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Peter Fitzek jetzt mit eigenem Weltraumprogramm!

28/06/2013
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Peter Fitzek will mit der Kraft seiner Gedanken (und mit einem Streichholz) diese ganzheitliche Rakete zur Zündung bringen: sie wird zu Ehren des Königreichs Deutschland durch den kompletten Weltraum fliegen, und zwar hin und zurück!

Wittenberg, den 28.06.2013

Pressekonferenz im Königreich Deutschland: Peter Fitzek, der Oberster Souverän, blickt kurz auf die drei Reporter, die erschienen sind, dann wirft er sein Schlüsselbund wütend auf den Boden. Der kleine Mann mit der Halbglatze versteht die Welt nicht mehr. Seine jüngste Ankündigung, die Vereinten Nationen neu gründen zu wollen, wurde nicht mit der erwarteten Begeisterung aufgenommen!

„Die westlichen Staaten haben die Chance vertan, sich von der Hochfinanz und vom Wohlstand zu befreien“, nuschelt er in kaum verständlicher, sächsischer Mundart. Aus Fitzeks Plänen, den Warschauer Pakt wiederzubeleben, wurde ebenfalls nichts: „Panzer sind unglaublich teuer, sogar wenn sie alt und rostig sind. Die kann ich mir nicht leisten, mein Königreich steckt sowieso schon bis Oberkante Unterlippe im Misthaufen.“

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Die Presse erschien mit einem Großaufgebot, um Peter Fitzek zu sehen und zu hören!

Fitzek kündigt an, nunmehr die Weltraumorganisation NASA erneuern zu wollen: „Ich habe 4,70 EUR in eine polnische Silvesterrakete investiert – die Streichhölzer gab es kostenlos dazu!“, erklärt er voller Stolz. Normalerweise erreicht ein solcher Feuerwerkskörper eine Höhe von maximal 20 Meter, aber Peter Fitzek, der an die Macht des Geistes glaubt, will die mickrige Rakete „tief in den Kosmos hineindenken“!

Dies werde die Menschen dann von der Überlegenheit der Fitzek-Monarchie überzeugen: „Der Raketenstart ist unbezahlbare Werbung, genau wie der Polizeieinsatz vor einigen Wochen, als mich die BRD-Bediensteten zu Boden warfen und mir Handschellen anlegten!“ Über eine halbe Stunde lang habe er dabei mit der Nase am Laminat geschnuppert. Der Vorfall beweise, wie mächtig er sei. „Diesen Triumph kann mir keiner mehr nehmen!“

Bevor sich Fitzek in seine Sänfte setzt und sich von seinen Hausdienern Martin und Andreas forttragen lässt, ruft er den Reportern noch zu: „Eröffnet ein Konto bei der Königlichen Reichsbank! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Der geneigte Leser hat es bereits gemerkt: der geplante Raketenstart ist – wie alle Projekte des Peter Fitzek – zum Scheitern verurteilt … In diesem Falle allein deshalb, weil das Weltraumprogramm nie existierte und der obige Bericht eine Erfindung ist. 

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