Skip to content

Peter Fitzek bekommt Besuch von SPIEGEL-TV und versteckt sich hinter einer jungen Frau

09/08/2013
spiegel_tv

Peter Fitzek hatte nicht den Mut, den Reportern von SPIEGEL-TV Rede und Antwort zu stehen

Die Macher des Fernsehmagazins SPIEGEL-TV bemühen sich seit längerem, Peter Fitzek vor die Kamera zu bekommen. Doch der „König von Wittenberg“ fürchtet, öffentlich kritisiert zu werden, schließlich hatte er zuvor mit dem MDR-Magazin Exakt schlechte Erfahrung gemacht. Er verlangte deshalb von SPIEGEL-TV ein Mitspracherecht bezüglich dessen, was im Fernsehen über ihn ausgestrahlt wird. Die verblüfften Journalisten lehnten ab.

Gestern, am 8. August 2013, tauchte das SPIEGEL-TV-Team ungebeten in Wittenberg auf und klingelte am Eingang des heruntergekommenen Ex-Krankenhauses, das zum „Königreich Deutschland“ umfunktioniert wurde. Fitzek selbst traute sich nicht an die Tür, er schickte seine „Untertanin“ Saskia B. vor. Sie sollte die Fernsehleute mit einer Lüge abwimmeln: Fitzek wäre gerade in einer Besprechung mit dem „zukünftigen Konsul von Venezuela“.

Saskia B.: Es ist gerade nicht möglich. Er ist im Termin mit dem zukünftigen Konsul von Venezuela.

SPIEGEL-TV: Mit dem zukünftigen Konsul von Venezuela?

Saskia B.: Ja! Und ich will gern noch von meinem Bildrecht Gebrauch machen, und zwar, dass Sie das nicht senden dürfen, was Sie von mir aufgenommen haben. Da ich schon sehe, in welche Richtung das läuft, und die Erfahrung haben wir schon des Öfteren mit Medien gemacht.

SPIEGEL-TV: Ja?

Saskia B.: Ja, ich merke ja, was Sie fragen.

SPIEGEL-TV: Was frage ich denn?

Saskia B.: … ne Sekte … nen Herrscher …

SPIEGEL-TV: […] Das sagen doch andere Leute, dass das eine Sekte ist.

Saskia B.: Ja, ich habe schon gemerkt, in welche Richtung das geht – in die diffamierende Richtung. Es wird nicht wirklich nach den Hintergründen gefragt, sondern es werden immer nur irgendwelche Sachen, Theorien oder irgendetwas aufgestellt oder in den Raum geschmissen, denke ich mal. Sekte usw., mit Sklave und Untertan usw. […] Wenn man ein ernsthaftes Interesse hat, an dem was wir tun – wir tun das ja aus einem gewissen Grund, wir machen das ja nicht aus Jux und Tollerei – dann ist das was anderes. Aber scheint nicht so zu sein, sondern etwas Reißerisches zu präsentieren, wo man dann sagt: Guck mal da!

SPIEGEL-TV: Ja … Wenn Sie der Meinung sind …

Saskia B.: Ich merke es ja an Ihrer Reaktion, dass Sie gar kein Interesse haben. Wenn Sie schon sagen, ja ist mir eigentlich wurst … Das sag‘ ich nicht, ich merk das ja.

SPIEGEL-TV: Sie möchten also nicht im Fernsehen auftauchen? Das ist kein Problem. […] Generell finde ich es schade, dass Sie überhaupt hier sind. Würden wir uns in zehn Jahren wieder sprechen, ich wette, Sie werden an diese Zeit denken: „Gott, was hab‘ ich Böses getan … Gott, wie dumm bin ich gewesen … Gott, wie bin ich naiv gewesen!“. Was glauben Sie denn, warum hier so viel Streit ist innerhalb der Organisation? Warum hier so viele Leute abhauen? Und jetzt sagen Sie mir nicht, das stimmt nicht! Sagen Sie mir nicht, das gibt’s nicht, dass die Leute abhauen.

Saskia B.: Natürlich gibt’s immer wieder, dass Leute gehen und kommen. Deswegen: Wir sind ja keine Sekte, wir halten ja hier niemand! Wer will, kann jederzeit gehen.

SPIEGEL-TV: Schön. Das war’s schon. Also – Sie möchten nicht gesendet werden?

Saskia B.: Nee.

SPIEGEL-TV: OK. Das ist kein Problem

Ein anderer SPIEGEL-Reporter: Der Konsul ist Spanier, oder was?

Saskia B.: … Venezuela …

SPIEGEL-TV: Und der ist das neue Staatsoberhaupt von Venezuela?

Saskia B.: Nein, der ist das neue Staatsoberhaupt überhaupt nicht von Venezuela.

SPIEGEL-TV: Na gut. Schönen Tag noch!

Saskia B.: Ja, Ihnen auch! Tschüs!

Fitzek selbst hat sich nicht getraut, dem Fernsehteam Rede und Antwort zu stehen. Er rechtfertigt dies auf seiner Internetseite mit den Worten:

Es [das Gespräch zwischen Saskia B. und SPIEGEL TV] zeigt deutlich, dass hier keine journalistische Neutralität bestand, sondern der Vorsatz der Diffamierung.

SPIEGEL-TV ist kein öffentlich-rechtliches sondern ein privates Format, somit besteht wohl kaum eine Verpflichtung zur Neutralität. Abgesehen davon ließ Fitzek sich zuvor von Jo Conrad interviewen, jenem Möchtegern-Journalisten, der alles andere als neutral ist – im Gegenteil, Conrad fand das „Königreich Deutschland“ großartig. Aber das ist dann natürlich in Ordnung. Fitzek hat in seinem Leben den deutschen Staat derart oft diffamiert, dass man es gar nicht mehr auflisten kann. Es fragt sich, warum er selbst so ablehnend reagiert, wenn zur Abwechslung mal sein „Königreich Deutschland“ auf dem Prüfstand steht.

Fitzek mag sich ganz einfach deshalb keiner Kritik aussetzen, weil er ihr nicht standhalten kann. Widersacher dürfen daher seine Sekte ohne weiteres verlassen, da hat Saskia B. durchaus Recht – übrig bleiben sollen nur willfährige Ja-Sager. Wie der SPIEGEL-Reporter treffend feststellt, ist es schade, dass auch Saskia B. dazugehört: eine junge, offenbar nicht auf den Kopf gefallene Frau.

Statt in Bildung zu investieren oder einem vernünftigen Job nachzugehen, verplempert Saskia B. wertvolle Lebenszeit, um einem größenwahnsinnigen Wichtigtuer zu Diensten zu sein. Es wird allerdings nicht die genannten zehn Jahre dauern, bis sie das merkt. Die Neudeutschland-Sekte befindet sich in rasantem Niedergang, und falls Fitzek keinen höheren Betrag im Lotto gewinnt oder ein anderes Wunder geschieht, wird seine bizarre Organisation die kommenden Monate nicht überstehen.

Alle zitierten Äußerungen stammen von dieser Seite bzw. der dort veröffentlichten Ton-Datei: 
http://www.neudeutschland.org/index.php/news/items/spiegel-tv-wollte-interview-ohne-vorherige-anmeldung.html
Advertisements
17 Kommentare leave one →
  1. gertlauken permalink
    09/08/2013 16:52

    Niederlage für Fitzek: Die Bafin hat mit Bescheid vom 18. Juli Fitzek Bankgeschäfte untersagt und die Abwicklung des GEschäfts auferlegt: http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2013/vm_130808_fitzek.html?nn=2819266

    Eine besondere Schmach für Fitzek dürfte dabei sein, dass die Bafin die „Königliche Reichsbank“ als nicht eingetragenen Verein bezeichnet und nicht als Institution eines Staates „Königreich Deutschland“.

  2. Patrick Lassan permalink
    09/08/2013 16:56

    „Wie der SPIEGEL-Reporter treffend feststellt, ist es schade, dass auch Saskia B. dazugehört: eine junge, offenbar nicht auf den Kopf gefallene Frau.“

    Nichts für ungut, aber wer immer noch Fitzek hinterher läuft, muss doch wohl mal auf den Kopf gefallen sein.

    • 09/08/2013 17:33

      >… aber wer immer noch Fitzek hinterher läuft, muss doch wohl mal auf den Kopf gefallen sein.<

      Auch wieder wahr … Wer hörig ist, büßt automatisch an Intellekt ein. Deswegen sagen sich solche Leute später oft: "Au weia, was bin ich damals dumm gewesen …!"

  3. Leichsministr permalink
    09/08/2013 19:32

    Das mit der Bafin geht ja mal gar nicht. Darin fehlt „Oberster Souverän“ Herr Peter Fitzek „Beruf Staatsoberhaupt“. Das hat ihm doch auch so ein BRD Firmen-Polizist auf einem roten Papier bestätigt.
    Also ungültig, und für das Königreich gilt sowieso der Weg über das auswärtige Amt.

    Bei ersten Schriftverkehr mit Spiegel Tähfau gibt er sich doch alle Mühe, in seinen Schriftwerken den Souverän von Gottes Gnaden zu präsentieren. And now?

    Staatsempfang aus Südamerika redux. Der künftige Consul vermutlich eines Scheinstaates Neu-Venezuela.

    In diesem Fall ist es ja echt Schade, in den Staaten kommen Heerscharen mir Helikopter, die dann Festnahmen usw. filmen.

    Aber eigentlich ist der einzig wahre und echte König der Selim

    Ich glaube der Wachtmeister hat bis zum Ende seines Lebens was zum Lachen. Selim fehlt leider noch, auf Rente/Harz5 und so zu verzichten. Dann wäre es perfekt.

    Der Abschnitt mit den Waffen ist erste Sahne

    Selim for ever, erst danach kommt König Herr Fitzeck

    🙂

  4. wsfgl? permalink
    10/08/2013 00:28

    Transparenz ahoy!

    Hut ab, da ist Karl Eduard von Fitzler ja wieder ein ganz besonderer Coup gelungen! Bevor der Reporter seine erste Frage stellen kann weiß die Trulla schon, in welche Richtung das Interview gehen soll. Anhand der Fragen. Klar. Ah, stop, vorher gab es angeblich schon ein kurzes Interview mit Trulla und ne Interviewanfrage. Leider existiert davon kein Audiomitschnitt (Kassette war voll).
    Nur zwei Fotos. Mensch Martin, Du Depp, Du sollst doch beim Filmen nicht immer auf den Fotobutton drücken!
    Also allein die Tatsache, daß einem jemand die Gelegenheit gibt, unangenehme Fragen für ein breites Publikum zu entkräften „zeigt deutlich, daß hier keine journalistische Neutralität bestand, sondern der Vorsatz der Diffamierung.“
    Mal soeben im Vorbeigehen ganz locker und souverän die nächste Stufe auf der nach oben offenen Beklopptheitsskala erklommen!

    Herzlichen Glückwunsch!

  5. Kingsspeech permalink
    11/08/2013 12:48

    „Deutschland hat als einziges Land der Erde die Möglichkeit, sich von Innen zu erneuern“
    So der König bei Jo

    Zuvor noch schnell die Bundesrepublik zu Deutschland umgebaut.

    Die Vereinten Nationen mal eben schnell erneuert.

    amüsante Realität, Laubsammeln für alle http://www.neudeutschland.org/index.php/vision-wird-tat.html

    „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“ Sagte Alt Bundekanzler Schmitt. Bei diesen Visionen ist es aber sicher nicht mehr nötig.

    Die Idee einer autarken autonomen Kommune, die auch tatsächlich so lebt, ja warum denn nicht. Sich dann einen Titel zu geben Fürstentum, Königreich, tut keinem weh.

    Aber die Plumpe Idee, Enegel Gutscheine auszugeben, und „wir arbeiten mit dem Geld unserer Anleger“ ist schon dreist. Fitzek hat es einfach für allen Möglichen Klimbims wie Kennzeichen, überflüssige Gerichtsprozesse und ähnliche Egomanien verpulvert.

    Mag sein, ja die Geldschöpfungs aus Luft, die jede kleine Bank heutzutage betreibt,, ist das Problem der wachsenden Geld=Schuldmenge. Aus alldem entstehen enorme Verwerfungen und Verzerrungen, daß ist unübersehbar. Bei genauerer Betrachtung wäre seine Lösung derzeit das allergrößte Übel. Total Zensur, Gewaltherrschaft, 1.000 $ wertloses Engelgeld, mit dem einzigen Zweck, sich selbst zu bereichern. Und von Errungenschaften schwärmen, die er gar nicht hat. Erinnert an Ceaușescu und Co.

    Der Spiegel hätte ihm ja sein Engelgeld als bezahlung anbieten können, ist doch sehr gefragt dieses Papier. Und dann gäbe es da noch die Durchleitung von Strom, erzeugt aus der Pyrolyseanlage, zu seinen Mitgliedern im Bundesgebiet. An derartigen Projekten arbeiten üblicherweise eine Reihe von Techniker, Peter macht das einfach so, auch den nachhaltigen Anbau von Gemüse und Obst. Bei der Razzia wird dann aber eine Pizza bestellt (bezahlt von Leichtgläubigen Spendern und Mitgliedern).

    Was machen die eigentlich dort den ganzen Tag?
    Maßgeschneidert auf Peter http://www.youtube.com/watch?v=XsU7I6b-cOg

  6. 11/08/2013 22:45

    Hey sag mal kann man dich bei Facebook oder per E-Mail erreichen? Wäre echt super denn es betrifft SSL. Gruß 🙂

    • 12/08/2013 14:25

      Werde in den nächsten Tagen vermutlich eine Fratzenbuch-Seite eröffnen … 🙂

      • drxdsdrxds permalink
        14/08/2013 08:55

        Du kannst unser Sonnenstaatland Netzwerk Mitbenutzen; würde mich echt freuen wenn wir dich intern dabei hätten. Wir verwalten viele Gruppen und Seiten. Das Facebook Feedback bis jetzt müsstest du ja schon merken. Wir können echt die Werbetrommel glühen lassen wenn wir wollen. Würde uns echt freuen wenn du dich da mit deiner Seite eingliederst.

        Also ich bin definitiv dafür das die Reichsdeppenrundschau zum neuen Reichileaks wird.

      • 14/08/2013 12:13

        Ja, danke an die Verantwortlichen für die Links, die von Facebook aus kommen; allein gestern waren es 42. Überhaupt läuft die Reichsdeppenrundschau recht gut, mindesten 400 Klicks täglich, meist wesentlich mehr. Als „Leaks“ würde ich das Blog eher nicht bezeichnen, da ja nur bereits Vorhandenes aufbereitet und kommentiert wird.

        Kann mich um Facebook u. a. Sachen leider nicht immer so gut kümmern, zumal ich dieses Blog „nebenher“ betreue.

  7. pigman permalink
    14/08/2013 00:47

    ist echt schade, die saskia scheint eigentlich echt eine ganz nette zu sein. kann gar nicht verstehen, dass sie das ganze nicht durchblickt.

    • Unknown permalink
      19/08/2013 13:27

      Ja, sie ist ein ganz liebe und nette….hat ein super Abi gemacht! (meine Nichte) Hmmm warum ein junge Frau, mit soviel Grips sich von so einem Lügner und Betrüger einlullen lässt kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt weltweit soviel GUTE Projekt, wo soviel junge Energie soviel bewirken könnte und da wird sie so einem DEPPEN zur Verfügung gestellt. Das schmerzt!

      • 19/08/2013 14:13

        Danke für die Info (wenn’s denn stimmt)! Wirklich schade um die wertvolle Zeit, die die junge Frau verplempert. Aber vermutlich hat der Spuk bald ein Ende, denn die „Königliche Reichsbank“ wird niemals eröffnen und ich bin mir sicher, dass Fitzek spätestens Herbst/Winter seine Rechnungen nicht wird zahlen können. Möglicherweise werden bereits vorher Zwangsmaßnahmen gegen ihn eingeleitet.

  8. Unknown permalink
    19/08/2013 21:08

    Warum soll das nicht stimmen….habe keinen Grund mit das auszudenken warum auch!

Trackbacks

  1. Unbedarfter RTL-Reporter lässt sich von Peter Fitzek einschüchtern | reichsdeppenrundschau
  2. Spirituelle Selbstsucht und ganzheitliche Raffgier im Königreich Deutschland | reichsdeppenrundschau
  3. Die BaFin lässt pfänden … während sich Peter Fitzek versteckt! | reichsdeppenrundschau

Systemkonforme Meinung abgeben:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s