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Bundesbürger Peter Fitzek schreibt erneut bizarren Brief an die Behörden (Untergang des „Königreichs Deutschland“, Teil 2)

29/08/2013
groessenwahn

Definition von Größenwahn (Megalomanie) in der deutschen Wikipedia.

Peter Fitzek – der unumstrittene König der Querulanten – hat mal wieder Post an eine Behörde geschickt.

Der Wittenberger fühlt sich dazu auserkoren, die freiheitlich-demokratische Grundordnung unseres Landes zu beseitigen und durch eine Promenadenmischung aus Deutschen Reich und DDR zu ersetzen – dem sogenannten Königreich Deutschland. Irgendwie will das aber nicht so recht klappen. Seine Neudeutschland-Sekte ist sichtlich geschrumpft, und auch sonst schwimmen dem kleinen Mann mit der Halbglatze die Felle davon. Sein Heil sucht er in der „Königlichen Reichsbank“ – mit den erwarteten Einnahmen soll offenbar Fitzeks Machtergreifung finanziert werden.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat ihm längst das ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft untersagt und die Abwicklung angeordnet. Dennoch ist Fitzek fest entschlossen, seinen ehemaligen, illegal betriebenen Esoterikladen in eine ebenso illegale Bankfiliale umzubauen. Die Fortschritte dieser Arbeiten dokumentiert er regelmäßig auf seinen diversen Internetseiten.

bafin_fitzek

Trotz der Verfügung der BaFin will Peter Fitzek nicht wahrhaben, dass aus der „Königlichen Reichsbank“ nie etwas werden wird.

Der Landkreis Wittenberg, der lange Zeit im Dornröschenschlaf lag und sich bis heute nicht in der Lage zeigte, Fitzek Einhalt zu gebieten, rang sich am 16.08.2013 dazu durch, einen Baustopp anzuordnen. Der Umbau des Esoterikladens in eine Bankfiliale sei unzulässig – jedenfalls ohne amtliche Genehmigung. Für den Fall der Zuwiderhandlung wurden 10.000 EUR Zwangsgeld, ersatzweise die Haft, in Aussicht gestellt. Das Schreiben ist hier als PDF abrufbar. Und hier die Antwort Fitzeks, die er am 27.08. erstellte.

jura_kampfkunst

„Jura kann auch eine Kampfkunst sein…“ – eine Kampfkunst, die Peter Fitzek nicht einmal ansatzweise beherrscht.

Einige Zitate aus dem umfangreichen Schreiben:

[…] Mieter ab dem 01.08.2013 ist nun das „Königreich Deutschland“ mit Uns als Staatsoberhaupt in dieser Funktion. […] Ihre sog. „Ordnungsverfügung“ geht somit ins Leere, da es nunmehr keine Bauarbeiten des Vereins Ganzheitliche Wege e.V. mehr gibt.

Fitzek versteht wieder einmal die einfachsten Sachverhalte nicht. Adressat der Verfügung war er selbst, nicht der Verein Ganzheitliche Wege e.V. – in der Adresszeile ist lediglich eingefügt, dass er der Vorsitzende dieses Vereins sei. Es ist unstreitig, dass Fitzek der Mieter des Gebäudes Schlossstraße 29/Coswiger Straße 7 ist – entsprechend ist es völlig korrekt, dass man ihn persönlich für die dortigen Bauarbeiten verantwortlich macht.

Natürlich müssten Wir nun auf den Rest Ihres Entwurfes nicht mehr eingehen, aber, wie schon gesagt, Wir haben eine Menge Freude dabei mit der Welt (und Ihnen) zu spielen :-). 

Allein diese kindisch-arrogante Äußerung dokumentiert Fitzeks unreifen Charakter. Wie alle „Reichsdeutschen“ hält er sich für ungeheuer clever, den anderen intellektuell weit überlegen, auf charmante Art und Weise für witzig. Auf die Idee, dass er die kostbare Zeit anderer Mensch über Gebühr beansprucht, ihnen möglicherweise gehörig auf den Keks geht, kommt er nicht.

Fitzek wird indes persönlich:

Sie haben doch schon reichlich Erfahrung in der Kreisleitung in Jessen als SED-Funktionär mit dem DDR-Regime gemacht. Daher nehmen Wir an, dass Sie etwas daraus gelernt haben und Regime mittlerweile erkennen können.

Es war in der Tat bedenklich, dass DDR-Verantwortliche ab 1990 nahtlos in den gesamtdeutschen Staatsdienst übernommen wurden. Erfreulicherweise funktionieren die Behörden in den neuen Bundesländern trotz der nicht wenigen ehemaligen SED-Schergen, die dort beschäftigt sind, recht gut. Wohl auch deshalb, weil diese Leute verinnerlicht haben, dass sie eben nicht mehr für ein totalitäres Regime sondern für einen demokratisch legitimierten Staat tätig sind.

Von einer etwas echteren Demokratie, wie sie beispielsweise in der Schweiz existiert, hat sich die Bundesrepublik sehr weit entfernt […].

Im „Lehrfilm zum Aufbau stabiler Gemeinschaften“ gibt Fitzek zu, dass sein „Königreich Deutschland“ keinesfalls eine Demokratie ist. Er allein bestimme wo es langgeht. In der Bundesrepublik Deutschland hingegen existiert ein passives und aktives Wahlrecht – sowohl auf kommunaler Ebene, als auch landes- und bundesweit. Die Bürger können zudem auf vielfältige Weise Einfluss auf das politische Geschehen nehmen.

Wie selbst Ihr Parteifreund Gregor Gysi am 08.08.2013 im Sender „Phoenix“ öffentlich bekundete, stehen wir Deutschen immer noch unter Besatzungsrecht.

Es war abzusehen, dass Gysis unsinnige und unwahre Äußerung jemanden wie Fitzek in Ekstase versetzen würden.

Über eine Verfassung hätten wir alle abzustimmen gehabt! Hat man Sie etwa gefragt?

Dass eine Verfassung ausschließlich über einen Plebiszit zu legitimieren sei, ist eine der üblichen Lügengeschichten der Reichsdeutschen.

Sollten Ihre Verwaltungshandlanger oder gar die Polizei versuchen Ihre illegalen unwirksamen Willensäußerungen durchsetzen zu wollen, kommen von der kriminellen Vereinigung, für die Sie tätig sind, weitere Straftaten zu den schon bestehenden hinzu. Das wäre dann auch „frische Tat“, die zur vorläufigen Festnahme aller Beteiligten führen kann, sollten diese nicht bereit sein, ihre ladungsfähigen Privatadressen zu nennen.

Fitzek hat bereits mehrfach versucht, Personen nach § 127 StPO festzunehmen, obgleich die Voraussetzungen dazu nicht ansatzweise erfüllt waren: Eine Straftat muss vorausgegangen sein, die Identität der verdächtigten Person unklar sein, und es soll die Vermutung bestehen, dass diese Person zu fliehen versucht. Das alles traf beispielsweise auf die Mitarbeiterin des Rathauses Wittenbergs, die von Fitzek verletzt wurde, nicht zu.

Sicherlich wird es interessant zu sehen sein, wenn er in Kürze versucht, Polizisten „festzunehmen“, die ihm körperlich und geistig weit überlegen sind.

Sie erkannten richtig, dass Wir beabsichtigen, in dem Objekt die „Königliche Reichsbank“ zu eröffnen. Dies werden Wir am 16. September voraussichtlich um 11 Uhr tun, komme was da wolle. Zudem ist es nicht illegal eine Bank zu eröffnen. Für diese ist die BaFin auch nicht zuständig.

Es ist  in der Tat nicht illegal eine Bank zu eröffnen – wenn man die erforderlichen Voraussetzungen mitbringt. Fitzek aber hat aber außer immensen Schulden nichts vorzuweisen, was irgendwie mit dem Kreditwesen zu tun haben könnte.

[….] …als willige Helfer der verbrecherischen internationalen Hochfinanz benutzen lassen, haben Wir noch eine zusätzliche juristische Sicherheit „eingebaut“ 🙂

Über die angebliche „verbrecherische internationale Hochfinanz“ hat bereits vor Jahrzehnten ein anderer Oberster Souverän gezetert und geschimpft, und jeder wusste, wen er damit meinte.

Der Name „Königliche Reichsbank“ ist der Eigenname einer in der Einrichtung stehenden (Sitz-)Bank, die mit dem Staatssiegel verziert als Kunstgegenstand mit Copyright-Symbol und Namensgeber der Unternehmung in der „Königlichen Reichsbank“ im Eingangsbereich steht. Wie kommen Sie nur darauf, dass Wir vorhätten tatsächlich sog. „Bankgeschäfte“ dort zu tätigen :-)?

Dieser kindische Unfug ist so lächerlich wie die andauernde Verwendung von Smileys in Texten, die an amtliche Stellen gerichtet sind.

In keinem Falle nehmen Wir selbst Gelder des Publikums an. Auch werden Wir  die Gelder nicht unbedingt annehmen, sondern immer Bedingungen (einen Nachrang) mit der Annahme verbinden. So sind sowohl die BaFin und auch Sie unzuständig.

Fitzek halt sich für bauernschlau: Mit „Wir“ meint er in seinen neueren Schreiben stets „Ich“ – er selbst werde also keine Gelder annehmen, seine Angestellten werden dies tun. Als ob dies etwas an der Rechtslage ändern würde…

Was die Nachrangigkeit betrifft, so ist es gerade diese ein bedeutender Punkt, weshalb die BaFin Fitzek das Betreiben von Bankgeschäften untersagte. Wer auf ein Sparbuch einzahlt, hat in Deutschland ein unbedingtes Recht darauf, dieses Geld auch wieder ausbezahlt zu bekommen. Wer so dumm sein sollte, bei Fitzek ein Sparkonto zu eröffnen, der muss damit rechnen, dass Fitzek mit dem Geld seine eigenen Rechnungen bezahlt. Sparer hätten bei Fitzek keinen Anspruch auf ihr eigenes Guthaben – nichts anderes bedeutet hier der Begriff Nachrangigkeit.

Wir wollen die Rechtsordnung der Bundesrepublik aber nicht aufrechterhalten, da die Bundesrepublik Deutschland kein souveräner Staat ist. Sie ist nicht einmal ein Staat. Wir werden diese schrittweise auf sanfte Art abwickeln, so wie auch die DDR abgewickelt wurde.

Der letzte Satz macht deutlich, wie sehr Fitzek von Rachegelüsten angetrieben wird. Der Wittenberger interessiert sich einen feuchten Kehricht für Deutschland, denn die die DDR war die Liebe seines Lebens. Wenn diese wunderbare Welt schon untergehen musste, dann hat auch der Klassenfeind, die Bundesrepublik Deutschland, kein Existenzrecht mehr. Die anderen Deutschen werden gar nicht dazu befragt, ob ihr Staat abgeschafft werden und durch das „Königreich“ eines Ex-Videothekars ersetzt werden soll. Das bestimmt Fitzek einfach so.

So lange das Auto noch fährt, der Kühlschrank voll ist und der Fernseher läuft, ist alles gut. Der größte Feind der Freiheit ist ein glücklicher Sklave. Brot und Spiele.

Fitzek gibt damit zu, dass es den Menschen im heutigen Deutschland äußerst gut geht – besser, als das in der DDR oder dem Deutschen Reich jemals der Fall war. Unsinn ist hingegen seine Unterstellung der fehlenden Freiheit. Welche nicht hinnehmbaren Einschränkungen soll es denn bei uns, insbesondere in Hinblick auf andere Länder, geben?

Sein Wirken zeigt doch gerade, dass man hierzulande sogar Lügen und Hass verbreiten kann, ohne ernsthafte Konsequenzen fürchten zu müssen. Im „Königreich Deutschland“ dürften nur die Dinge gesagt werden, die König Fitzek vorher abgesegnet hat.

Unsere Vollstreckungsimmunität gedenken Wir auch nicht aufzuheben und ein Sondereinsatzkommando können Sie auch nicht jeden Tag vor die Tür stellen, denn sobald die weg sind, wird die „Königliche Reichsbank“ wieder geöffnet werden, denn alles ist völlig legal :-).

Diese Äußerungen sind so naiv, dass sie von einem Fünfjährigen stammen könnten: Wenn Fitzek also die Bank immer und immer wieder öffnet, dann wird die Polizei irgendwann aufgeben und unverrichteter Dinge abziehen. Es ist erstaunlich, dass dieser Mann überhaupt irgendwelche Anhänger um sich versammeln konnte.

Wir sind nun der Staat… […]Der hieß früher Deutsches Reich und nun Königreich Deutschland. Lassen Sie sich nicht weiter verschaukeln, sondern lassen Sie Uns gemeinsam beraten, wie wir im Landkreis Wittenberg die illegale Ordnung der Bundesrepublik abschaffen und die legitimierte Ordnung des Staates mit der Gesamtheit der verfassungsgemäßen Ordnung des Staates Königreich Deutschland schrittweise auf sanfte Art durchsetzen.

Diesen grotesken, weltfremden Größenwahn braucht man eigentlich nicht weiter kommentieren.

Fitzek betrieb, wie dem Schreiben ebenfalls zu entnehmen ist, vier Jahre lang in der Innenstadt von Wittenberg einen Esoterikladen: ohne Gewerbeanmeldung, ohne IHK-Beiträge, den öffentlichen Verkehrsraum überdies kostenfrei in Anspruch nehmend. Man könnte es für eine Riesenschlamperei halten, dass die Wittenberger Behörden so lange benötigten, um diesem Possenspiel ein Ende zu bereiten.

Man könnte vielleicht auch für wahr halten, was Fitzek oft und gern in den Raum stellt – nämlich dass in den Wittenberger Behörden zahlreiche „Neudeutschland“-Sympathisanten sitzen. In einem solchen Fall dürften sich die betroffenen Behördenmitarbeiter bewusst darüber sein, dass Fitzek nie und nimmer den deutschen Staat stürzen kann – aber als kleiner Wadenbeißer gegen die verhasste „BRD“ war er ihnen dann möglicherweise doch gut genug.

Der Baustopp wurde am 16.08. zu Papier gebracht  – geschehen ist seitdem offenbar nichts. Die BaFin kann und wird nicht zulassen, dass Fitzek einen Bankbetrieb in der Wittenberger Innenstadt eröffnet – mit einem massiven Polizeieinsatz und Verhaftungen ist zu rechnen.

Und wenn sich dann der Landkreis Wittenberg von höhergestellten Behörden sowie die Medien die Frage gefallen lassen muss, weshalb Fitzek in aller Ruhe seine Räumlichkeiten zu einer Bankfiliale umbauen konnte, dann kann er immerhin antworten: „Wieso – wir hatten ihm doch einen Brief geschickt!“

Alle Zitate wurden den PDFs entnommen, die auf dieser Seite verlinkt sind:
http://koenigreichdeutschland.de/de/neuigkeit-anzeigen/antwort-des-obersten-souveraens-an-den-landrat.html
17 Kommentare leave one →
  1. 29/08/2013 17:39

    Ich hätte da noch ne kleine „Anregungen“ für den Landkreis bzw die Stadt bezüglich des „Bankhauses“: In Wittenberg sind ja einige Gebäude als „UNESCO WELTERBESTÄTTEN“ ausgezeichnet – deshalb dürfte die ganze Innenstadt unter Denkmalschutz stehen (scheint auch einer der Gründe für den sofortigen Vollzug der Verfügung zu sein). Auch wenn durch so einen lächerlichen Schriftzug „Bankhaus“ wohl keine Gefahr besteht, dass daraus die Aberkennung des Status erfolgen könnte, hat die Verwaltung ja ein ziemlich „scharfes Schwert“ bezüglich einer nicht genehmigten „Umgestaltung“ der Fassade! Auch die neu eingebauten Fenster und besonders das „Rollgitter“ dürften schwerlich „genehmigungsfähig“ sein – also könnte der Rückbau auf Kosten des „Besitzers“ folgen (wobei da wohl die Stadt auf den Kosten sitzen bleiben würde).

    Ein paar Wittenberger sehen dass wohl auch so und haben schon mal ihren eigenen Beitrag zur „Verschönerung“ geleistet (Farbbeutel…). Vielleicht war das ja auch der „Anlass“ für die „Besichtigung“ durch städtische Mitarbeiter? Hat uns König vielleicht eine „Anzeige“ bei der Polizei des „verfeindeten Staates“ gemacht???

    Die BAFIN hat wohl eins der Schreiben vom König als „Widerspruch“ gedeutet – weil der Bescheid hat ja wohl noch keine „Bestandskraft“! Oder sie warten den 12.09. noch ab, um dann das passende „Eröffnungsgeschenk“ zu überreichen?

    Ich warte eigentlich nur noch auf die Mitteilung, dass sich der König samt der Gelder aus dem „Kapitalüberlassungsvertrag“ nach Venezuela abgesetzt hat – Verhandlungen laufen ja offenbar schon!
    (Ob da schon genug Kohle für das Ticket zusammen gekommen ist?)

    • 30/08/2013 14:04

      Bei dem Farbanschlag – wurde, soweit man das auf den Fotos sehen kann, mit einem kleinen Glas mit Schraubverschluss ausgeführt – habe ich den Verdacht, dass das einer der Geschäftstreibenden aus der Schlossstraße/Coswiger Straße war. Die müssen sich ja wie die Deppen vorkommen, dass sie Sozialabgaben für ihre Mitarbeiter zahlen, Steuern, IHK zahlen, usw. Fitzek hingegen wird vermutlich nicht mal rückwirkend zur Rechenschaft gezogen.

      Anfangs hatte ich ebenfalls geglaubt, dass der große Meister aller Klassen sich abzusetzen gedenkt. Aber tatsächlich dürfte der überzeugt davon sein, dass er zum König berufen ist und Gott von ihm verlangt, dass er das Deutschtum (bzw. was Fitzek darunter versteht) über die ganze Welt verschmieren soll. Drum hab ich die Größenwahn-Definition dem Artikel vorangestellt.

  2. 29/08/2013 19:39

    Ich freu mich richtig auf die Eröffnung, weil ich mich die ganze Zeit frage, was da passieren wird. Entweder wird niemand kommen, die Polizei wird da sein oder irgendwas total Unerwartetes (und Seltsames) wird passieren.
    Am 16. September wissen wir endlich mehr, alleine die Bilder will ich sehen 😉

    • drxdsdrxds permalink
      29/08/2013 21:17

      Bei aller Abneigung gegen den Reichsblödsinn, aber eine ordentliche Eröffnungsfeier erwarten wir alle. Hoffentlich kommt auch Jo „espassiertGroßesimHintergrund“ Conrad. Ich bezweifle das der Hausfunk alleine genug Material liefert. König Fitze Fatze als Kasper ist ja bereits über alle Stadtmauern bekannt. Würde mich nicht wundern wenn sogar die BLÖD Zeitung ihm mal wieder ein paar Zeilen widmet. In jedem Fall wird es ein Event der Extraklasse. Kann es auch kaum noch erwarten. Der letzte macht dann das Licht aus 😛

      • 30/08/2013 08:39

        An die Krönungszeremonie wird es aber (leider) wohl nicht rankommen. Ich erinnere mich noch, wie ich vor fast einem Jahr vorm OkiTalk-Volksempfänger saß und mir die Tränen in den Augen standen. Lachtränen.

      • 30/08/2013 13:53

        Gute Aktion übrigens, Fitzek auf seiner eigenen Seite nach einer Legitimation für die Weltherrschaft Herrschaft über Deutschland zu fragen. Denn er legt doch immer solch einen großen Wert auf Volksabstimmungen.“Hat man Sie etwa gefragt?“, meint er beispielsweise keck in seinem Brief an den Landkreis Wittenberg.

  3. gertlauken permalink
    29/08/2013 19:48

    In der Tat ist es skandalös, wie sich Wittenberg von Fitzek auf der Nase herum tanzen lässt. Fitzek agiert momentan mal wieder Schlag auf Schlag, offenbart nun aber immer deutlicher seine wahre, rechtsradikale Gesinnung.

    Das „Königreich Deutschland“ verfügt nämlich neuerdings sogar über eine eigene „Nationalhymne“, deren erste Strophe die bundesdeutsche Nationalhymne bildet. Die zweite Strophe („Über Länder, Grenzen, Zonen“) soll nach Aussage Fitzeks von einem gewissen „Siegfried Fischer“ stammen, in Wirklichkeit ist aber der SPD- und spätere CDU-Politiker Herbert Hupka Urheber der Zeilen, die aber wohl erst durch die Intonation des rechtsradikalen Barden und NPD-Bundespräsidentschaftskandidaten Frank Rennicke in einschlägigen Kreisen bekannt geworden sind.

    Strophe drei („Land der Liebe, Land des Schönen, Land der Weisheit und der Kraft“) ist nach Fitzeks Aussage eine Schöpfung Seiner (oder heißt es schon SEINER?) selbst, wobei der Imperator „durch den Text eines in der Sowjetunion umgekommenen Soldaten“ inspiriert worden sein will. Auch dies ist nur ein Teil der Wahrheit, denn die erste Zeile stammt fast eins zu eins aus der Feder des völkischen Dichters Wilhelm Pleyer, dessen Opus wiederum zum Repertoire Frank Rennickes (http://www.youtube.com/watch?v=UA03D0V3iJg) und anderer nationalsozialistischer Sänger gehört.

    Wenig verständlich ist die wohl tatsächlich von Fitzek stammende dritte Zeile der dritten Strophe: „Selbstlos gebe allen Feinden, wissend nun, dass Liebe gibt …“ Was will uns der Autor damit sagen? Hier scheint es Fitzek wohl eher auf den Reim als auf den Sinn angekommen zu sein. Meinte er, dass es Liebe gibt? Oder das Liebe etwas gibt? Aber was gibt Liebe? Die Frage bleibt offen.

    Trotz des völkisch-schwülstigen Untertons löst die Hymne bei „Sigrid 2263“, die auf Fitzeks Königreich-Homepage eine Kommentar abgegeben hat, hymnische Reaktionen aus: „Tief berührt habe ich die Nationalhymne gelesen, die letzte Strophe hat mich zu Tränen gerührt. Alles in mir ruft, ja das will ich, ja das bin ich. Danke, Danke, Danke.“

    • 29/08/2013 19:59

      Danke gertlauken. Jetzt wissen wir wenigstens, was Fitzefatze so privat hört. Ob sich der größte König aller Zeiten (Grökaz) wohl auch selbst zu Tränen gerührt hat, als der die Hymne erdichtete, ganz ergriffen von der eigenen Potenz? Es ist zu vermuten. Ich musste übrigens auch weinen, aber das nur am Rande.

  4. 30/08/2013 14:12

    Hab‘ mich heute dazu aufgerafft, die Rubrik „Presseschau“ zu aktualisieren: hier zu finden.

  5. Heidi permalink
    31/08/2013 00:23

    Besser als -Frau im Spiegel- und -Bild der Frau- hier. Gekrönte Häupter kämpfen gegen innere Ereignislosigkeit, eigenen Wahn und Langeweile-Unmut. Zum Schluss zieht König Fitzek in sein Luftschloss und ein verschlagener Psychiater kassiert die Miete. Dazwischen fehlt aber noch was. Fitzek muss heiraten. Die Prinzessin von Station 4.

  6. Pumuckl permalink
    31/08/2013 18:14

    vielleicht gilt für Peter(chen) noch Jugendstrafrecht, bei so einer infantilen Gedankensuppe.

    Eine königliche Reichssitzbank als Copyright Kunstgegenstand! Darauf hat ganz Deutschland, oder das vereinte Deutschland, Bundesgebiet oder wasauchimmer seit dem 8 Mai 45 gewartet. Bzw. die Menschen, Untertanen, Personal, Bewohner. EU-Sklaven Uga Uga Uga Höhle

    Prima. Endlich hat jemand auf alles eine Antwort. Ich bin erleichtert.

    Was ich noch nicht verstehe. Peter sagt, alle Gesetze nix da, futsch, weg, kein Staat.
    Fein, ich glaube ihm. Im selben Atemzug zitiert er er diese nicht vorhandenen Gesetze des nicht vorhandenen Staates, erklärt diese gleichzeitig für illegal, und verkündet mit diesen gültig ungültigen Gesetzen gegen die nichtvorhandenen Stellen des nichtexistenten „Konstruktes“ vorzugehen. Ich versuche zu verstehen, wie das, was nicht da ist, illegal sein kann. Vermutlich ist Peter ein höheres Wesen.

    Die einfachere Logik verstehe ich schon eher, von allen Kunstgegenständen Euro rubbeln wir das Copyryght Zeichen herunter und ersetzen es mit Banknotennachmachen=Knast. Das lößt dann im Handumdrehen alle Probleme. Einfach und einfach Klasse.

    Der Zusammenhang Wärmeschutzverordnung & zinsbehaftetes Geldsystem ist mir nun endlich klar geworden. Also nicht nur Ökonomen der Finanzwirtschaft, sondern auch die Bauindustrie sind nutzlose Pfeifen, für die Peter die Lösung bereithält, indem er T-Shirt´s in Wittenberg verkauft in seiner eigenen Reichssitzbank.

    Und die schweizer Kantone können denächst vom Imperator Bahngelände Fiduziar echte Demokratie mit echter Rechtslage erlernen.

    “ Der hieß früher Deutsches Reich und nun Königreich Deutschland “
    Suuuuuuuuuuuuuper. Jetzt brauchen wir aber schnellstens neue Lehrbücher für die Schulen.Wer die Geschichtsschreibung beherrscht ….Peter denkt wirklich an alles.
    „Lassen Sie uns einfach gemeinsam das Bestehende umstrukturieren……Wenn sie sich in Unsere Ordnung begeben würden, dann täten Wir sie auch vor der Organisation, für die Sie tätig sind, schützen..“ >>>> und wer dann nicht spurt oder nutzlose Dinge leistet wie Wärmedämmung wird als erstes festgenommen unter zuhilfenahme nichtvorhandener Paragraphen eines illegalen nichtvorhandenen Besatzungskonstruktes Nichtstaat. Klingt sehr plausibel. Peterchen wollte doch mal in einem BRD Nichtstaatprozess wissen, ob er/SIE/WIR ein Staat sind oder nicht. Sogar auf Jewtube. FinanzhockapitalbänkksterIWFRäuberbandeallesindhinterPeterher. Portal.
    zu sehen.
    Ja, die Welt ist so schlecht, wenn Peter nur könnte, er würde alles viiiiiiiiiel besser machen als die ganzen Dummköpfe wie bsp ich, der die Dinge,

    “ Daß Ihr Schreiben selbst nach höchstrichterlicher Rechtsprechung der Bundesrepublik, den Formerfordernissen einer wirksamen eigenen Willenserklärung nicht genügt“

    nicht versteht, weil es diese gar nicht gibt, und diese gleichzeitig illegal ungesetzlich sind usw.

    Von was ist Peter eigentlich „besetzt“? Besonder souverän erscheint mir sein Gejammere jedenfalls nicht. Der Druck schlägt sich womögliich auf seine „Verfassung“ nieder. Was wohl in seinem Kopf vorgeht, wenn er abends ins Bett geht? „Ich bin der König, ich bin der König,…..“? Und was denkt er als erstes, wenn er aufsteht? BRD muß weg, andere bunte Zettel müssen her???

    Seine Doomsday Welt hat er wohl mit http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Jong_Un
    gemein.

    M.Eder

    • 02/09/2013 18:10

      @ Pumuckl

      Die Widersinnigkeit der Fitzekschen „Argumentation“ gut auf den Punkt gebracht! Was ich mich bei der Königlichen Reichsbank frage, ist, was macht der Imperator Fuzzikar wenn die Bank – was ja ab und zu vorkommen soll – überfallen wird? Da Fitzimaus nirgendwo rückversichert ist, wäre sofort das gesamte Staatskapital in Ganovenhand (wo es also möglicherweise schon vorher war). Unser schönes Königreich würde dann sofort, wegen einiger Panzerknacker, vor die Hunde gehen. Das scheint mir ja ein noch desolaterer Staat als die DDR zu sein. Äußerst bedenklich.

  7. Salami permalink
    02/09/2013 10:06

    ach was, ihr seht das viel zu streng

    Fitzi soll doch den Laden erstmal wieder herrichten. Seine Auflüge in die Rechtsgeschichte sind jedenfalls noch verbesserungswürdig. Da ist Selim besser informiert. Er nimmt Abraham und die Bibel ins Bott und erzählt dann was von Ordnungswidrigkeit und ungültigen Landesverfassungen. Dem entgeht kein einziges Detail.

    Beides wären aber echte Kandidaten für DSDS

    Salat

  8. Jürgen permalink
    15/09/2013 14:32

    Morgen Kinder wirds was geben.:-)
    Feierliche Eröffnung von Fazkes Reichsdeppenbank.
    http://koenigreichdeutschland.de/de/eroeffnungsfeier-koenigliche-reichsbank.html

    Werd mir das Spiel mal anschauen. 😉

    • 16/09/2013 11:06

      Es ist nach 11 Uhr, die Feier müsste begonnen haben. Ich bin so gespannt, was passiert 🙂

      • 16/09/2013 14:18

        Im aktuellen Spiegel-TV-Bericht geben die Behörden ja zu, wie lange sie für alles brauchen und wie schwer es ist, einen Bescheid an Fitzek zuzustellen. Man sollte also nicht zu viel erwarten …

  9. Weltenbummler permalink
    26/12/2013 01:19

    Ich bin kürzlich nach Wittenberg gezogen und so langsam beschleicht mich das ungute Gefühl, Fitzek ist hier nicht der einzige Mensch mit buntem Gemüse im Kopf. Im Gegenteil: es scheint erstaunlich viele Verschwörungsdeppen und Religionsfanatiker zu geben, die unter ähnlichen Wahnvorstellungen leiden und in entsprechend gearteten Scheinrealitäten leben. Das ist wirklich kein Witz: zwei von drei Leuten, die man in Wittenberg kennenlernt, waren oder sind über einen längeren Zeitraum in psyiatrischer Behandlung. Die Schnittmenge der Alkoholkranken ist ebenfalls bedenklich hoch. Ich werde fast täglich mit Geschichten konfrontiert, die zwar kein Fitzeksches Ausmaß annehmen, aber tendenziell fast die gleichen Muster aufzeigen: Wahnvorstellungen, Verschwörungs-, Allmachtsphantasien usw.
    Ob der Schadstoffausstoß des SKW in diesen Zusammenhang gebracht werden kann, bleibt noch zu untersuchen. Hilfe, ich drehe langsam durch…

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