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Peter Fitzek gibt endgültig auf … und fängt als Hilfsarbeiter bei der BaFin an!

01/04/2015
Peter_Fitzek

Reinigt demnächst die Räumlichkeiten der BaFin: Peter Fitzek

Wittenberg, 01.04.2015

Die Sensation lag bereits in der Luft, als Peter Fitzek „die internationalen Medien“ nach Wittenberg einlud: er beabsichtige am 30.03.2015 eine Pressekonferenz zu geben, so hieß es in einem Entwurf, welchen er persönlich in mehrere Briefkästen der Lutherstadt eingeworfen hatte.

Die Veranstaltung fand dann tatsächlich um 17 Uhr statt, so wie angekündigt. Leider waren lediglich zwei Pressevertreter vor Ort: Thilo Scholtyseck von der BILD-Zeitung, sowie Merlin Krause, Chefredakteur des Schülermagazins „Mega-Fun in Luthertown“, welches sich hauptsächlich mit Themen rund um die Playstation 4 befasst. Mindestens 20 weitere Zuschauer verfolgten die Pressekonferenz via Livestream im Internet.

Wer die gewohnte Fitzeksche Selbstbeweihräucherung erwartete, der wurde enttäuscht. Kein Wort darüber, dass er ein gottgesandter Übermensch sei, kein Unsinn über wasserbetriebene Autos und dergleichen. Stattdessen sagte Fitzek:

Hiermit gebe ich bekannt, dass das „Königreich Deutschland“ zu existieren aufgehört hat. In Wirklichkeit hat es dieses Quatschland ohnehin nie gegeben. Ich möchte mich bei allen Staatsbürgern der wunderbaren Bundesrepublik Deutschland entschuldigen. Bitte verzeiht mir die gewaltige Mülldeponie, bestehend aus dummen Lügen, die ich in den letzten Jahren angehäuft habe. Ich schäme mich zutiefst.

BILD-Reporter Thilo Scholtyseck rannte daraufhin tränenüberströmt und laut schluchzend aus dem Raum – er hatte wohl bis zum Schluss an Peter Fitzeks Räuberpistolen geglaubt. Jungjournalist Merlin Krause hingegen sah von seinem Smartphone auf, blickte Fitzek an und fragte gelangweilt:

Und? Was haste nun vor, Opa? Willste ins Kloster gehen und um Vergebung und Toastbrot betteln?

Fitzeks lief knallrot an, sein Unterkiefer begann sich mahlend zu bewegen. Doch ausnahmsweise bekam der (ehemalige) Sektenboss keinen der infantilen Wutausbrüche, für die er in ganz Sachsen-Anhalt gefürchtet ist:

Nix Kloster – ich werde auswandern, nach Hessen! Die BaFin hat mir nämlich in Frankfurt einen Job angeboten!

Tatsächlich wird Peter Fitzek, beginnend mit dem 1. April 2015, für die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) tätig werden, und zwar als Hilfsarbeiter. Er ist dann direkt Herrn Gohr, Referat Q 32, unterstellt. Fitzek sei aufgrund seiner geringen Körpergröße und seiner schmächtigen Figur bestens geeignet, um zwischen Aktenschränken den Staub und anderen Schmutz aufzuwischen. Zudem untersteht Fitzek der äußerst wichtige Bereich des „Abfallmanagements“, in anderen Behörden geringschätzig „Mülleimer entleeren“ genannt.

Mit leuchtenden Augen sprach Fitzek von der Zukunft, die er sich im fernen Hessen erhofft:

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Gohr, der ja ein kluger und integrer Mann ist. Ich habe das erste Mal in meinem langen Leben das Gefühl, an einer Sache dran zu sein, die ich nicht in den Sand setze werde.

Besonders stolz sei er überdies darauf, dass er immer sonntags den Privatwagen seiner neuen Chefin (Elke König, Leiterin der BaFin) waschen dürfe.

bafin-chefin-elke-koenig

„Auch Bundesbürger wie Peter Fitzek, die über nur wenig geistiges Potential verfügen, haben eine Chance im Staatsdienst verdient!“ (Elke König, Leiterin der BaFin)

2 Kommentare leave one →
  1. Schnaddel permalink
    07/04/2015 01:38

    Jetzt NEU ! Sommerloch im Frühling !

    Gibt es zu dieser Geschichte auch nen realen Hintergrund oder einfach nur so ?

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