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Das DPHW gibt endgültig auf

01/07/2013

DPHW_nein_Danke

DPHW, das „Deutsche Polizei Hilfswerk“ – schon der Name war eine Lüge: Weder handelte es sich um die deutsche Polizei, noch um ein Hilfswerk, welches die staatlichen Ordnungskräfte zu unterstützen gedachte.

Was die REICHSDEPPENRUNDSCHAU bereits vor einiger Zeit konstatierte, wurde von den Betroffenen nunmehr „offiziell“ zugegeben:

Das „Deutsche Polizei Hilfswerk“ ist ab sofort (29.06.2013) nicht mehr im Bestand. Quelle: http://www.dphw.net/

… was übersetzt nichts anderes bedeutet, als dass das DPHW sich selbst entsorgt hat. Es existiert nicht mehr! Die DPHW-Truppe, die sich im April 2012 zusammenfand, stellte sich auf ihrer Internetpräsenz als Partner der Polizei dar, gab sich darüber hinaus bürgernah. Die Wirklichkeit sah anders aus:

Die Hilfspolizisten in Uniform gerieten den Ermittlern ins Visier, als sie am 23. November des letzten Jahres einen Gerichtsvollzieher in Bärwalde bei Meißen festnahmen, als dieser dort Schulden eintreiben wollte. Die Amtsperson musste von der richtigen Polizei befreit werden. Der Mann ist seither krank. Offensichtlich ist das kein Einzelfall. Mehrfach versuchte das Polizeihilfswerk, die Vollstreckung von Geldforderungen zu verhindern. Am 11. Oktober in Sonneberg: Hier musste die echte Polizei eingreifen, weil Mitglieder des DPHW den Chef des Finanzamts bedrängten. Und am 29. November wurde die echte Polizei in Weimar gerufen, weil Uniformierte des DPHW eine Gerichtsvollzieherin festnehmen wollten. Gegen sieben Beschuldigte wird nun ermittelt. Quelle: Exakt/MDR

Schnell wurden die Hintermänner bekannt und die tatsächlichen Pläne offenbar. Ideologische Grundlage dieser Leute war das 284-Seiten-Machwerk „Die Jahrhundertlüge“, geschrieben von Holger Fröhner. Mit einer einfachen Lüge gab man sich nicht ab, es musste schon eine Jahrhundertlüge sein. Fröhner fungierte dann auch als „Pressesprecher“ des angeblichen Hilfswerks. Wer die Facebook-Seite des DPHW aufsuchte, konnte erfahren, worum es diesen Leuten wirklich ging. Man betrachtete sich als militanten Arm der „Reichsbürger“-Bewegung, als Sprachrohr der angeblich mehrheitlich unzufriedenen Deutschen. In dieser Hinsicht glaubten die DPHW-Mitglieder, die Bevölkerung auf ihre Seite ziehen zu können; gleichzeitig sollte die Polizei unterwandert werden. Am Ende, davon ist auszugehen, sollte die Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen.

„Reichsdeutsche“ haben nicht nur keine Ahnung von Gesetzen und vom Völkerrecht, sie schätzen auch grundsätzlich die gesellschaftliche Lage völlig falsch ein. So war die weitere Geschichte des DPHW eine Geschichte voller Peinlichkeiten und des totalen Versagens.

Die Bevölkerung reagierte mit Abscheu und Verachtung auf das gewalttätige Treiben dieser Leute, die Infiltrierung staatlicher Organe misslang ebenfalls gründlich. Die Polizei lehnte das DPHW rundherum ab, der Staatsanwalt nahm „Pressesprecher“ Fröhner tagelang in Haft. Bei Hausdurchsuchungen wurden die Phantasieuniformen, die sich das DPHW hatte anfertigen lassen, ebenso beschlagnahmt wie Handschellen und scharfe Waffen. Diverse Strafverfahren wurden eingeleitet. Im Volksbetrug-Blog (betrieben von einem DPHW-Mitglied) bäumte man sich mit dem Schlachtruf „Jetzt erst recht!“ ein letztes Mal auf.

DPHW_Zombie_Klo

Die DPHW-Zombies wollten nicht wahrhaben, dass sie längst im Abort der Geschichte verschwunden waren.

Doch man hatte ausgespielt. Geplante „Informationsveranstaltungen“ wurden von der Polizei frühzeitig gestört oder von aufmerksamen Bürgern verhindert. Es war für DPHW-Mitglieder jetzt unmöglich, sich öffentlich in der Phantasieuniform zu zeigen oder Staatsbedienstete zu attackieren. Das jüngste Hochwasserunglück, von dem auch sächsische Ortschaften bedroht waren, wollten die selbsternannten Hilfssheriffs dann doch noch werbeträchtig für sich ausnutzen. In orangefarbenen Westen tauchten sie als Möchtegern-Helfer an der Elbe auf, wurden jedoch von der Polizei des Platzes verwiesen. DPHW unerwünscht! Unter peinlichster Selbstbeweihräucherung bemitleidete man sich daraufhin im Internet. Den Eigenbericht über den missglückten „Hochwasser-Einsatz“ hat man zwischenzeitlich von der Homepage entfernt.

dphw_ende

Schuld sind immer die anderen: Selbstgerechtigkeit, Selbstmitleid und Größenwahn beim DPHW!

Auch nach dem jetzt erfolgten Abgang ist man nicht bereit, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen oder gar eigene Defizite einzugestehen:

Da sich der Ruf der Polizei nachhaltig verschlechtert, keine Besserung angesichts immer wieder stattfindender Prügelattacken, Übergriffe bei Einsätzen gegen die Bevölkerung, bis hin zum Gebrauch der Schusswaffe gegen Bürger, stellten wir uns die Frage ob wir die Bezeichnung „Polizei Hilfswerk“ noch tragen können, derzeitig können wir uns nicht mehr damit identifizieren.

Als ob im April letzten Jahres, als das DPHW gegründet wurde, die Polizei eine andere gewesen wäre als sie es jetzt ist. Und wer, wie das DPHW, in großer Überzahl auf einen einzelnen Gerichtsvollzieher losgeht und sein Opfer dermaßen traumatisiert, dass es lebenslang dienstunfähig bleibt, sollte Begriffe wie „Prügelattacke“ und „Übergriff“ lieber auf sich selbst anwenden. Was den Gebrauch der Schusswaffe gegen Bürger angeht, so ist wohl der Vorfall am Roten Rathaus gemeint, wo ein offensichtlich psychisch gestörter Mann von einem Berliner Polizisten erschossen wurde. Von Seiten des DPHW wird unterschlagen, dass der Mann mit einem Messer bewaffnet war, sich bereits selbst in den Hals gestochen hatte und sofort auf den herannahende Polizisten losgegangen war. Ob der Beamte angemessen handelte, das wird die kommende Untersuchung zeigen.

Die Äußerung, man könne sich nicht mehr mit der Polizei identifizieren, ist jedenfalls Heuchelei. Wer in das Grundlagenwerk für DPHW-Mitglieder schaut, in die PDF „Die Jahrhundertlüge“, der weiß, dass sich diese Leute noch nie mit dem deutschen Staat und dessen Polizei identifizierten. Der Hass auf die Bundesrepublik Deutschland ist nach wie vor immens, man will sie abschaffen.

Schlussendlich wurden unter dem Namen des DPHW nicht zugelassene und selbstherrliche „Einsätze“ durchgeführt, die wir nicht begrüßen und unterstützen wollen.

Diese Äußerung zeigt, mit welch charakterlosen Gestalten man es hier zu tun hat. Monatelang prahlen sie damit, Straftaten gegen mehrere Menschen verübt zu haben, und jetzt wollen sie es gar nicht gewesen sein.

Unterzeichnet ist der Eintrag dann mit „Der Generalstab des DPHW“, was von kindischem Größenwahn kündet und typisch für die gesamte „reichsdeutsche“ Szene ist: Der eine möchte ein Präsident sein, der andere ein König …. und DPHW-Mitglieder sind halt Generäle.

Da darf man den DPHW-Spinnern, aufgrund ihres Scheiterns, wohl fröhlich zurufen: General a. D.? General ade!

DPHW_SA

Zum Schluss warb das DPHW mit dem Bild eines Uniformierten (rechts), der einem SA-Mann zum Verwechseln ähnlich sah.

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One Comment leave one →
  1. 02/07/2013 19:42

    Noch ein Interview mit einem weiteren Deppenverein:
    http://dem-deutschen-volke.blogspot.de/2013/07/interview-mit-dem-dphw.html

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