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Die ganze Welt lacht über Peter Fitzek

07/01/2014
globalpost

Die Globelpost amüsiert sich über Peter Fitzek

„It’s good to be the king“, titelt die amerikanische Nachrichtenseite globalpost, in Anspielung auf den gleichnamigen Song aus dem Film „Die verrückte Geschichte der Welt“. Mel Brooks machte sich im Film und in dem Lied über die Dekadenz der französischen Monarchie lustig; seinerzeit erschien eine Single, die sich recht gut verkaufte.

Mit der Titelgebung macht das US-Magazin deutlich, dass es die Eskapaden des Bundesbürgers Peter Fitzek nicht ernst zu nehmen gedenkt. Gleich im ersten Satz wird der Wittenberger als Führer eines Vierten Reiches bezeichnet, der wieder einmal in Konflikt mit dem Gesetz geraten ist:

The leader of the Fourth Reich is in trouble with the law. Again.

Es wird darauf hingewiesen, dass er der selbsternannte Monarch eines sogenannten Königreichs ist. „Gefallen“ fand man offenbar am äußeren Erscheinungsbild des übergeschnappten Wittenbergers – er würde nicht wie ein Polo spielender Adeliger wirken, sondern wie der Geschäftsführer eines Nachtclubs:

Dressed in tight-fitting black pants and a black fitted shirt with the Königsreich coat of arms on its breast pocket, with his shoulder-length hair combed straight back in a pony tail, Fitzek looks more like a nightclub impresario than polo-playing royalty.

Immerhin hält man ihn mehr für einen Hippie als für einen Nazi: „More hippie than Nazi, Fitzek’s ideology is hard to pin down.“

Nun, so schwer ist das eigentlich nicht, mit der Ideologie. Fitzek ist ein ordinärer Verschwörungstheoretiker, der überdies unter einer offensichtlichen Persönlichkeitsstörung leidet. Etwaige rechtsradikale Intentionen vermag er zwar vorerst gut abzudeckeln, aber seine revisionistischen Ansichten bezüglich der der ehemaligen deutschen Ostgebiete sind in dieser Hinsicht eindeutig. Abscheulich seine Äußerungen bezüglich der deutschen Rechtsprechung, der er unterstellt, jüdische Straftäter mit Samthandschuhen anzufassen. Und jeder weiß, dass, wenn Fitzek mal wieder von der „Hochfinanz“ fabuliert, jüdische Bankiers gemeint sind.

Dass ehemalige, vorbestrafte Neonazis zu seiner Schutztruppe gehören (u. a. als Türsteher, während seiner  „Reichsbank-Eröffnung“) spricht ebenfalls für sich.

Der Rest  der Fitzekschen Ideologie besteht aus seiner absoluten Ahnungslosigkeit in Sachen Recht, Politik und Wirtschaft. Der kleine Mann mit dem Zopf hat bis jetzt all seine Projekte in den Sand gesetzt, und würde er die Macht in Deutschland übernehmen (was allerdings für immer der Traum seiner merkbefreiten Anhänger bleiben wird, und sein eigener), so würde umgehend der totale wirtschaftliche Zusammenbruch erfolgen, den Fitzek regelmäßig der Bundesrepublik Deutschland voraussagt.

Ob der Zusammenbruch seines eigenen Witz-„Staates“ in absehbarer Zeit bevorsteht, ist schwer zu sagen. Die Wittenberger Behörden haben sich bisher nicht in der Lage gezeigt, die illegalen Aktivitäten des Peter Fitzek zu unterbinden. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erwies sich als unberechenbar. Zwar schrieb man zahlreiche, ellenlange Briefe, kündigte Zwangsgelder in astronomischer Höhe an und nannte diesbezüglich ständig neue Fristen – aber tatsächliche Konsequenzen wurden bis dato nicht gezogen.

Hier eine Auswahl weiterer Artikel, die in der nationalen und internationalen Presse erschienen:

International

Rumänien

Blitz

Italien

Contexto

Argentinien

lepoint

Frankreich

Puls

Polen

tvin24

Polen

Tyksland

Russland/Schweden

National

Rumänien

shortnews

Deutschland

Weiter Artikel finden sich in der Rubrik Fitzek-Presse.

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41 Kommentare leave one →
  1. TOFKAS01 permalink
    07/01/2014 18:47

    Über Deutschland lacht die Sonne, über Fitzek die ganze Welt?

  2. 07/01/2014 19:21

    Sehr schöner Fund, dieser amerikanische Artikel.

    „More hippie than Nazi, Fitzek’s ideology is hard to pin down.“
    So was ähnliches hat man damals auch zum Fürstentum Germania gesagt.

  3. best boy permalink
    07/01/2014 21:11

    Mit dem Hippie liegt die Zeitung finde ich falsch. Fitzek ist total das gegenteil. Ein echter Spießer! Irgendwie der Alfred Tetzlaff der Reichsbürger .

  4. Wilki permalink
    08/01/2014 13:22

    @reichsdeppenrundschau

    Der König bietet uns allen einen Job an. 😀
    Pfff, als ob der mehr zahlen könnte als der Verfassungsschutz und für Engel mach ich keinen Finger krumm.

    • 09/01/2014 15:22

      Wir müssen ja auch an die Sonderzulagen denken, die wir regelmäßig von der National Security Agency und dem guten alten Mossad bekommen. Ausgezahlt in Schekel und in harten US-Dollars! Wenn dann der endgültige Untergang der BRD GmbH kommt (spätestens im Jahr 2016, wie der Oberste Souterrain korrekt voraussagt), wird dies – das weiß Fitzek nämlich nicht – auch das Aus für das Königreich Deutschland bedeuten.

      Wir Bezahlschreiber sind am Ende auf jeden Fall die Gewinner, denn wir sind die Einzigen, die am Tage des Zusammenbruchs brauchbares Geld in den Händen halten.

    • Herzmut permalink
      14/01/2014 11:26

      In dieser Webradio-Sendung sagt Peter Fitzek, er wäre froh, wenn er ins Gefängnis müsse, weil er dann einen Artikel schreiben könne, der die Menschen aufregt.

      Keine Pointe.

    • Profi3.0 permalink
      16/01/2014 08:28

      Job im FitzEck?
      Einstiegsphase 6Monate und 5Wochen bei völliger Unterwerfung?
      http://koenigreichdeutschland.de/de/stellenbeschreibung-imbissverkaeuferin.html

      Nein Danke! – Nicht mit UNS!

      …träum ruhig weiter, Sohn der Machtgelüste!

      Wie PIF schon des öfteren selbst feststellte:

      ER wird aufhören zu herrschen, sobald der letzte Blinde aufgehört hat, sich sein Leben als “unpersönlich” einreden zu lassen

      (PIFs Weichnachts-Buchtipp: *******)

      und sich IHM zu unterwerfen!

      Anmerkung Reichsdeppenrundschau: Danke für den Beitrag. Den Link zum Buch habe ich entfernt. Man muss die Google-Position für solchen Mumpitz ja nicht noch pushen. 🙂

      • Profi3.0 permalink
        16/01/2014 12:50

        Man kann nur hoffen, dass sämtliche Buchtipps mit Unterwerfungsmüll ungehört bleiben.

        Folgt EUCH besser immer SELBST Leute!

        Den Zustrom-Geldmagneten im Redewschwall, den der Deutschland-Möchtegernherrscher da immer wieder aktiviert um sich und seinen eingeschworenen Untergebenen Kühlschrank, Spielzimmer und Reisekasse zu füllen finde ich mittlerweile nur noch widerlich.

        Unglaublich, dass es vielen Noch-Geldgebern bisher nicht aufgefallen zu sein scheint.

        Verblendet? Blind? Gutgläubig? geringer Selbstwert?

  5. wsfgl? permalink
    08/01/2014 18:05

    Gesundes Neues!

    Der Fitzek hat uns ja schön hinters Licht geführt. Neudeutschland ist gar kein Königreich, sondern eine Hotelkette! Laut der komischen „erweiterten Statistik“ der noch komischeren Kooperationskasse haben die Brüder und Schwestern von 2009 bis 2012 sage und schreibe vier Jahre lang Hotelzimmer eingerichtet. Und wenigstens davon wird Seine Transparenz mit dem angeblich abgeschlossenen Meisterlehrgang als Hotel- und Gaststättenleiter ja was verstehen.

  6. wsfgl? permalink
    09/01/2014 04:16

    Oha, da fühlt sich aber jemand auf den Schlips getreten. Hab mir das von Wilki reingstellte Interview grad gegönnt. Peter Fitzek, Dein eifrigster Leser. Den Verdacht, daß er hier (unter anderem) mitliest hab ich ja, seitdem die tolle erste Zustiftungserklärung wieder von seiner transparenten Webpräsenz verschwunden ist. Das war die mit dem notariell beglaubigten Spitznamen. War ihm dann wohl selber peinlich…

    Zum Interview: ein stotternder Hampelmann als Fragesteller und ein sich entspannt gebender Fitzek, der bei einigen Unbedarften den Eindruck erwecken wird, doch ganz gute Ansichten zu haben. Das alles verpackt in lauwarmes ,zum Teil menschenverachtendes Geschwurbel, mit den typischen Dussligkeiten und Fehlschlüssen gespickt. Wie gehabt.
    Aber es gab auch einige aufschlußreiche Stellen, die aufhorchen ließen und natürlich Dummheitshighlights.

    Freudscher Nr.1: „Weil es mir nichts als Einzelperson nutzt, wenn ich dann ein kleines Königreich mit 25 Personen habe“. (0:37:05) Danke für die klaren Worte, bevor schnell wieder vom Allgemeinwohl geschwafelt wird.

    Freudscher Nr.:2 „…daß ich dann im Prinzip erstmal zum Straftöter werden kann…“(0:37:48)
    Pffft. Das hätte der wohl gern. Erst königliches Standgericht und dann die Strafe selbst vollstrecken.

    Bei 0:48:13 die erste Attacke aufs Zwerchfell: „Die Solidität des Königreiches auf noch sicherere Füße stellen.“

    „Wir hatten jetzt gerade erst ne Schulklasse da, die Verwaltungsrecht lernen, mit drei oder vier Lehrern sogar…“ (0:52:27) Yeeeeesss! Das sagt der so nebenbei. Ausgerechnet Fitzek, der jeden Furz in seinem Interesse medial ausschlachtet. Dessen Hanswurst mit seiner Kamera immer zugegen ist, wenn Besuch im neudeutschen Kasperletheater aufschlägt. Der sich nicht mal dann blöd vorkommt, wenn er reine Audiointerviews von Filmstudenten mit sich als Interviewpartner online stellt. Wird Fitzek demnächst die königliche Schmiede eröffnen, um uns mit den erforderlichen Kneifzangen zum Hosenanziehen zu versorgen?

    „Jetzt sind wir erstmal dabei, die Reisepässe vom Königreich Deutschland nochmal zu verbessern…mit den ganzen Codierungen für die internationale Flugsicherung und so weiter und so fort…“ (0:55:55) Davon abgesehen, daß es eine internationale Flugsicherung nicht gibt – was zum Teufel hat Flugverkehrslenkung mit meinem Reisepaß zu tun? Checkt der Fitzek etwa immer am Tower ein, wenn er in seine paraguayische Kolonie fliegt?

    Fitzek hat ja nichts geringeres vor, als die Welt von Grund auf zu verbessern. Der Wassermotor läuft natürlich, aber nicht so optimal. Und die Versuche, ihn zu verbessern, sind eher „zart“. (0:57:09) Gibt ja auch wichtigere Sachen als grundlegende Energieprobleme ein für allemal ganz kostengünstig zu lösen. Sagt der, der sich allen ernstes eine teure Pyrolyseanlage hinstellt und für ne Million einen Magnetmotor aus Japan einfliegen lassen will. Die königliche Schmiede wird vergrößert.

    Nächste Zwerchfellattacke: Die Bildzeitung sind die janz Oberen. (1:05:29) Also ich hab mir die NWO-Elite anders vorgestellt. Bin bißchen enttäuscht.

    Jetzt outet sich der Sohn des Horst´s als heimlicher Fan dieses Blogs hier. (1:11:25) Und da stellt er die umwerfende Formel schnell+professionell aussehend=bezahlt auf. Sein Geseiere anhören, ja. Aber sich darüber Gedanken machen und diese gar noch ohne großen Zeitverzug anderen mitteilen läßt nur ein Fazit zu: bezahlter Schreiberling. Also schnell schreiben ist des Neudeutschen Sache nicht.
    „…eine Privatperson hat jar nicht Interesse, so was auf die Beine zu stellen, und vor allem nicht in der Güte, der Qualität, der Geschwindigkeit…“ Das läßt jetzt ganz tief blicken. Fitzek schließt kategorisch aus, daß ein Mensch etwas von Qualität leisten kann, ohne daraus persönliche finanzielle Vorteile zu erlangen.

    1:28:10 Eine der grandiosen Stellen. Der Interviewer stottert sich durch eine Hörerfrage und der zu Interviewende sagt ihm dann, wie die Frage gemeint ist, um dann auf ebenjene zu antworten.

    Interessant auch seine Einlassungen zur Zusammenarbeit mit anderen einschlägigen Szenegrößen (so ab 1:38): hohe finanzielle Bedürfnisse, deshalb kocht jeder lieber sein eigenes Süppchen, echte Zusammenarbeit findet nicht statt. (Natürlich nicht! Die sind doch nicht so blöd und legen ihre Gesundheit in die Hände von Fitzek bzw.seiner Krankenkasse, ganz zu Schweigen vom Geld, das auf der Königsbank denkbar schlecht aufgehoben wär…)

    Bei 1:44:30 erzählt er von Leuten, die ihn angesprochen hätten wegen dem MDR-Beitrag, „ganz normale Menschen“ denen er „nie zutrauen würde, daß sie sich mit diesen Dingen überhaupt beschäftigen“. Traut der anderen Leuten überhaupt was zu? Was hat dieser Typ für ein Bild von seinen Mitmenschen?

    Fitzek bleibt ein widerlicher Zeitgenosse.

    • 09/01/2014 14:30

      Danke für die Zusammenfassung! Ich habe mich da nur ein bisschen durchgeklickt, zum einen, weil mir die Aufnahme einfach zu lang ist, zum anderen, weil ich die Schmatzgeräusche dieses „Interviewers“ nicht ertragen konnte.

      „Fitzek schließt kategorisch aus, daß ein Mensch etwas von Qualität leisten kann, ohne daraus persönliche finanzielle Vorteile zu erlangen.“

      Es gibt ja kaum eine reichsideologische Seite, die ohne die Bettelei nach Spenden auskommt. Offenbar lohnt sich das in manchen Fällen sogar. Was Dein Fazit angeht, so stimme ich dem vollumfänglich zu.

      • wsfgl? permalink
        09/01/2014 18:41

        Ja, um Spenden betteln und im nächsten Atemzug unsere verkommene materialistische Gesellschaft anklagen.

        Aber ich fand es bemerkenswert, daß Fitzek so klar rüberbringt, daß für ihn das Konzept, in der Freizeit etwas von Qualität auf die Beine zu stellen, ohne dadurch primär materielle Vorzüge zu erlangen, schlicht nicht existiert. Deutlicher kann er seine Sicht auf seine Mitmenschen und die Motivation für sein eigenes Handeln nicht zum Ausdruck bringen.

        Deshalb wohl auch das wirklich nervende Geschmatze und Gerülpse.
        Denn merke: dilettantisch = ehrlich und gut gemeint
        professionell = gaaanz schlecht
        Da wartet man in schauriger Vorfreude auf die Eröffnung des angekündigten TV-Senders!

  7. 09/01/2014 08:22

    Na, das Kompliment „in der Güte, der Qualität, der Geschwindigkeit“ ist doch nett! Und es stimmt!

    • wsfgl? permalink
      09/01/2014 18:48

      Ja, manchmal hat selbst der Fitzek nen lichten Moment.

    • TOFKAS01 permalink
      09/01/2014 21:47

      Ich denke ja, dass so manch ein Reichsdepp selber überrascht ist das es Privatpersonen gibt die auf ihn eingehen.

      Dass sie von diesen Leuten praktisch nur ausgelacht werden hindert die Reichsdeppen dann trotzdem nicht daran, aus dieser Form von Aufmerksamkeit Selbstvertrauen zu ziehen. Für manche Menschen ist ausgelacht zu werden immer noch besser als gar nicht beachtet zu werden.

      • 11/01/2014 12:23

        Eng im Zusammenhang mit diesem Schrei nach Aufmerksamkeit steht auch die Wahnidee, dass Kritiker bezahlt werden. Man sei halt so wichtig, dass der Staat irgendwelche Leute engagiert, um jene (selbstverständlich unberechtigte) kritische Gedanken zu äußern, auf die ein „normaler Bürger“ nie kommen würde.

        Beachtenswert auch, wie wenig Wertschätzung Fitzek seinen zukünftigen Untertanen entgegenbringt. Wer die deutsche Rechtschreibung beherrscht und sich einigermaßen gut ausdrücken kann, der kann seiner Ansicht nach kein einfacher Bürger sein, sondern nur ein Profi, der im Auftrag handelt.

      • TOFKAS01 permalink
        11/01/2014 16:07

        Stimmt, Fitzek (und andere Reichsdeppen) erinnern damit an die Zustände der alten DDR wo Typen wie Honecker, Mielke und von Schnitzler auch dachten das die Untertan….ähhh…Genossen nicht fähig wären, selber über ihr Leben zu entscheiden. Schade das die alte SED Masche bei ein paar Zeitgenossen noch zu funktionieren scheint. Kant, Schiller und Rouseeau sind wohl an einigen vorbei gegangen.

  8. wsfgl? permalink
    10/01/2014 13:31

    Fitzek stellt auf seiner Schriftwechselseite sein Weihnachtsgeschenk online.
    Leider beglückt er uns nicht mit einem Antwortschreiben.

  9. wsfgl? permalink
    11/01/2014 22:13

    Der kleine König kriegt das große Flattern.

    http://koenigreichdeutschland.de/de/inhalt-anzeigen/schriftwechsel-amtsgericht-neustadt-07012014.html#main_top

    Fitzek, der selbsterklärtermaßen die Juristerei bis zur Kampfkunst weiterentwickelt hat und gern mal Hausfrauen vor Gericht vertritt, verläßt sich in eigener Sache dann doch lieber auf einen richtigen Anwalt. Und weil er den nicht bezahlen kann, soll das die inexistente BRD für ihn übernehmen. Ist wohl eine der angekündigten Strategien, die Solidität des Königreiches auf noch sicherere Füße zu stellen.

    • best boy permalink
      13/01/2014 14:04

      Irgendwie merkwürdig warum der Staatsanwalt nicht wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Die eingenommen 380000 Euro sind keine Kleinigkeit.

      • 13/01/2014 18:12

        Das ist nur ein Glied in einer ganzen Kette von Merkwürdigkeiten. Vielleicht funktioniert diese schwarze Magie, oder was der Fitzek da auch immer praktiziert, ja tatsächlich. 😉

  10. Gert R. Lauken permalink
    13/01/2014 22:34

    Der auf der Homepage des „Königreichs Deutschland“ veröffentlichte Schriftwechsel mit dem AG Neustadt am Rübenberge zeigt vor allem mal wieder eins: Wie wenig Fitzek und sein Anwalt das deutsche Recht kennen und beherrschen. Fitzeks Verteidiger mokiert sich darüber, dass das Amtsgericht über seinen Antrag, ihn zum Pflichtverteidiger zu bestellen, entschieden habe und nicht das Landgericht, obwohl die Berufung doch dort anhängig ist.

    1. Zuständig ist das Landgericht indes erst, wenn es die Berufung angenommen hat (§ 313 Abs. 1 S. 1 StPO). Solange ist das Verfahren noch beim Amtsgericht anhängig, das demgemäß auch über die Bestellung eines Pflichtverteidigers zu befinden hat (§ 141 Abs. 4 StPO).

    2. In seinem Rechtsbehelf rügt Fitzeks Verteidiger allein die angebliche Unzuständigkeit des Gerichts. Auf die sachlichen Argumente, mit denen das Gericht die Bestellung eines Pflichtverteidigers ablehnt, geht Fitzeks Anwalt nicht ein. Das ist ein echter Kunstfehler zu Lasten seines Mandanten. Das Ergebnis ist vorhersehbar: Der Rechtsbehelf wird zurückgewiesen.

    Ein ähnlicher Dilettantismus zeigt sich in dem Strafverfahren vor dem AG Dessau-Roßlau. Hier beantragt Fitzek Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand, weil er während einer vom Gericht gesetzten Frist im Urlaub in Marokko war. Die antragsbegründenden Tatsachen können aber nicht allein durch die Vorlage eines Buchungsbelegs des Reisebüros glaubhaft gemacht werden (es könnte ja sein, dass Fitzek die Reise gar nicht angetreten hat). Auch dieser Antrag wird folglich schon aus diesem Grunde ohne Erfolg bleiben.

    GL

    • 16/01/2014 01:14

      Sehr geehrter und ansonsten recht geschätzter Kollege Lauken,
      gegen Ihre Einschätzung

      1. Zuständig ist das Landgericht indes erst, wenn es die Berufung angenommen hat (§ 313 Abs. 1 S. 1 StPO). Solange ist das Verfahren noch beim Amtsgericht anhängig, das demgemäß auch über die Bestellung eines Pflichtverteidigers zu befinden hat (§ 141 Abs. 4 StPO).

      habe ich dann doch einige Bedenken: liest man den genannten Paragraphen von Anfang an, so wird klar, dass die sog. Annahme- oder Zulassungsberufung im Strafprozess nur bei Verurteilungen bis zu 15 Tagessätzen oder bei Geldbuße stattfindet. Rechtsbrecher Fitzek hat sich aber Knast eingefangen. Das bedeutet, dass das Landgericht im Falle einer Berufung tatsächlich bereits zuständig war. Wir wissen aber gar nicht welchen Rechtsbehelf der König der Rechtsgelehrten eingelegt hat. Möglicherweise will er die (Sprung-)Revision an das OLG Oldenburg. Dann wäre das Amtsgericht noch zuständig.

      Mit freundlichen kollegialen Grüßen
      CHarles Anthony OSborne
      Rechtskonsulent
      Sonnenstaatland SSL

  11. Gert R. Lauken permalink
    13/01/2014 22:59

    Noch ein paar jüngere Entwicklungen:

    – Es gibt neue Gesichter im Königreich: http://www.neudeutschland.org/index.php/unser-team.html. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter ist mit elf gleich geblieben. Nicht mehr genannt werden René Stöckel, der als 1. Vorstandsvorsitzender aber wohl nach wie vor aktiv sein dürfte, der für das Reichstechnologiezentrum zuständige Andreas N. und Melanie B. („Friseur/Textil Plott“). Interessante Infos zum Neuling Ulf-Peter H., der sich bereits als Hellseher und Weihnachtsmann verdingt hat, finden sich hier: http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ein-ost-chip-ist-einfach-nicht-kleinzubekommen

    – Hinzuweisen ist ferner auf einen lesenswerten taz-Artikel, dort findet auch René Stöckel Erwähnung: http://www.taz.de/DIY-Koenig-von-Wittenberg/!130531/

    • 14/01/2014 12:19

      Danke für die Infos und Links! Erstaunlich, dass „Türsteher-Andy“ nicht mehr dazugehören soll; hätte gedacht, der würde „bis zum letzten Atemzug“ für seinen Herren und Meister kämpfen. Vielleicht ist er in Ungnade gefallen, weil er den Wassermotor nicht zum Laufen brachte.

      • Wilki permalink
        14/01/2014 14:27

        Das ganze Reichstechnologiezentrum finde ich nirgends mehr auf den Webseiten. Vielleicht wollte ja keiner steuerfrei im Königreich produzieren lassen und die 1. Staatsfirma des Königs wurde abgewickelt. Eventuell musste der Andy ja als Sündenbock den Kopf hinhalten und wurde des Landes verwiesen. Denn am König kann es ja nicht liegen, dass nix so läuft, wie es Macht der Gedanken visualisiert wurde. Der König ist unfehlbar per Definition. Kann natürlich auch sein, dass der Andy nach Paraguay ausgeliehen wurde um die dort befindliche „Laterne des Königs“ zu warten oder auf freie Energie umzustellen.

      • wsfgl? permalink
        14/01/2014 20:38

        Außerdem will er dort überprüfen, wie sich ein Auto mit Lehmziegeln antreiben läßt. Das RTZ findest Du auf der KRD-Seite unter Presse & Dienste –> Videos –> Staatsbetriebe. Hat aber nix zu sagen, die stillgelegte Pyrolyseanlage unter Energie & Technik wird ja auch noch angepriesen.

      • 17/01/2014 10:01

        Ich habe wegen des RTZ mal im Königreich nachgefragt. Mir wurde mitgeteilt, dass Andreas N. das Königreich verlassen habe und dass somit das RTZ erstmal auf Eis gelegt wurde bis sich ein Nachfolger findet.

        Es reiht sich damit nahtlos in die Liste der anderen „erfolgreichen“ Projekte des Königs ein.

        Hmmm … vielleicht wird aber auch im Geheimen weiter geforscht. Wie wir alle wissen, ist es gefährlich freie Energiemaschinen zu entwickeln und die Erfolglosigkeit liegt einzig daran, dass SIE es nicht zulassen. Könnte ja sein, dass endlich mal einer dieser Tüftler in einem Anfall von Logik auf die Idee gekommen ist, vornweg nicht das Ganze lauthals im Netz zu verkünden, sondern erst mit einer komplett fertigen und funktionierenden Maschine an die Öffentlichkeit zu treten. Könnte ja sein…

      • 17/01/2014 16:09

        Mein erster Gedanke war, dass Türsteher-Andy Opfer der Hochfinanz wurde. Aber es gibt natürlich noch andere Optionen, an dieser Geheimforschungssache könnte was dran sein. Womöglich ist der kraftstrotzende Bursche zu Dr. Axel Stoll übergelaufen und bastelt just in diesem Augenblick an einer Reichsflugscheibe, die schon morgen in Richtung Pluto abheben wird. Oder er hilft Stoll wenigstens beim Einkaufen und Wechseln der Leibwäsche.

      • Pubbs permalink
        17/01/2014 14:22

        Ideenbekundungen, Geschwurbel, Anziehung, Abstoßung – Lachen.
        Denke, es könnte für den einen oder anderen nochmal ne nette Überraschung sein, wenn sich seine Intransparenz tatsächlich mal öffentlich enttarnt.

      • wsfgl? permalink
        17/01/2014 17:01

        Nein, der gründet sein eigenes Königreich!

  12. 14/01/2014 09:37

    Schön auch das Zitat über den königlichen Pressesprecher:
    „Ein anderes Gründungsmitglied ist Martin Schulz, ein ehemaliger Zeitsoldat, den vor allem die komplexe Welt aufregt, in der es zu allem „zwei Meinungen gibt“.“

    Ja, dfas ist schon schwer, in so einer Welt zurecht zu kommen, in der es nicht nur schwarz und weiß gibt. Da ist die fitzekianische Diktatur natürlich einfacher. Hier gibt es nur eine Meinung: Peters!

    • 14/01/2014 12:25

      In irgendnem Video erzählt der ehemalige Bundeswehr-Lehrling Martin von seinem Opa, und der findet das „Königreich“ ja auch gut; besonders gut findet Opi, dass es da einen gibt, der das Sagen hat, denn einer muss ja der Chef sein. Deswegen ist Martin vermutlich auch weg von der Bundeswehr – viel zu lasch, da wird man ja gar nicht richtig rumkommandiert …

  13. Luzifer permalink
    15/01/2014 22:10

    Bei dem Satz …

    Zitat:

    „Jetzt wirft man mir die Zeit vor, in der ich gemeinsam mit der Bafin nach einem Ausweg gesucht habe“

    … bin ich vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. Damit meint er bestimmt die heimliche Zustimmung von BaFin, Finanzämtern und sonstigen Behörden. 🙂

    Zitat:

    „„Ehe die Klage bei Gericht ist, vergeht Zeit, ehe wir durch alle Instanzen sind, vergeht noch mehr Zeit.“ Soviel, hofft Peter Fitzek, „dass ich hoffe, die BRD bis dahin abgewickelt zu haben“.

    Was ist das denn? Bekommt seine Fizudität Muffensausen? Bisher hiess es doch immer, Merkwürden bestimmt, wann und wo er bei Gericht auftritt und dies nur zu dem Zweck, sich seine Staatlichkeit von einer höheren Instanz bestätigen zu lassen.

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