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Das Königreich Deutschland wird jetzt definitiv zersetzt

10/03/2014
Koenigreich_Deutschland

Die Polizei will Peter Fitzeks Auto verschrotten lassen. Bild anklicken, um den Schriftverkehr zu lesen!

14 Kommentare leave one →
  1. Patrick Lassan permalink
    10/03/2014 19:48

    ‚Verwerten‘ bedeutet nicht ‚verschrotten‘, die Polizei beabsichtigt offensichtlich, das Fahrzeug zu versteigern, es gibt da z.B. ein Internet-Portal des Zolls, über das derartige Versteigerungen abgewickelt werden.

    Mit dem Antwortschreiben des Vereins schießt man sich aber elegant selbst ins Knie, wenn quasi angekündigt wird, dass Fitzek das Fahrzeug nach erfolgter Rückgabe weiterhin zu nutzen beabsichtigt.

    • 10/03/2014 20:10

      ‘Verwerten’ bedeutet nicht ‘verschrotten’…

      Ich bitte höflichst, die Ironie im Titel, die des Bildes und der Bildunterschrift zu beachten … 😉

  2. Jay permalink
    11/03/2014 02:46

    Unglaublich was der Anwalt für ein Schreiben aufgesetzt hat. Die vermeintliche Staatsgründung soll also den Spielzeugführerschein legitimieren. Sicher, dass das nicht auch ein selbsternannter Anwalt ist?

  3. Kadarienie permalink
    11/03/2014 07:03

    Wenn ich das richtig verstehe will Fitzek jeztt in Paraguay einen neuen Führerschein kaufen weil der alte abgelaufen ist. Den neuen legt er dann der Polizei vor.

    • 25/03/2014 13:58

      Wenn ich das richtig verstehe will Fitzek jeztt in Paraguay einen neuen Führerschein kaufen weil der alte abgelaufen ist. Den neuen legt er dann der Polizei vor.

      Das ist anzunehmen. Allerdings tut er „offiziell“ so, als hätte er diesen zweiten Führerschein schon lange gehabt, aber aus taktischen Gründen bisher verborgen gehalten.

  4. Adlerwaran permalink
    11/03/2014 12:10

    Besonders schön fand ich diese Bemerkung des „alleinvertretungsberechtigen Vorstandes“ (aber sicher…):

    Der Oberste Souverän erklärte uns gegenüber, daß es für seine weitere Arbeit zwingend erforderlich ist, zeitnah wieder ein Fahrzeug führen zu können. Gegenwärtig muß immer jemand die Aufgabe des Fahrers übernehmen.

    ?

    Da wird vorher gross erklärt, dass Peterchen über Führerschein/Fahrerlaubnis verfügt (andernfalls hätte man die EV gebrochen, wie man im Schreiben eingangs einräumt), dann wird auf einmal angedeutet, das Peterchen zZt kein Fahrzeug führen kann.
    Wieso eigentlich nicht? Im Rahmen der selbstgebastelten Logik des Schreiben versteh ich das nicht. Peter hat doch nen Führerschein aus Paraguay.

    Wenn ich unterstelle, die Auftragsschreiber Peterchens nehmen ihre eigene Argumentation ernst – wieso „kann“ Peter jetzt nicht selbst fahren sondern braucht einen Chauffeuer?
    Aus der Sicht des Königreiches hat doch alles seine Ordnung.
    Ist da vielleicht irgendwo, in einem lange deaktivierten Teil des Gehirns, so ein klein wenig Realitätsbezug aktive geworden?
    So ein bisschen die Einsicht, dass es nicht immer so geht wie man selbst gerne hätte?
    Dass man Regeln, Vorschriften etc. die man nicht mag nicht so ganz ignorieren kann, ohne Konsequenzen zu spüren?

    Das Königreich ist schliesslich ein souveräner Staat.
    Hoffen/Glauben ein paar Orientierungslose und ein Wichtigtuer.
    Aber eigentlich wissen sie es doch besser.

  5. Jay permalink
    13/03/2014 02:10

    Fassen wir mal zusammen:

    1. Der Zopf betreibt illegalerweise eine Bank
    2. Ebenso eine illegale Krankenkasse
    3. Ebenso ein Ladengeschäft für das keinerlei Steuern gezahlt werden
    4. Er wurde acht mal in Folge ohne Lappen erwischt

    Was muss man eigentlich noch tun um mit der Justiz ernsthaft aneinander zu geraten?

    • best boy permalink
      13/03/2014 18:25

      Man kann sagen Frechheit (im Falle Fitzeks: Dummheit!) siegt!

    • TOFKAS01 permalink
      13/03/2014 19:00

      „Was muss man eigentlich noch tun um mit der Justiz ernsthaft aneinander zu geraten?“ Bisher hat er sein ergaunertes Geld nicht in die Schweiz gebracht und damit gezockt.

      „Man kann sagen Frechheit (im Falle Fitzeks: Dummheit!) siegt!“ Hätte der Hoeneß mal beherzigen sollen.

      • Jay permalink
        14/03/2014 02:15

        Soll der Hoeneß doch ins Königreich Deutschland ziehen! Da lässt sich doch bestimmt von seiner Hoheit was drehen, in Punkto Amnestie für Uli… 😀

  6. Susanne permalink
    14/03/2014 11:37

    „Der Führer war ein armes Schwein, er hatte keinen Führerschein.“

    Ist doch ohnehin sehr arm, dass Peter der Kleine überhaupt noch selbst ans Steuer muss. Hat er dafür keine Untertanen?

  7. Gert R. Lauken permalink
    24/03/2014 20:20

    Peter Fitzek hat ein hübsches neues Gesetz erlassen, nämlich zur „Lösung des Eides“ (LINK) – seltsamerweise ist auch dieses Gesetz nicht unterschrieben. Ist es damit überhaupt gültig? Nach Art. 31 Abs. 2 der Fitzekschen Scheinverfassung ist zur Gültigkeit jedenfalls eine Unterschrift erforderlich.

    Hintergrund des Gesetzes ist wohl Folgendes: Fitzeks Pseudomonarchie unterscheidet nach Art. 58 der Vereinssatzung Staatsangehörige in Staatszugehörige, Staatsbürger und Vollbürger (Mitglieder der Deme). Nur Staats- und Vollbürger sind wahlberechtigt. Höhere Amtsträger können nur von Vollbürgern gewählt werden (Art. 33 Abs. 4). Der König muss Vollbürger sein (Art. 8 Abs. 2).

    Die Aufnahme in den Stand der Vollbürger setzt einen Eid auf die Vereinssatzung voraus (Art. 58 Abs. 4 Satz 1). Das Personenregister des Königreichvereins weist gegenwärtig 104 Staatszugehörige, 7 Staatsbürger und 0 Vollbürger aus.

    Ende 2013 hatte sich nun der Staatsbürger René St., einer der sieben Gründungssouveräne des von Fitzek fingierten Königreichs, zur Abkehr vom Imperator entschieden (LINK). In einem Brief an die Mitgliedschaft wies Fitzek dieses Ansinnen zurück: „Sich auf diese Art hier davonzustehlen, vor allem wenn man einen Eid geleistet hat, wird von Uns nicht einfach hingenommen“ (LINK).

    Auf welche Eidesleistung sich Fitzek bezieht, ist nicht erkennbar. Da René St. kein Vollbürger ist, hatte er insoweit keinen Eid abzulegen. Zwar kann auch die Aufnahme in das angebliche Königreich durch Eid auf die Verfassung erfolgen (Art. 88 Abs. 3). Da St. aber zu den Gründern des „Königreiches“ gehört, er also originärer Staatsangehöriger ist, war insoweit kein Eid erforderlich. Weder ist in der Gründungsurkunde des angeblichen Königreiches ein Eid vorgesehen noch ist in der Staatsgründungszeremonie am 16. September 2012 von den sieben „Souveränen“ ein Eid abgelegt worden (LINK). Da das „Königreich“ außer Fitzek auch keine Amtsträger kennt, kommt auch in dieser Hinsicht kein Eid in Betracht.

    Das neue „Gesetz zur Lösung des Eides“ greift im Fall St. also ins Leere.

    Jedenfalls sieht das Gesetz zur Lösung von einem Eid ein mehrstufiges Prozedere vor und erlaubt eine Eideslösung und damit ein Ausscheiden aus dem Stand der Vollbürger nur in engen Grenzen. Kumulativ werden ein ausführlich begründeter Antrag mit „nachvollziehbarer Argumentation“, das Vorliegen eines wichtigen Grundes und ein umständliches Verfahren vorausgesetzt.

    Auch enthält das Gesetz Regelungen über den Eidbruch, der ggf. einen Haftbefehl, ein standgerichtliches Verfahren und später ein Verfahren vor einem „Strafgericht des Königreichs Deutschland“ zur Folge haben kann. Der Haftbefehl muss von einem Richter unterzeichnet sein. Zwar ist Fitzek als Oberster Souverän bis zur Schaffung des Staatsverfassungsgerichts auch oberster Richter (Art. 92 Abs. 3). Das Staatsverfassungsgericht ist aber, wie sein Name sagt und wie sich aus Art. 40 Abs. 3 der Fitzekschen Verfassung ergibt, nur für verfassungsrechtliche Fragen, nicht aber für das Ausstellen eines Haftbefehls und für Strafverfahren zuständig. Nach den im „Königreich Deutschland“ fortgeltenden Bestimmungen (Art. 86 Abs. 1 der Fitzek-Verfassung) des § 125 StPO und des GVG ist vielmehr das Amtsgericht Wittenberg zuständig, das damit im Wege der Organleihe auch Aufgaben des angeblichen Königreichs Deutschland wahrnehmen müsste (wird im Vatikan und in Andorra – im Hinblick auf das Staatsoberhaupt – ebenso gehandhabt) . Ob sich dafür ein Wittenberger Amtsrichter hergibt, erscheint indes höchst fraglich.

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