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König der Einfältigen: „Präsident“ Peter Frühwald intellektuell nicht in der Lage, einen kindischen Scherz zu durchschauen …

18/07/2013
schnuersenkel_verbot

Zum Vergrößern Bild anklicken!

Es liegt ja in der Sache der Natur, dass „Reichsbürger“ nicht mit übermäßiger Intelligenz ausgestattet sind. Ein ganz besonderes Exemplar innerhalb der KRR-Szene ist allerdings ist Peter Frühwald, er spricht im Schneckentempo und denkt ebenso langsam. Seine Gedanken bewegen sich stets in die falsche Richtung – meistens drehen sie sich im Kreis. Und die vielen bunten Dinge, die im Internet so zu finden sind, vermag Frühwald sowieso nicht richtig einzuordnen.

So stieß er jüngst auf die Meldung „EU-Wahnsinn – Schnürsenkel ab 2016 verboten“, die am 17. Juni 2013 in der Neuen Rheinpresse erschien. Dass es sich bei dem abstrusen Text um eine mehr oder weniger gelungene Satire handelt, bekam der einfach gestrickte Peter Frühwald natürlich nicht mit. Wer die bissige Wahlkampfäußerung eines Sigmar Gabriel – Angela Merkel sei die Chefin einer Nicht-Regierungs-Organisation – für bare Münze nimmt, der glaubt schließlich auch jeden anderen Mist.

Der Neuen Rheinpresse war bewusst, dass es im Internet massenhaft Einfaltspinsel gib, denen man einfach alles erzählen kann. Deshalb gab Zeitung einige eindeutige Hinweise darauf, dass die Meldung nicht ernst zu nehmen ist: So wurde von „Unabhängigen Nichtigkeiten“ gesprochen, und aus der Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse, FORSA, wurde (Vorsicht: Pups-Witz!) eine Organisation namens FORZA.

Doch auch diese Tipps vermochten Peter Frühwald nicht aus dem geistigen Tiefschlaf zu erwecken. Der „Präsident der Republik Deutschland“ nimmt für sich in Anspruch, jeden Zeitungsartikel ohne Rückfrage und ohne Genehmigung in das eigene Blog zu kopieren. Das tat er dann auch in diesem Fall. Außerdem brachte die vermeintliche Schnürsenkel-Affäre sein ansonsten eher tumbes Gemüt derart in Wallung, dass er sich gezwungen sah, sogleich ein YouTube-Video hochzuladen.

Freundliche User machten ihn im Kommentarbereich darauf aufmerksam, dass es sich um einen verspäteten April-Scherz der Zeitung handelt. Doch Frühwald ließ sich nicht belehren – mit den Glühbirnen damals sei es doch ganz ähnlich gewesen, so argumentiert er. Diesem Mann ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Und denjenigen, die ihn immer noch für voll nehmen, sowieso nicht.

Zum Frühwald-Video geht es hier!

… Und zum Staseve-Artikel hier!

7 Kommentare leave one →
  1. 18/07/2013 13:14

    kleiner hinweis von hier ;-), artikel nochmal langsam überlesen und auf rechtschreibfehler achten, kurz korrigieren und dann stimmt es wieder – ist mir nur so aufgefallen, den kommentar kannst auch wieder löschen.

    zum beispiel hier: „…Ein ganz besonderes Exemplar innerhalb der KRR-Szene ist allerdings ist Peter Frühwald,…“

    • 18/07/2013 17:08

      Ich frag‘ mich, was manche Leute dazu bringt, wegen popliger Flüchtigkeitsfehler einen Leserkommentar abzusetzen. Draußen scheint die Sonne – geh‘ mal an die frische Luft!

  2. goodmorningvientnam permalink
    18/07/2013 15:29

    also er meint, die Allierten hätten ein sog. Postliminium in der “ BRD“ gemacht, treten also hinter irgendwelche Ansprüche zurück.

    Ob Peters Verstand nicht auch ein Postliminium eingebaut hat; daß dieser auch zurückgetreten ist.

    Ausserdem klar erkennbar, ein Fall für den Internationalen Strafgerichtshof, eindeutig. diese Schnürsenkel-Sache.

    Die „Satire“ der Rheinzeitung ist allerdings recht armselig, wenn man mal wieder den Klassiker links rechts am Ende liesst, oder den Artikel über Gustl. Ziemich primitiv.

  3. 18/07/2013 17:00

    Man sollte Frühwald aber nicht die alleinige Ehre geben. Schließlich haben noch jede Menge andere Reichsdeppen diesen Artikel für wahr genommen und gleich der Welt mitgeteilt: https://www.google.de/search?q=Hellebardenknoten

  4. 18/07/2013 17:33

    Ich denke, die „Aufregung“ Frühwalds ruht vor allem daher:

    „Der Studie zufolge sind 87 % der EU-Bürger nicht in der Lage sich selbst die Schuhe in einem angemessenen Zeitraum (max. 24,5 Sekunden) zu binden. In Deutschland liegt die Durchschnittszeit bei 2 Minuten,…“

    Wahrscheinlich hat er ne Selbsttest durchgeführt – und da bei ihm ja die „Reichszeit“ wesentlich langsamer läuft 😉 – hat fürs Zubinden wesentlich länger gebraucht. Also nicht die 24,5 sek. sondern wohl eher 5 – 10 Minuten und gehört somit nicht zu den 13% der Schnellsenkelbindern! Das hat ihn als „Präsidenten“ besonders gewurmt – sich nicht von der Masse der Bundesbürger absetzen zu können…

    So hat er beschlossen, diesen Skandal öffentlich zu machen! Bin mal gespannt auf die (Reichs-) Kreise, die dass noch zieht! Hätte da noch einige Kandidaten, die das sicher „ungeprüft“ übernehmen!

    Und Frühwald sollte sich vielleicht doch Schuhe mit Klettverschluss anschaffen – ist einfachen!

    • 18/07/2013 17:44

      >…hat fürs Zubinden wesentlich länger gebraucht.<

      *LOL* Vermutlich bewegt er sich vermutlich sowieso kaum noch von seinem PC weg, weil er von dem Kasten aus, 24 Stunden pro Tag, sein gewaltiges Reich regieren muss. Der braucht nur noch Pantoffeln, und die haben eh keine Schnürsenkel …

  5. 18/07/2013 22:10

    Der Peter scheint genausoviel Medienkompetenz zu haben, wie Kamerad Mario. Das schreit eigentlich danach ihm „Enthüllungs-Emails“ zu schicken.

    Unschön dagegen finde ich, dass er dreist meinen Nick geklaut und abgeändert hat!

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