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Wie ernst ist die Lage im Hause Romanowski?

21/10/2014

Ansichten eines Clowns

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Obiges Video zeigt einen internetbekannten Reichsbürger – Mario Romanowski. Der offensichtlich schwachsinnige Mann terrorisiert seit Jahren mit seinen Launen und seinen Wahnvorstellungen eine ganze Familie: seine beiden Töchter (zwei junge Mädchen) und deren Mutter – eine aus der Äußeren Mongolei stammenden Frau, die von Romanowski öffentlich als „duchgef…. Pflaume“ tituliert wurde.

Eigentlich könnte sich Mario Romanowski pudelwohl fühlen. Er ist wohlgenährt, muss nicht arbeiten und besitzt eine einfache aber ordentliche Wohnung im Berliner Bezirk Spandau, für die er keinen Pfennig Miete zahlen muss. Mario Romanowski wird nämlich rundum von der von ihm verhassten Bundesrepublik Deutschland versorgt. Doch wie alle anderen Reichsbürger ist Romanowski nicht nur auf Gedeih und Verderb von den Sozialleistungen des deutschen Staates abhängig, er ist – wie seine Gesinnungsgenossen auch – krankhaft streitsüchtig. Als ihm vor geraumer Zeit eine Mieterhöhung ins Haus flatterte, hätte er sich das natürlich mit den allgemein gestiegenen Kosten erklären können – und die Zahlung der neuen, erhöhten Miete wie gehabt dem Jobcenter überlassen können.

Letztendlich geht in ganz Deutschland niemand davon aus, dass Mario Romanowski irgendwann nicht mehr der Allgemeinheit auf der Tasche liegen wird. Auch im Jobcenter Berlin-Spandau scheint man zu der Erkenntnis gekommen zu sein, dass Mario Romanowski nicht willens ist, für den eigenen Lebensunterhalt (und schon gar nicht den seiner Familie) aufzukommen. Er wird von Verwaltungsangestellten nicht dazu angehalten, die für andere Arbeitslose zwingend vorgeschriebene Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben … und schon gar nicht wird er mit störenden Jobangeboten belästigt.

Die Öffentlichkeit und die Behörden haben Romanowski längst abgeschrieben. Deshalb wird er im Internet hämisch (aber nicht unzutreffend) als „Hämorride am Arsch der Gesellschaft“ bezeichnet. Obwohl ihm besagte Mieterhöhung  also egal hätte sein können, wies Romanowski das Jobcenter an, die „alte Miete“ weiterzuzahlen. Irgendwann kam daraufhin ein kritischer Mietschuldenrückstand zusammen … und die Familie Romanowski erhielt die Quittung in Form einer Wohnungskündigung.

Romanowskis Ehefrau, die offenbar mehr Verstand im kleinen Finger hat als ihr Mann im Verlauf seines gesamten ostzonal geprägten Lebens zu erwerben vermochte, konnte bisher das Schlimmste abwenden. Sie sorgte dafür, dass das Jobcenter den Mietrückstand ausglich und will überdies persönlich für die entstandenen Folgekosten aufkommen.

Romanowski liest eine vielsagende Passage aus dem Brief der Hausverwaltung vor:

„Vorsorglich widersprechen wir hiermit gemäß § 545 der Gebrauchsfortsetzung.“

Damit pocht die Wohngesellschaft auf die Aufrechterhaltung der zuvor ausgesprochenen Wohnungskündigung. Obgleich es verständlich ist, dass die Gesellschaft einen durchgeknallten Spinner wie Romanowski loswerden will, wird mit diesem Anliegen wohl kaum durchkommen.

Härteeinwand des Mieters

Eine Kündigung kann für den Mieter und seine Familie eine unzumutbare Härte bedeuten. Schulpflichtige Kinder, Krankheit, eine übermäßig lange Mietdauer sind Gründe, die der Mieter gegen die Kündigung anführen kann. Im Einzelfall müssen dann die Einwände des Mieters gegen die Interessen des Vermieters abgewogen werden. Bedeutet die Kündigung für den Mieter eine unzumutbare Härte, kann der Vermieter zu einer Verlängerung der Räumungsfrist verpflichtet werden. In schweren Fällen kann der Mieter damit auch die Kündigung abwehren. Quelle

Die Romanowskis werden also wohl auch weiterhin in Spandau wohnen dürfen. Der Ehefrau und den Kindern, die schon genug unter dem spinnerten  „Familienoberhaupt“ zu leiden haben, ist es zu gönnen. Wie aus einer weiteren Äußerung Mario Romanowskis herauszuhören ist, haben sich bereits „Dritte“ eingeschaltet, um die Familie zu „spalten“. Die Institution Familie ist in der Bundesrepublik Deutschland ein hohes Gut – ihre Integrität darf nur angetastet werden, wenn die Situation es offensichtlich erfordert.

Falls sich tatsächlich bereits die Behörden mit den Zuständen in der Familie Romanowski beschäftigen, so sollten die Mitarbeiter ernsthaft prüfen, ob Frau Romanowski nicht vor ihrem wahnhaft gestörten Ehemann geschützt werden sollte – allein im Interesse ihrer Kinder.

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6 Kommentare leave one →
  1. Harlan permalink
    22/10/2014 11:32

    Es wird immer schlimmer mit ihm, oder? Ich glaube langsam, dass er früher oder später etwas sehr Dummes, Gewaltätiges machen wird.

  2. 22/10/2014 20:44

    Mario ist trunken von seiner eigenen (eingebildeten) Weltbedeutung.
    Ich hoffe nur, seine Frau kommt mit den Kindern da raus, bevor es kracht!

  3. Tofkas01 permalink
    22/10/2014 20:50

    Naj, ein psychisch Kranker, der sich und seine Angehörigen ruiniert. Dieser Romanowski ist bei weitem nicht der einzige, der diese Art Karriere gemacht hat.

  4. Pönk Röck permalink
    26/10/2014 23:08

    Was ich verstanden habe ist, dass Romanowski ohne allgemeingültigen Satzbau etwas per Videonachricht mitteilen möchte. Ein Bürgerliches Gesetzbuch im Leineneinband, Auflage von schätzungsweise 1960 spielt darin eine Rolle,
    ebenso ein Kameramikrofon das vermutlich schon etliche Stürtze vom Stativ überstanden hat. Nicht unbeschadet wie zu hören ist.

    Mehr habe ich nicht verstanden. Sorry !

    Das ursächlich die Schweinerei einer Wohnungsbaugesellschaft dahinter stecken könnte,
    möchte ich nicht in Abrede stellen. Die Miethaie probieren es heutzutage überall. Insbesondere bei Menschen denen man unterstellt sich nicht wehren zu können.

    Ich würde deshalb nichts vermischen, nur um exemplarisch die Doofheit von
    Reichsbürgern entlang des Falles Romanowski herausstellen zu wollen.

    Nichtsdestotrotz ist Herr Romanowski ein Opfer, oft seiner Gesinnung.

  5. zappzarrapp permalink
    02/11/2014 14:52

    Wie aus einer weiteren Äußerung Mario Romanowskis herauszuhören ist, haben sich bereits „Dritte“ eingeschaltet, um die Familie zu „spalten“. Die Institution Familie ist in der Bundesrepublik Deutschland ein hohes Gut – ihre Integrität darf nur angetastet werden, wenn die Situation es offensichtlich erfordert.

    Falls sich tatsächlich bereits die Behörden mit den Zuständen in der Familie Romanowski beschäftigen, so sollten die Mitarbeiter ernsthaft prüfen, ob Frau Romanowski nicht vor ihrem wahnhaft gestörten Ehemann geschützt werden sollte – allein im Interesse ihrer Kinder.

    Man soll die Familie also vor dem „wahnhaft gestörten Ehemann“ schützen, ohne dass das für Mario als ein Versuch rüber kommt, die Familie zu „spalten“?

    Wie das gelingen soll ist mir schleierhaft, und obs auf die Empfindlichkeiten dieses „wahnhaft gestörten“ Mannes in dieser Frage überhaupt ankommt bezweifel ich auch.

    Er könnte sich zB. irren? Die Sache falsche verstehen? Aus anderen Gründen auf Trotz und Verweigerung schalten?
    So wie Mario auftritt ist das doch nicht so ganz ausgeschlossen.

    Dann schreibst Du, die Wohnungsbaugesellschaft würde damit „kaum durchkommen“, dann klingt es so als wäre die Sache eigentlich vom Tisch wg. „unzumutbarer Härte“.

    OK. Wenn man das so versteht, dann ist die Kündigung usw. ein Missverständnis und alles soweit in Ordnung. Das läuft einfach so weiter.

    Muss das der Vermieter denn von selbst berücksichtigen, geht das gar automatisch oder ist da vielleicht doch die ein oder andere Aktion des Mieters gefragt?
    In letzten Falle, wenn da doch so ein wenig Eigenanteil nötig wäre, den man von Mario kaum erwarten kann – dann wäre doch die Situation im Hause Romanowski in der Tat ein wenig ernster als Dein Text erscheinen lässt.

    Selbst wenn die Rechtslage usw. klar ist – da Mario nicht in der Lage ist selbst die Ansprüche für sich durchzusetzen, für die er alle Voraussetzungen erfüllt, würde ich bei der Bewertung des „Ernstes der Lage“ vielleicht anders gewichten. Er war selbst schon bei einer Räumung dabei, wo auch Härtefall gegeben gewesen wäre. Die Mieterin war aber weder in der Lage sich selbst darauf zu berufen noch Hilfe anzunehmen.

    Kurz gesagt:
    Mir ist wirklich nicht ganz klar geworden, was Du mit diesem Beitrag überhaupt sagen willst.
    Da steh ich irgendwie auf dem Schlauch.
    Es sieht irgendwie so aus, als wolltest Du Leute entmutigen da eventuell Hilfe anzubieten.
    Weil alles von selbst in Ordnung kommt und die Institution Familie ein hohes Gut darstellt.

    Hilfsangebote wirds für den Mario sicher geben, mit der Zeit kommen da wohl noch mehr dazu. Darunter sicher so sinnvolle Sachen wie Einschalten der brit. Militärverwaltung, Den Haag oder irgendeines Reichskanzlers.
    Wenn da der ein oder andere mal dabei ist, der vielleicht etwas besseres anzubieten hat, dann wäre das eventuell gar nicht so schlimm.
    Immer vorausgesetzt derjenige weiss was er tut.

    Aber wie gesagt – ich bin mir wirklich nicht sicher was Du mit dem Artikel sagen willst.
    Sorry.

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