Skip to content

Dass wir das noch erleben dürfen: Peter Fitzek ausnahmsweise und zwischendurch mal festgenommen

01/10/2013

Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder. Peter Fitzek, der König der Könige, musste mit auf die Wache. Die BILD-Zeitung berichtet:

image1

Bild anlicken, um BILD-Bericht zu lesen!

(Montag), 14 Uhr, stoppte eine Polizeistreife den BMW des obersten Souverän. Polizeisprecher Ralf Moritz: „Er konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen.“ Weil das in diesem Jahr bereits zum achten Mal geschehen sein soll und Fitzek keinen Personalausweis dabei hatte, wurde er festgenommen. Außerdem beschlagnahmten die Beamten den Königs-BMW.

Ob die Polizisten peinlich betreten dreingeschaut haben, als sie erkannten, dass sie einen solch bedeutenden Staatsmann festgenommen hatten, ist nicht bekannt. Unklar ist auch, warum die himmlischen Mächte (oder wenigstens die russische Armee) nicht umgehend eingegriffen haben.

Vermutlich wurde Peter Fitzek, nachdem er zwei Minuten auf dem Revier verbringen musste, sogleich wieder freigelassen. Die REICHSDEPPENRUNDSCHAU rechnet jedenfalls fest damit, dass sich der Leiter des Ordnungsamtes Wittenberg persönlich und mit einem Blumenstrauß in der Hand für das Versehen entschuldigen wird.

Die Stadt Wittenberg muss, darüber sind sich alle anständigen und pflichtbewussten Deutschen einig, Herrn Peter Fitzek einen Mercedes-Benz 600 zur Verfügung stellen. Mit einer geringeren Entschädigung gibt sich der deutsche Kaiser König bestimmt nicht zufrieden. Eine Handvoll neuer Gespielinnen, alle mindestens so hübsch wie Saskia, wäre auch nicht schlecht.

Koch_als_Koenig

Sobald Peter Fitzek ins richtige Gefängnis kommt will er ein Buch schreiben!

Beitrag am 02-10.2013 aktualisiert.
18 Kommentare leave one →
  1. Urmel permalink
    01/10/2013 17:27

    Dienstag, also heute? Gestern, am Montag war’s, kam im Radio…ist aber auch egal! Hauptsache die bilateralen Beziehungen zwischen der BRD und dem Königreich leiden nicht 😉

  2. Gert R. Lauken permalink
    01/10/2013 17:39

    Bei aller Kritik an den Wittenberger Behörden: Einen Erfolg können sie verbuchen. Der Schriftzug an der „Reichsbank“ ist weg, wie man in der Bilderstrecke (Bild 3) des BILD-Artikels vom 26. September erkennen kann (http://www.bild.de/regional/leipzig/d-mark/bankerin-des-koenigs-von-wittenberg-32554366.bild.html).

    Außerdem ist ein weiterer Personalabgang im „Königreich“ zu vermelden: Das neudeutsche Schiedsgericht besteht jetzt nur noch aus einer Person. Damit nicht genug: Diese eine Person ist seine Majestät höchstselbst. Von Gewaltenteilung hält man im „Staate“ Fitzeks, von dem ja behauptet wird, er sei eine rätedemokratische Monarchie sein, nichts.

    Diese Rückschläge haben wohl ganz offenbar das Hirn des Höchsten etwas vernebelt. Wie sonst könnte er auf die Idee kommen, behaupten zu lassen, die Schreiben der Bafin seien ihm nicht zugegangen, und sie zugleich auf seiner Homepage zu veröffentlichen. Besser und gerichtsfester kann man einen Zugang wohl kaum dokumentieren.

  3. Jürgen permalink
    01/10/2013 19:32

    Tja, würde das Königreich zur EU gehören, hätte er vieleicht einen EU-Führerschein- 😀

  4. Gert R. Lauken permalink
    01/10/2013 21:28

    @Paul Spätfeld: Das trifft nicht zu. Schau Dir mal die Fotos auf der Homepagedes Königreichs an. Der Schriftzug ist definitiv weg. Stattdessen findet sich die Firmierung nunmehr oben auf den Schaufensterscheiben.

    • Paul Spätfeld permalink
      01/10/2013 22:04

      Tatsächlich, Du hast Recht. Ich hatte es falsch in Erinnerung. Aber wo ist er hin? Der Bericht ist vom 26.09. Ich habe auf der Reichsbank-Seite einen Bild-Artikel gefunden, der vom 18.09 ist und der das selbe Foto verwendet:
      http://koenigreichdeutschland.de/de/neuigkeit-anzeigen/bericht-in-der-bild-halle-am-18092013.html

      Die Eröffnung war am 16.09, oder nicht? Wenn man jetzt bedenkt, dass der Artikel nicht am gleichen Tag erschien, als das Foto aufgenommen wurde, hieße das ja, dass Fitzefatze den Schriftzug am Tag der Eröffnung bzw. einen Tag danach übergemalt hätte.

      Also entweder das, oder die Bild hat das Foto geschossen, bevor der Schriftzug angebracht war.

  5. Gast permalink
    01/10/2013 21:40

    Dass der Imperator Fiduziar bereits von sich aus in einer (ehemaligen) Klinik (!) residiert, finde ich an dem ganzen Possenspiel noch die allerhübscheste Pointe.

    Nicht mehr lustig scheinen allerdings nun auch solche Hinweise zu sein, die man im Netz bei weiterem Suchen zu diesem merwürdigen „Neudeutschland“ und dessen Umfeld noch so findet:
    http://********
    (gelinkt ohne möglich Prüfung von sachlicher Richtigkeit und Motivation der blogger)

    Anmerkung REICHSDEPPENRUNDSCHAU: Den Link habe ich entfernt. Da scheinen irgendwelche bizarren Privatkriege ausgetragen zu werden.

    • Gast permalink
      02/10/2013 10:15

      @Reichsdeppenrundschau
      Ja, “Bizarr” ist genau das richtige Wort, und es ist sicher richtig, solche Hinweise nicht ungeprüft zu übernehmen. Aber es gibt bereits ähnliche Hinweise in anderen Kommentaren von Web-Seiten, die sich u.a. kritisch mit dem Fall Fitzek beschäftigen.

      Einmal diesem Fall interessehalber ein bisschen mehr nachgoogelt, fördert es nur noch mehr bizarre Informationen aus dem Netz. Ob die ganzen ungeheuerlichen Vorwürfe und eingestellten Dokumente wahr oder falsch sind, sei jetzt mal dahingestellt, aber in der Gesamtschau man könnte meinen, dass die Person, um die es hier im Dunstkreis von Imperator Fiduziar geht, auch von den dort zuständigen ostsächsischen “Behörden” in ähnlich duldsamer oder hilfloser Art angefasst wird, wie in Wittenberg.

  6. Levi Rosenbaum permalink
    01/10/2013 22:48

    Aus der BILD-Strecke

    Aus dem Fitzek Film:

    Merkwürdig.

  7. Mad Dog permalink
    02/10/2013 06:32

    Hi.

    Auch der Antireichsdeppenpresse ist ein wenig Galgenhumor gestattet.
    Btw: Auch irgendwie beteiligte Personen zu benennen ist legitim, wenn, wie hier, eklatantes Fehlverhalten vorliegt.
    Ich muss mir das Video von der Eröffnung noch mal genau reinziehen. Je nachdem, wie sich Herr Bielig verhalten hat, könnte man ja mal über eine Dienstaufsichtsbeschwerde nachdenken.

    Greetz
    Mad Dog

  8. Gert R. Lauken permalink
    02/10/2013 11:48

    Die Kritik an dem Walten der Wittenberger Behörden ist vollkommen berechtigt. Sie lassen es zu, dass dem Rechtsstaat auf der Nase herumgetanzt wird. Es ist auch wichtig, die Namen der Zuständigen zu nennen.

    Nicht nur über eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Herrn Bielig, sondern auch über Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau gegen die Fitzek-Vasallen Hannes J., Michaela K. und Saskia B. wegen Beihilfe zu unbefugter Geschäftstätigkeit gem. § 140 Versicherungsaufsichtsgesetz bzw. zu Handeln ohne Erlaubnis gem. § 54 Abs. 1 Nr. 2 Kreditwesengesetz sollte ernsthaft nachgedacht werden.

    • Gast permalink
      02/10/2013 12:19

      Daraus lässt sich auch möglicherweise auch noch ein Verdacht hinsichtlich § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen) schließen?

  9. wsfgl? permalink
    05/10/2013 00:53

    Peter, Sohn des Horst´s, wohnhaft am Petersplatz 1 zu Wittenberg, verkleinert sich. Jedenfalls verspricht er das in seinem neuesten verbalen Rundumschlag gegen BaFin und Finanzministerium:
    Die „Staatskanzlei“ (schreibt er selbst in Anführungszeichen) soll aufgegeben werden, das
    Krankenhausgelände scheint auch zu groß für 20 Hanseln. Schuld sind natürlich die Anderen. Die Deutschen sind aus den verschiedensten Gründen einfach noch nicht bereit für Peterle.
    Und dann dreht er völlig ab: „…sonst wird wohl nach dem „Führer“ wieder ein Märtyrer gebraucht…wird wohl wieder der bittere Erfahrungsweg der gewaltsamen kriegerischen Zerstörung alles Bestehenden erforderlich…Das lehrt die Geschichte immer wieder.“
    Aha. Wenns nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle, dann wünsche ich allen Anderen die Pest an den Hals.

    Dem selbsternannten Sohn des Horst´s steht das Wasser bis zum Hals und langsam aber sicher kommt die häßliche Fratze hinter seiner Jovialität zum Vorschein.

    • 05/10/2013 10:04

      Der neue Schrieb an die BaFin ist ja an Dummfrechheit auch kaum zu überbieten:

      Schriftverkehr

      • wsfgl? permalink
        05/10/2013 14:51

        Mein Kommentar bezog sich auf den Brief, den er gestern auf seiner Königreichseite veröffentlicht hat. Auch der ist dummfrech und reichlich plump, aber eben auch erschreckend. Daß Fitzek sich bemüßigt fühlt, den Großteil der hier lebenden Menschen zu beleidigen, indem er ihnen abspricht, selbst zu denken sowie vermutet, daß „…die meisten Menschen keine Prinzipien und tatsächlichen Werte haben?“ – geschenkt! (Wer jetzt unsicher ist, was denn tatsächliche Werte sind, einfach mal den Sohn des Horst´s fragen, der weiß bescheid.)
        Aber ein ganz anderes Kaliber sind Gewaltphantasien, schlecht verhüllte Drohungen, Geschwafel von „Internationalen-Hochfinanz-Satanisten“ und „Handlanger des Dunklen“ und zwischendrin die Frage „Verdient es eine derartige Welt tatsächlich erhalten zu werden?“ Nach Fitzeks glücklicherweise unmaßgeblicher Meinung offensichtlich nicht.

        Anmerkung Reichsdeppenrundschau:

        Mein Kommentar bezog sich auf den Brief, den er gestern auf seiner Königreichseite veröffentlicht hat.

        Ja, hatte ich auch so verstanden 🙂

    • 05/10/2013 14:08

      Das andere Schreiben (hier zu finden) ist in der Tat ein Riesenstück geballten Wahnsinns. Freimauer, Logenmeister, der Dunkle (also der Gehörnte höchstpersönlich), das noch nicht bereite deutsche Volk … und natürlich die (jüdische) Hochfinanz machen Horstis Peter das Leben schwer.

      Die BaFin soll artig „Bitte, bitte!“ sagen, dann erst hört er mit seinem irren Treiben auf:

      „Peter, Oberster Souverän des Königreiches Deutschland, hört bitte auf zu handeln.“ Wenn Sie diesen Satz genau so schreiben, werden Wir Unsere Tätigkeit […] beenden …

      Fitzek sollte von Amts wegen und dringlichst psychiatrisch untersucht werden. Er scheint mir eine Gefahr für sich selbst und seine Umgebung zu sein.

  10. Gert R. Lauken permalink
    07/10/2013 18:13

    Die vergangenen Tage und Wochen haben einige Dinge deutlich werden lassen:

    1. Fitzeks Ideologie fußt offenbar auf einem braun-esoterischen Gemisch. Der Text der von Fitzek verkündeten “Nationalhymne” offenbart, dass er national-radikalem Gedankengut näher steht als vermutet.

    2. Fitzek geht es nur um sich, um sein Ego, nicht etwa um die Sache. Anders sind einige Formulierungen in seinem letzten Schreiben an BaFin und Bundesfinanzministerium nicht zu erklären. Er will die Anerkennung der Behörden. Die wird er nicht bekommen, jedenfalls nicht in der Form, die ihm behagt.

    3. Es ist falsch, sich allein auf Fitzek zu fokussieren. Fitzek hat Mitstreiter, Leute, die ihn seit mehreren Jahren unterstützen und alles mitmachen. Leute, die Fitzeks Straftaten (um solche handelt es sich beim unerlaubten Betreiben einer Bank und von Versicherungen) unterstützen, die Interviews geben und sich vor Fitzek stellen. Es sind Menschen, die vielleicht labil oder beeinflussbar sind, die aber mittlerweile ganz genau wissen, dass sie Verbotenes tun und die erlebt haben, dass eine Lösung von Fitzek ohne Weiteres möglich ist.

    Fitzek steht nicht allein. Es handelt sich vielmehr bei seiner Gruppe um eine kriminelle Vereinigung, um eine Bande: die Fitzek-Bande. Sie will auf unlautere und verbotene Weise an das Geld anderer Leute.

    4. Es besteht Fluchtgefahr. In seinem jüngsten Schreiben hat er angekündigt, seinen jetzigen Wohnsitz, die Staatskanzlei, aufzugeben. Das stellt einen Haftgrund dar.

Systemkonforme Meinung abgeben:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s