenn sein Kind, was nicht geschehen möge, eine Blinddarmentzündung hat, schickt er es dann etwa nicht ins Krankenhaus, weil der „nicht-existente Staat BRD“ folgerichtig auch keine Krankenhäuser betreiben kann?

      Diese Leute nehmen grundsätzlich und ohne zu Zögern Rechte und Leistungen in Anspruch, Verpflichtungen und eigene Loyalität lehnen sie hingegen ab. Wie bequem. Und wie abscheulich.

  2. 07/04/2013 10:50

    Schöner Beitrag!
    Das mit dem inkonsequenten Verhalten der Reichsdeppen zeigt sich auch hier mal wieder: Ein Schreiben wegen Geschwindigkeitsübertretung wird abgewiesen, weil sich derjenige „exterritorial“ zur Bundesrepublik befindet. Aber ein Amazon-Paket kann wahrscheinlich ohne Probleme zugestellt werden.

  3. teobaldtiger permalink
    07/04/2013 12:31

    übrigens: Staseve ist stolz wie Harry, dass die Polizei den PC wieder zurück gebracht hat – nur leider ist die „Einschätzung“, das sei auf seinen Mist gewachsen, ein wenig daneben! Denn bitte was soll denn eine „Wende“ sein, wenn die Polizei ein beschlagnahmtes Gerät zurück bringt??? Doch nur, dass sie das was sie gesucht schon gefunden haben!
    Dafür aber hat er flugs mal wieder sein Fax Gerät zum glühen gebracht und versendet allerlei Nonsens Rechnungen an Gott und die Welt!!! Da sein Spassstaat offensichtlich über keine eigene Währung verfügt (ok, deren „Umtauschkurs“ würde eh gegen Null gehen) sind die Forderungen auch alle in Euro!

    http://staseve.wordpress.com/2013/04/06/wende-im-fall-der-spedition-schneider-durch-die-firma-polizei-bautzen-gestohlener-computer-kehrt-zuruck-2/

    Dagegen scheint mir die „Behauptung“, die Polizei/Staatsanwaltschaft habe sich nicht auf der Festplatte umgesehen, eher unglaubwürdig! Wahrscheinlich haben die einfach die Platte ausgebaut und die gesamten Daten auf die eigenen Rechner kopiert – ich denke nach der Auswertung wird es dann eine FORTSETZUNG geben…

  4. teobaldtiger permalink
    07/04/2013 13:22

    Noch was zum eigentlich Grund der „Durchsuchung“:
    Könnte es nicht sein, dass es bei der Aktion weniger um eine „Geschwindigkeitsübertretung“ eines der Fahrer der Spedition ging, sondern um die Aktion vor knapp einem Jahr mit der BAG??? dort wollte Cheffe Sch. für seinen LKW keine Maut bezahlen wollte und sich auf der Autobahn ein wildes Rennen mit den Leuten von der BAG geleistet hat – inklusive Ausbremsen, Nichtbeachtung von Anhaltesignalen und weiteren Verkehrsverstössen, die wohl eher Richtung Strafrecht verhandelt werden! Und womöglich den Entzug der Genehmigung für Transporte beinhaltet? Da will die Staatsanwaltschaft sicher auf Nummer sicher gehen und vielleicht noch nach weiteren Mautverstössen fahnden:

    http://www.dpvm.de/staseve-und-die-bag.html

    das könnte mal richtig teuer werden…

  5. teobaldtiger permalink
    18/04/2013 18:11

    ++++update++++

    wie beim Reichsoberdeppen Frühwald zu erfahren war, hat sich wohl der Verdacht gegen den sächsischen Spediteur erhärtet! Auf jeden fall hüpft P. Frühwald im Kreis und flucht ganz laut auf staseve!

    Offenbar gab es Anfang der Woche eine weitere Durchsuchung der Räumlichkeiten der Spedition – diesmal wohl samt der privaten Räume! Und man wurde richtig fündig: Alle Computer, alle Fahrzeugunterlagen, KFZ Scheine und sowie Foto- und Videogeräte. Insgesamt sollen 30 Beamte im Einsatz gewesen sein – will sagen, da geht es nicht mehr um ein „Knöllchen“!

    Und unverschämt wie der zuständige Amtsrichter (?) war, hat er noch nicht einmal den Durchsuchungsbeschluss unterschrieben. Das bringt den Herrn Frühwald so richtig „auf die Palme“! Da übersieht er doch glatt beim „kopieren“ des § 8 SächsPolG (Ausweispflicht), dass da auch steht: „…Bedienstete der Polizeibehörden und des Polizeivollzugsdienstes auszuweisen.“ und da ein Richter (ich denke eher Staatsanwalt?) KEIN Bediensteter der sächsischen (oder sonst wer) Polizei ist, braucht er auch nicht!

    Womöglich hat der Spediteur seit längerem für die LKW Fahrten keine Maut mehr abgerechnet und bei solchen Verstössen können Bussgelder bis zu 20.000.- Euro verhängt werden! Oder der Laden wird gleich „dicht“ gemacht…

    http://staseve.wordpress.com/2013/04/16/veranlaster-raububerfall-auf-die-spedition-schneider-durch-die-firma-amtsgericht-bauten/

  6. Beobachter permalink
    15/05/2013 14:22

    Peter Frühwald aus dem Schlaf geschreckt

    http://staseve.wordpress.com/2013/05/15/polizeiuberfall-auf-peter-fruhwald-am-morgen-des-15-05-2013/

    Nun sind auch seine Computer weg. Bitter….

  7. 15/05/2013 20:23

    wo er doch soooo stolz war, das die DPHW angeblich gestern ein grossen Sieg in Osthessen eingefahren hat! Das YouTube Video jedenfalls gibt davon ziemlich wenig wieder, auch von den angeblich 10 Polizeifahrzeuge ist nicht viel zu sehen, geschweige denn von den 20 Polizeibeamten…
    http://staseve.wordpress.com/2013/05/14/spannender-einsatz-in-langenbieber/

  8. best boy permalink
    13/12/2013 15:08

    Wenns die Reichs-Hornochsen in Deutschland die Macht,hätten da würden deren Gerichtsvollzieher knallhart durchgreifen. Da bin ich mir sicher. Jeder der seine Miete oder Bußgelder nicht zahlen will, würde sofort in den Knast wandern oder vom Reichs-Gerichtsvollzieher „auf der Flucht“ erschossen.

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