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Wolfgang Gerhard Günter Ebel

23/01/2015
reichskanzler_ebel

Bild anklicken, um den ganzen Artikel zu lesen!

„Reichskanzler“ Ebel war ein Urgestein des Reichsdeppentums. Ende letzten Jahres verstarb der ehemalige Reichsbahn-Mitarbeiter in Berlin … zweifellos im festen Glauben, der Regierungschef eines weiterhin existierenden Deutschen Reiches zu sein. Auf Reichlings Bog wurde am 19.01.2015 ein Nachruf auf diese wohl eher tragische Figur der reichsdeutschen Szene veröffentlicht: hier klicken!

8 Kommentare leave one →
  1. reichling permalink
    23/01/2015 17:59

    Danke für das Verlinken auf meinen Blog.

    Ich habe meinen Beitrag eigentlich nicht als Nachruf verstanden, sondern als Erfüllung meiner Chronistenpflicht. Urgestein des Reichsdeppentums trifft es vielleicht nicht so richtig. Er war der Begründer dieses Reichsdeppentums, ohne seine geistreichen Einfälle wäre es nie dazu gekommen.

  2. Tofkas01 permalink
    23/01/2015 21:07

    „Tragische Figur“ trifft es durchaus, denn Ebel ist ja bei weitem nicht der einzige Mensch, der eine psychische Wahnerkrankung enwickelte. Das ihm aber ein paar Leute nachgerannt sind, die wohl kaum ähnlich Krank waren ist das bemerkenswerte an ihm gewesen.

    Aber die „Titanic“ z.B. ging zu weit als sie ihn damals in einem Artikel auch noch vorführten. Der Mann war Krank, aber nicht lächerlich sondern eben tragisch.

  3. reichling permalink
    24/01/2015 08:24

    Auf ihn traf wohl die frühere Erkenntnis des Verfassungsschutzes zu „Harmlos, weil beknackt“.

    Aber wer ist ihm nachgelaufen? Waren sie wirklich so beknackt, oder eher berechnend. Auch der Reichskanzler der Exilregierung, Norbert Schittke, war einmal in seinen Diensten. Vor etlichen Jahren hatte ich mal ein Telefongespräche mit einem früheren Mitarbeiter der „Reichskanzlei“ von Schittke. Er erzählte mir von einer engen Zusammenarbeit der einzelnen Reichsregierungen und Reichskanzler.

    Bis auf Wolfgang Ebel wüssten alle Reichskanzler, dass sie Stuss erzählen, dass die Bundesrepublik Deutschland ein Staat ist und es noch lange bleiben wird.

    Aber man konnte die Anhänger so schön abschöpfen. Man plane damals sogar ein wirtschaftliches Unternehmen,und zwar wollte man eine Tanktellenkette in NRW aufkaufen und als „Reichstankstellen“ weiter betreiben.

    Es ist nie etwas daraus geworden, wohl weil sie auf wirtschaftlichem Gebiet ähnliche Koryphäen sind, wie auf staatsrechtlichem.

    Ich weiß noch gut, wie im Juli 2005 Schittke sich in Königsberg mit Putin treffen wollte. Als dann im August des betreffenden Jahres jemand im Reichsforum sich nach dem Ergebnis dieses Treffens erkundigen wollte,musste der Leiter des Presseamtes,Uwe Bradler, eingestehen, dass die Reise nicht stattgefunden hatte. Der Exilregierung habe schlicht das Geld für die Fahrkarte gefehlt.

    Aber Ende November 2005 konnte Schittke auf einer Bürgerversammlung unter dem großen Beifall der Anwesenden von seiner Reise nach Königsberg berichten, wo er mit hochranigigen russischen Politikern zusammen getroffen war. Putin war leider nicht dabei.

    Allerdings wurden von dieser Reise nach Königsberg keine Bilder ins Netz gestellt.

    Den Grund habe ich auch von Schittkes ehemaligem Mitarbeiter erfahren. Schittke war gar nicht gefahren, seine Reise war erlogen, um seine Fans ruhig zu stellen.

    Was man den Politikern der Bundesrepublik vorhält,beherrscht Reichskanzler Schittke aus dem FF: Die Lüge.

    Meinen Beitrag habe ich auch verfasst, um den Gegensatz zwischen Ebel und Tina Wendt, eine Zeitlang unter Schittke Reichsaußenministerin,aufzuzeigen, was die Vergangenheit angeht. Tina Wendt ist eine flühende Verehrerin von Adolf Hitler. Ob sie überhaupt weiß, was Nationalsozialismus bedeutet, bezweilfe ich. Aber sie hat eben gute Kontakte zu den Aldebaranern.

    Sie hatte damals Ebels Beitrag in ihrem Blog gelöscht. Aber vor dieser Löschaktion hatte glücklicherweise ein Anonymous Ebels Beitrag kopiert, und darauf geantwortet. So ist er der Nachwelt erhalten geblieben und zeigt Ebels Haltung zur NS-Zeit.

    Dies schließt allerdings nicht aus, dass sich auch Rechtsextremisten und Neonazis im Umfeld von Ebel aufgehalten haben. Zum Beispiel Norbert Schittke. Wie ich aus seinem familiären Umfeld erfahren habe, hat er sich schon mehrmals als Anhänger des Führers geoutet. Und genau das kann man Ebel nicht vorwerfen.

  4. Fruge permalink
    24/01/2015 11:27

    Ist echt nich böse gemeint, aber ich hab Ebel und Schittke ständig untereinander verwechselt. Beide alt, beide sahen sich ähnlich. Was das Verwandte, Brüder oder so?

  5. Stoffeltier permalink
    24/01/2015 14:19

    Ja so ein gerissener Hund. Gründet der einen Staat im Staat per Einschreibe-Rückschein-Verfahren. Da kann man mal sehen was der Fitzek für ein Umstandskrämer ist.

    Möge Herr Ebel in Frieden ruhen.

  6. reichling permalink
    13/02/2015 14:54

    Wenn man seine alten Kommentare nochmals liest, fallen einem erst die Tippfehler auf. Schade, dass ich sie nicht berichtigen kann.

    Aber zur Ähnlichkeit zwischen Schitte und Ebel. Ebel hatte ein Bärtchen, Schittke hat keinen. Auch wirkte Ebel sehr viel sanfter. Brüder im Geiste, ich weiß nicht recht. Ebel hat sich deutlich vom Nationalsozialismus distanziert. Schittke kann dagegen getrost als Neonazi bezeichnet werden. Im Familienkreis hatte er sich auch als solcher ungeniert zu erkennen gegeben. Und Uwe Bradler, Leiter des „Presseamtes“ der Exilregierung, vorher bereits in gleicher Funktion in der KRR Neubauer und noch vorher unter Ebel, hat im Reichsforum mehrmals durchlbicken lassen, dass die Zeit ab 1933 die beste Zeit für Deutschland war.

    Nach der Bildung der Exilregierung ist das Reichsforum deutlich nach rechts abgerückt. Der Trick mit der Exilregierung sollte sie wohl auch für andere Rechtsextremisten interessant machen. Ebel und andere KRR-Regierungen stützten sich auf die Ernennung durch den Feind, die USA (Einschreibe-Rückschein-Verfahren), Schittke jedoch auf seine Wahl durch das deutsche Volk. Immerhin, zwei Dutzend Leute hatten ihn gewählt. Die Ermächtigung durch die USA ersetzte er durch die Anerkennung durch die UNO, die EU und der Regierungen der Alliierten (per Einschreibe-Rückschein-Verfahren).

    Ebels Makel war in den Augen vieler Rechtsextremisten, dass er sich an die USA gebunden hatte. Die wussten zwar nichts davon, aber Ebel hatte es so hingestellt. Und diesen Makel hat die Exilregierung nicht.

    • 15/02/2015 22:09

      Hallo reichling,

      danke für die Einschätzung und die Einblicke in die „Historie“ der Reichsbürgerbewegung! Mit Ebel hatte ich mich hier noch nicht beschäftigt, vermutlich wohl deshalb, weil er – wie Du schon angedeutet hast – nicht durch solche Bösartigkeit wie beispielsweise Schittke aufgefallen ist.

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