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Rasender Reichsbürger verletzt Polizisten und kann nur mit vorgehaltener Waffe gestoppt werden

18/09/2014
rasender_reichsbürger

Bild anklicken, um den Artikel der „Sächsischen Zeitung“ zu lesen!

Dresden. Spektakuläre Festnahme eines Autofahrers (51) am Terrassenufer: Mit vorgehaltener Pistole forderte eine Zivilpolizistin einen BMW-Fahrer auf, das Lenkrad endlich loszulassen. Unmittelbar zuvor hatte der Mann gegen 9 Uhr einen Kripo-Beamten mehr als einen Kilometer mitgeschleift. […]

Nach Polizeiangaben widersetzte sich der 51-Jährige einer Kontrolle und gab Gas. Offenbar blieb der kontrollierende Beamte an dem dunklen BMW mit Pirnaer Kennzeichen hängen. Erst nach deutlich über einem Kilometer sei es gelungen, den 51-jährigen anzuhalten, sagte eine Polizeisprecherin gegenüber sz-online.

OAZ-Sprecherin Kathleen Doetsch sagte, die Beamten kontrollierten den 51-jährigen im Zusammenhang eines Ermittlungsverfahrens gegen sogenannte Reichsbürger. Wo genau die Kontrolle stattfand, konnte sie am Nachmittag noch nicht sagen. Nach SZ-Informationen könnte die verhängnisvolle Fahrt im Bereich des Justizzentrums am Sachsenplatz begonnen haben. Dort fand am Vormittag eine Zwangsversteigerung statt, an der auch zahlreiche „Reichsdeutsche“ teilnahmen. Mindestens einer soll dort die Sitzung massiv gestört haben, sodass er das Gerichtsgebäude habe verlassen müssen, berichteten Justizbedienstete vor Ort.

Die Staatsanwaltschaft Dresden und das OAZ ermitteln bereits seit mehreren Jahren gegen eine Gruppe von uniformierten Reichsdeutschen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. Sie sollen etwa im Landkreis Meißen als „Deutsches Polizeihilfswerk“ (DPHW, SZ berichtete) aufgetreten sein und einen Gerichtsvollzieher angegriffen haben. Ob die Kontrolle am Mittwochmorgen im Zusammenhang mit diesem Ermittlungsverfahren steht, blieb unklar. Die OAZ-Beamtin Kathleen Doetsch sprach als Anlass für die Kontrolle des 51-Jährigen lediglich von einem „Sammelverfahren gegen Reichsbürger“. Quelle

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13 Kommentare leave one →
  1. Susanne permalink
    19/09/2014 12:47

    Könnte das Fitzek sein? Der fährt/fuhr doch BMW, oder? Wie alt ist er?

    • John permalink
      19/09/2014 20:49

      Es handelt sich hier laut einer der Reichsbürgerszene zugehörigen Internetseite um den „Staatlichen Slebstverwalter“ Uwe. W.
      Die ganze Aktion scheint mit finanziellen Streitigkeiten in Zusammenhang zu stehen.

    • Harlan permalink
      20/09/2014 04:08

      Der sollte 49 sein denke ich. Aber es interessiert mich auch, ob das eine der Berühmtheiten war.
      Für so ein sturen, geistesgestörtes Verhalten muss man schon auf Marios Stufe sein.

    • 22/09/2014 06:13

      Bei einem Polizisten hätte Fitzek sofort angehalten, denn vor Männern hat er Angst. Der „Oberste Souverän“ geht, wie man seinem Vorstrafenregister entnehmen kann, nur auf Frauen los.

  2. Anonymus permalink
    19/09/2014 19:55

    Laut wikipedia ist Fitzekatze 1965 geboren (http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Fitzek).
    Außerdem hat der BWM Pirnaer Kennzeichen (Abkürzung: PIR), was auch nicht für Fitzek spricht.

    Abgesehen davon sieht man, wie hochgradig gefährlich die Leute sind. Was mich dabei wundert, dass der betreffende sich einen BMW leisten konnte/kann.

  3. Einer entkam permalink
    20/09/2014 18:13

    Zwei Reichsbürger sind zu Fuß in Sachsen unterwegs, als sie plötzlich einem Polizisten gegenüberstehen. Da fasst der eine Mann in seinen Rucksack, holt ein Paar Turnschuhe heraus und beginnt, diese anzuziehen. Sagt der andere Reichsbürger zu ihm: “Bist Du naiv! Glaubst Du wirklich, Du könntest wegen der Turnschuhe schneller laufen als der Polizist?” Entgegnet der andere: “Ich muß ja nur schneller laufen als Du…”

  4. Alles Lötzinn permalink
    20/09/2014 22:58

    Pickelhaube aus Latex, Modell Reichsbürger, 7,90 €
    http://images.maskworld.com/is/image/maskworld/mwa-pickelhut?$mainshot-2$

  5. 22/09/2014 06:14

    Die BILD-Zeitung hat auch berichtet, inklusive eines kurzen Videos und einigen Fotos von dem Bekloppten:

    LINK

    (Im Kommentarbereich der Zeitung haben sich – natürlich – auch sofort einige Reichsdeutsche mit ihren üblichen schwachsinnigen Kommentaren zu Wort gemeldet)

    Im Anti-Reichsdeppen-Forum gibt es eine Diskussion zu der Angelegenheit, wobei mir der Thread-Titel nicht zusagt, weil er suggeriert das „DPHW“ existiere noch und sei aktiv:

    DPHW macht Ärger in Wittenberg

    Das DPHW ist mausetot. Natürlich haben einige der Stasi-Typen und Neonazis, die dort mal Mitglied waren, weiterhin üble Blähungen. Volker Schöne beispielsweise reitet immer noch auf der perfiden Masche herum, er und seine Mit-Ganoven seien Mitglieder einer jüdischen Gemeinde (wovon sich echte jüdische Gemeinden längst empört distanziert haben), weil er als typischer Antisemit natürlich glaubt, Juden würden in Deutschland bei Straftaten grundsätzlich straffrei ausgehen.

    Außerdem kolportiert er als typischer Verschwörungsdepp die altbekannte WTC-Lüge: Nicht arabische Terroristen hätten die Türme zerstört, sondern die Amerikaner selber. Dabei zeigt sich, dass Schöne so dumm ist, dass er noch nicht einmal weiß, an welchem Datum die Anschläge stattfanden. Er glaubt, am 9. September…

    LINK

    • Wahngestörte Reichsdeppen permalink
      23/09/2014 09:41

      Überall findet man mittlerweile Verweise von unkritischen Zeitgenossen und Verschwörungstheoretikern die auf Reichsdeppenideologie schließen lassen. So wollte mich neulich jemand in einer Kommentarspalte zurechtweisen, dass Richter ihre Urteile nicht unterschrieben. Der Verfasser selbst gab vor nichts von Reichsbürgern zu wissen und keinen Kontakt zu ihnen zu pflegen.

      Selbstverständlich unterschreiben Richter ihre Urteile, meist ganz hinten auf der letzten Seite. Eine fehlende Unterschrift wäre ein Formfehler der das Urteil, vereinfacht ausgedrückt, ungültig werden ließe.

      Zivilsachen:
      § 315 ZPO Unterschrift der Richter
      (1) Das Urteil ist von den Richtern, die bei der Entscheidung mitgewirkt haben, zu unterschreiben.

      Strafsache:
      § 275 StPO:
      (2) Das Urteil ist von den Richtern, die bei der Entscheidung mitgewirkt haben, zu unterschreiben.

      Dieser haltlose, falsche Mist der Reichsschwachköpfe nervt einfach nur noch !!!!

  6. 23/09/2014 10:50

    Der „Selbstverwalter Uwe W.“, der hier mit seinem BMW Amok fuhr, ist (oder war?)Vorsitzender der „jüdischen Gemeinde Esau“…

  7. 11/10/2014 08:14

    Es war Uwe W. aus Bärwalde. Er hat mal in einem Haus in Freital gewohnt, aber das wurde versteigert (warum wohl?). Der selbsternannte „Vizepräsident der jüdischen Gemeinde ESAU“ (darunter gehts ja nicht) nennt sich „Berater im Handelsrecht“ (ja ja, ich weiß).

    Der BMW war …..
    Um das zu rechtfertigen, beruft er sich auf das „UCC“ (Achtung: Neue Masche).
    Übrigens, es gibt noch Dümmere als unseren Uwe. Nämlich jene, die er in seinen sinn- und hirnfreien Kursen unterrichtet.

    Anmerkung Reichsdeppenrundschau: Ich glaub‘ das ja alles gern, aber wegen des fehlenden Belegs habe ich die Schilderung mit dem BMW entfernt. Die widerwärtige Geschichte mit der angeblichen „Gemeinde Esau“ wurde hier vor einem Jahr thematisiert:

    Reichsbürger gründen “jüdische Gemeinde”, um Zwangsversteigerung zu entgehen…

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  1. Links am Sonntag (21.09.2014) | Josef A. Preiselbauer

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