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Veruntreut Peter Fitzek das Geld seiner Anhänger? Keine überzeugende Stellungnahme nach Vorwürfen im TV…

25/07/2014

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Als ein RTL-Team ihn im Oktober des vergangenen Jahres auszutricksen versuchte, spielte sich Peter Fitzek als großer Verfechter von Ehrlichkeit und Offenheit auf. Tatsächlich veröffentlicht er auf seinen Seiten auch Dokumente und Medieninhalte, die ihm nicht zur Ehre gereichen.

Dennoch hat dieses Gebaren wenig mit Aufrichtigkeit zu tun, eher mit dem, was man landläufig als „Pressegeilheit“ bezeichnet – der schmächtige Mann aus Wittenberg genießt nun mal gern jegliche mediale Aufmerksamkeit.

Doch alles hat seine Grenzen. Aus einem Gerichtsdokument entfernte Fitzek beispielsweise den Hinweis auf sein umfangreiches Vorstrafenregister. Seine Anhänger sollten offenbar in Unkenntnis darüber bleiben, dass er wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt wurde … und dass er im Straßenverkehr wiederholt seine Mitmenschen durch rücksichtslose Raserei gefährdete.

Gänzlich unter den Tisch fallen ließ Fitzek nun das oben verlinkte Video, ein Bericht des MDR-Magazins „Exakt“. Der Sprecher der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) erklärt darin:

Wir haben, was die Kooperationskasse von Peter Fitzek angeht, die Kenntnis, dass er mindestens 558 Anleger hat, die mindestens 1,2 Millionen (EUR) bei ihm angelegt haben. Das ist schon eine ordentliche Summe, und dementsprechend ist das, was wir tun, auch eine Form des Verbraucherschutzes.

Wo sind die 1,2 Millionen EUR geblieben?

Die Geldgeber können nur rätseln, ebenso die BaFin, die in Wittenberg u. a. Stühle, PCs und einen Bechstein-Flügel pfänden ließ, um wenigstens einen Teil der inzwischen gegen Fitzek verhängten Zwangsgelder einzutreiben. Die „Anleger“ haben einigen Grund zur Vermutung, dass ihr Geld veruntreut wurde. „Exakt“ berichtet über den Fall des 52-jährigen Richard G.:

Der Programmierer reiste samt eines Geldkoffers nach Wittenberg – überzeugt davon, dass Peter Fitzek etwas Sinnvolles mit der Summe anstellen würde. Der hatte nämlich auf einem Seminar versprochen:

Die Kooperationskasse ist die Möglichkeit, um alle Dinge, die Sie wollen, zu finanzieren. Das ist vollkommen sicher, und besser als auf einem Liechtensteiner oder Luxemburger Konto, oder wo auch immer. […] Sie können (die Gelder) auch jederzeit zurückkriegen.

Anschließend kassierte er ab. Und er ließ es sich gutgehen, wohl auch von den 300.000 EUR, die ihm Richard G. in die Hand drückte. Fitzek leistete sich einen teuren BMW und umgab sich mit Frauen, deren Vater er hätte sein können. Auch sonst spielte er den Welt- und Lebemann. Er reiste wiederholt nach Südamerika, angeblich, um mit dortigen Politikern diplomatische Beziehungen aufzunehmen und Entwicklungsprojekte zu forcieren.

Richard G.s  Leben verlief weniger angenehm…

Er lebt nunmehr vom Notwendigsten, wohnt bei einem Bekannten zur Untermiete. Fitzeks bisheriger Werdegang hätte ihm eigentlich eine Warnung sein müssen. Der Lebenslauf des Wittenbergers  liest sich wie eine Anleitung zum Misserfolg, ist der eines unsteten, sprunghaften Menschen. Richard G. forderte seine 300.000 EUR eigenen Angaben nach mehrmals zurück. Ohne Erfolg. Gegenüber dem MDR betonte Fitzek hingegen, dass Richard G. sein Geld „gern zurückbekommen“ könne – allerdings wurde kein Zeitpunkt für die Erstattung genannt.

Wovon bestreiten Peter Fitzek und seine „Gurkentruppe“ ihren Lebensunterhalt, wenn nicht von jenem Geld, das sie Richard G. und anderen Anhängern aus der Tasche gezogen haben? Ein Teil dieser illegalen Einnahmen dürfte noch vorhanden sein und sich auf einem polnischen Bankkonto befinden. Fitzek äußerte in einem Schreiben an die BaFin, dass das Geld in Polen vor dem Zugriff deutscher Behörden sicher sei.

Er selbst bzw. seine engsten Vertrauten können natürlich jederzeit Abhebungen tätigen.

fitzek_luege

Der „große Anhänger der Ehrlichkeit“, Peter Fitzek, erzählt wider besseren Wissens das längst widerlegte UPIK-Märchen. Auch der Rest seiner „Richtigstellung“ besteht vorwiegend aus Lügen.

 

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24 Kommentare leave one →
  1. 25/07/2014 13:55

    Aus der Richtigstellung vom Horst seinem Sohn: „…Es wurde lediglich ein völkerrechtlich korrektes Ritual zur Gründung eines Staates vollzogen…“

    Ich frag mich, ob er selber lachen muss, wenn der Peter sowas schreibt.

  2. Schwoof Dancer permalink
    25/07/2014 17:47

    Laut Marco vom KRD steht die nächste Richtigstellung ins Haus,diesmal zum Fernsehbericht. Bei den im Forum die davon, wenn der Richard ein Konto bei der Reichsbank eröffnet dann kriegt er das Geld wieder. Wer’s glaubt …

    http://forum.koenigreichdeutschland.de/index.php/Thread/377-MDR-exakt-Hausdurchsuchung/?postID=4792

  3. JAY-P. permalink
    26/07/2014 10:05

    Billiger Eiertanz von Fitzek. Wenn er die 300 000 zurückgeben will soll er sie dem Mann in die Hand drücken und sich eine Quittung geben lassen. Fertig. Da brauchts doch keiner Kontoeröffnung oder Stellungnahme in seinem Forum.

  4. Jemand permalink
    26/07/2014 11:18

    Offensichtlich passiert hier mit dem hingegebenen Geld nicht das, woran die Menschen glaubten.

    Wer JEMANDEM Geld mit Nachrangabrede gibt, muss auch damit rechnen, das es komplett verlustig geht.

    • 27/07/2014 17:54

      Wer JEMANDEM Geld mit Nachrangabrede gibt, muss auch damit rechnen, das es komplett verlustig geht.

      Nachrangabrede hin oder her: Fitzek hat nie das Recht besessen, Anlagegelder entgegenzunehmen, da ihm hierzu schon immer die Erlaubnis fehlte. Richard G. sollte Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges stellen, auch wenn er dadurch sein Geld nicht zurück erhält. Meines Dafürhaltens sollte die Staatsanwaltschaft sogar von sich aus tätig werden, da hier das Vorliegen eines Offizialdelikts zu prüfen ist.

  5. Gerntroll permalink
    26/07/2014 15:05

    Das Peterchen ist eben ein ganz schlauer. Die EZB sprach kürzlich davon das ein Negativzins eingeführt werden soll. Das hat der Sohn des Horst schon viel früher erkannt und umgesetzt. 😉 Nur sind seine Zinsen sowas von negativ….

  6. Bis zu 10 Jahre Haft für Anlagebetrüger permalink
    27/07/2014 16:50

    – Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren –

    Der Kapitalanlagebetrug ist nach dem deutschen Recht gemäß § 264a StGB strafbar. Er ist ein Auffangtatbestand zum regulären Betrug nach § 263 StGB. Strafbar ist das Vortäuschen von vorteilhaften Aspekten bzgl. Wertpapieren und anderen Kapitalanlagemöglichkeiten gegenüber einer größeren Menge von Personen.

    Soweit tatsächlich ein täuschungs- und irrtumsbedingter Schaden eingetreten ist, ist § 263 StGB einschlägig, der eine höhere Strafandrohung vorsieht.

    – Flucht nach Südamerika erfolglos –

    Ein internationaler Haftbefehl ist ein Untersuchungs-/Vollstreckungs-Haftbefehl, der in einer bestimmten Form ausgestellt ist und einen Antrag auf Auslieferung für den Fall der Festnahme im Ausland beinhaltet.

  7. gerntroll permalink
    29/07/2014 16:22

    Wie ich soeben aus zuverlässiger Quelle erfahren habe schwebt über dem Sohn des Horst eine weitere Anzeigen wegen Fahrens ohne
    Fahrerlaubnis. Er wurde heute gesehen und angezeigt. Bin gespannt ob was passiert. Langsam. Glaubt man ja an nichts mehr.

  8. Gerntroll permalink
    01/08/2014 20:42

    Merkwürdig.
    Gestern lief im MDR ein kurzer Bericht über den großen Peter. Der war auch bis heute Mittag in der Mediathek. Hab es leider nicht gesehen. nun ist er ersatzlos weg.
    Titel: Es wird eng für den „König“
    Hat wer was gesehen?

    • 02/08/2014 08:33

      Stimmt, alle Links führen zu dem gelöschten Beitrag. Vielleicht war der Inhalt so furchtbar, dass man ihn nicht mehr zeigen kann … 😉

  9. vulturecorp permalink
    09/08/2014 00:05

    „Geld ist sicher! Also, eigentlich ist hier alles sicher und toll und knorke!“ (sinngemäß, von Anfang an)

    Ja, sieht man ja. Ich will eigentlich gar nicht näher wissen, wie er privat damit umgeht und wo der seine finanziellen Polster aufgebaut oder versteckt hat. Er hat selbst vor 1-2 Jahren in irgendeinem Video gesagt, dass er sich mit den Polstern (diesen oder sonstigen) verpisst nach Fernost oder sonstwohin. Wenn es halt nicht klappen sollte.

    Auch wieder eine gescheiterte Heilslehre, finde ich.

    • 09/08/2014 13:44

      Die im Forum der königlichen Reichsdeppen angekündigte Stellungnahme, wo denn das Geld der „Anleger“ geblieben sei, wurde auch noch nicht veröffentlicht. Wer dumm genug war, Fitzek Geld in den gierigen Schlund zu stecken, hat natürlich auch keinen Anspruch auf einen Rechenschaftsbericht. Auf Rückzahlung der Gelder sowieso nicht. Die von Fitzek prophezeite Enteignung deutscher Sparer blieb hingegen aus und wird auch nie stattfinden. Er selbst hat seine „Kundschaft“ hinters Licht geführt und de facto enteignet.

  10. Gesiebte Luft permalink
    15/08/2014 12:58

    Wird Fitzek noch gesehen oder sitzt er bereits wegen Flucht-, und Verdunkelungsgefahr in U-Haft ? Schließlich fällt nach jedem Schauspiel irgendwann der Vorhang.

    – Verdunkelungsgefahr –
    http://de.wikipedia.org/wiki/Verdunkelungsgefahr

    • anonym permalink
      16/08/2014 20:18

      Etwas zum Lachen:
      Es wird vermutet, dass er ausgewandert ist. Die Erklärung hierzu:
      „In den letzten Tagen konnte beobachtet werden, dass in Paraguay der Durchschnitts-IQ rapide gesunken ist, gleichzeitig ist er in Deutschland aber signifikant gestiegen!“
      😀

    • Lieber mit Bär und Tiger nach Panama permalink
      17/08/2014 01:00

      Es wird eng für F**** die Brillenschlange. Paraguay hat ein Auslieferungsabkommen mit Deutschland.

  11. Gerntroll permalink
    17/08/2014 12:24

    An seiner „Königlichen Reichsbank“ hängt neuerdings ein Schild „wegen Urlaub geschlossen“. Naja, sein Hofstaat ist ja auch etwas geschrumpft. Da der Sohn des Horst Auszeit hat und sein Staatsbürger Urlaub, gibt es eben keine Vertretung. Und die Anleger können sich schon mal daran gewöhnen keinen Ansprechpartner mehr zu haben. 🙂

    • kichi-kichi permalink
      17/08/2014 23:27

      Wenn die BRD-GmbH dem Sohn des Horst und der Erika, dem seinen Pass ( den Echten ) für eingezogen erklärt haben sollten, dann gibts aber nur „Urlaub“ in Europa…..oder Urlaub hinter Gardinien….schwedischen….

      Ich schicke ihm nen Kuchen mit ner Feile aus Marzipan drin…..muhahahaha……..eingewickelt in Hermelinpapier…….giggel-giggel………

  12. Keine Profs von der AfD :-) permalink
    17/08/2014 23:48

    Vielleicht hätte sich Fitzek vorher den Vortrag von Prof. Franz Hörmann anschauen sollen um halbwegs verstehen zu können worum es gehen könnte….mit dem Geld….Zins und Zinseszins……

    Nein ! Die Monetative ist keine Gruppe von rechts-esoterischen Spinnern !

    Ex-Prof. Bernd Senf mag auch keine Banken, hätte aber nie eine „Reichsbank“ gegründet 🙂

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