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Peter Fitzek mal wieder kurz vorm Endsieg

03/12/2015
luegenpresse_fitzek

Gewohnheitslügner Peter Fitzek verflucht die „Lügenpresse“. (Bild anklicken, um den Wutanfall zu lesen)

Dem eigenen Bekunden nach ist es volle Absicht, dass er seine Gerichtsverfahren regelmäßig verliert. Dann nämlich könne Peter Fitzek jedesmal in die Berufung gehen, um dort einen beeindruckenden Sieg einzufahren.  

Irgendwie würde diese Vorgehensweise laut Fitzek dazu führen, dass das „Mafiasystem BRD“ zusammenbricht und er in Deutschland die Macht ergreifen kann. Bis jetzt ist die grandiose Gerichts-Taktik allerdings nicht aufgegangen, und das „Mafiasystem BRD“ will ebenfalls nicht untergehen.

Die Medien berichten über die aktuellen „Gerichtserfolge“:

fitzek_knast

Bild anklicken, um den BILD-Artikel zu lesen!

falsche_fahrerlaubnis

dito

Nun habe er also endlich einen Grund, das Verfassungsgericht anzurufen …. redet sich Fitzek die Sache schön. Inwiefern er in seinen Grundrechten verletzt worden sei, oder womit die mit seiner Sache befassten Gerichte gegen die Verfassung verstoßen haben sollen, wird von ihm bisher nicht begründet. Ein Recht darauf, ohne Fahrerlaubnis durch die Gegend zu gurken – und dabei Unfälle zu verursachen und Kinder zu verletzten – gibt es nun mal nicht. Falls er sich tatsächlich an Karlsruhe wendet, wird sein Anliegen gar nicht erst zugelassen werden. Aufschiebende Wirkung hat die Ankündigung, vor dem  BVerfG klagen zu wollen, ohnehin nicht. Dann kann Peter Fitzek auf seiner Internetseite erneut über das Unrecht jammern, das ihm mal wieder angetan worden sein soll.

Es bleibt im Übrigen abzuwarten, ob Peter Fitzek tatsächlich in den Bau muss. Die Unwilligkeit, mit der die Behörden und die Justiz in Sachsen-Anhalt bisher gegen den König von Deutschland vorgegangen sind, lassen hier Zweifel aufkommen. Etwas anderes könnte Fitzek das Genick brechen: wenn das ehemalige Krankenhausgelände, welches er als sein Staatsgelände ausgibt und auf dem seine Handvoll Anhänger lebt, zum Asylbewerberheim umfunktioniert wird, dann dürfte es endgültig vorbei sein mit dem albernen Spiel vom Königreich Deutschland.

LINK:
Diskussion im Sonnenstaatland-Forum

15 Kommentare leave one →
  1. Gert. R. Lauken permalink
    03/12/2015 12:32

    Ja, die Behörden in Sachsen-Anhalt sind besonders bräsig, vor allen Dingen in Wittenberg. Fitzek ist aber auch in anderen Bundesländern zu schnell gefahren. Dort wird er nicht mit Samthandschuhen angefasst, etwa in Neustadt a. Rbge. bzw. Hannover. Aus der Nummer kommt er nicht mehr als freier Mensch raus. Da Fitzek nicht polizeilich gemeldet ist, wird irgendwann auch U-Haft anstehen.

    So ganz durchschaue ich Fitzek nicht: Er käme doch auf halbwegs legale Weise an das Geld seiner Untertanen ran (zeigen ja viele andere Guru-Beispiele), ohne eine Bank zu gründen. Er könnte sich ein süßes Leben machen und sich einfach als „König“ bezeichnen, ohne den Konflikt mit bundesdeutschen Behörden zu suchen, das würde doch mit Ausnahme von Sektenbeauftragten niemanden stören.

    Handelt Fitzek aus Eitelkeit und Größenwahn? Man muss es annehmen.

    • 03/12/2015 17:05

      Handelt Fitzek aus Eitelkeit und Größenwahn? Man muss es annehmen.

      Auf jeden Fall. Meiner Meinung nach kommt noch so eine Art Eskalationswahn hinzu: Er muss immer weitermachen, da er den Widerstand des „alten Systems“ für eine Prüfung seiner Standhaftigkeit hält. Übernatürliche bzw. himmlische Mächte wollen wissen, ob er tapfer weiterkämpft, dann werden sie ihm eines Tages mit geballter Macht helfen.

  2. Prinz von Homburg permalink
    03/12/2015 13:29

    Fast schon niedlich in diesem Epilog zum Königreich ist Fitzeks

    „Die Pressemitteilung unterscheidet nicht richtig Führerschein und Fahrerlaubnis!“

    Erinnere ich mich da falsch, oder war es nicht Teil von Fitzeks Verteidigung, dass er selbst diesen Unterschied bei der Abgabe nicht gekannt hat..?

    • 03/12/2015 16:57

      Ja, er hat mal rumgebläht, dass er nur das Papier zurückgeben wollte, nicht aber die Fahrerlaubnis. Welchen Sinn es haben soll, über eine Fahrerlaubnis zu verfügen, diese aber nicht ohne Weiteres belegen zu können (beispielsweise bei einer Verkehrskontrolle), darüber schwieg er sich aus.

  3. Achille permalink
    03/12/2015 14:57

    Gabs schon öfters in der Geschichte. Einer glaubt Stimmen zu hören und andere laufen ihm nach. Hier hält sich die Anhängerschaft zum Glück in Grenzen.

  4. Jan W. permalink
    03/12/2015 15:50

    Wenn Fitzek doch annimmt, seine zusammengekauften Schrottimmobilien wären ein Staatsgebiet, wieso nimmt er dann an, dass seine „Fahrerlaubnis“ im „benachbarten Ausland“, der „Mafiaorganisation ‚Bundesrepublik'“, irgendeine Gültigkeit hat?
    So eine wechselseitige Anerkennung bedarf einer Vereinbarung …

    • Gert. R. Lauken permalink
      03/12/2015 20:16

      Die Vereinbarung besteht aus Fitzeks Sicht darin, dass er dem Weiner Straßenverkehrsübereinkommen einseitig beigetreten ist (http://wiki.koenigreichdeutschland.org/images/e/e1/RGB-2013-08.pdf) und es dabei gleichzeitig zu seinen Gunsten abändert – natürlich mit Wirkung auch für alle anderen Mitgliedsstaaten:

      „Art. 2
      Das Königreich Deutschland erklärt sich gegenüber Anlage 6 Punkt 2. Satz 2 (Die Farbe des
      Führerscheins sollte möglichst rosa sein) als nicht gebunden. Das Königreich behält sich das
      Recht vor, die Farbe des Führerscheins in seinen innerstaatlichen Rechtsvorschriften anders zu bestimmen.

      Das Königreich Deutschland gewährt allen Staatsangehörigen des Königreiches Deutschland alle Rechte des Königreiches Deutschland im gesamten Gebiete Deutschlands gemäß geltendem Völkerrecht und betrachtet diese als vorrangig gegenüber den Vorschriften des gegenwärtigen Gebietsverwalters/Treuhänders.“

      Allerdings hat Fitzek das Übereinkommen nicht ganz genau gelesen (hier die schweizerische Fassung):

      Art. 45 Abs. 3: “ Dieses Übereinkommen bleibt für jeden der in Absatz 1 bezeichneten Staaten zum Beitritt offen. …“

      Art. 45 Abs. 1: „Dieses Übereinkommen liegt am Sitz der Vereinten Nationen in New York bis zum 31. Dezember 1969 allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen oder Mitgliedern einer ihrer Sonderorganisationen oder der Internationalen Atomenergieorganisation oder den Partnerstaaten des Statuts des Internationalen Gerichtshofs1 und jedem anderen Staat, der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen eingeladen wird, dem Übereinkommen beizutreten, zur Unterzeichnung auf.“

      Das KRD ist aber weder Mitglied der UNO noch einer Sonderorganisation etc. und auch nicht von der UN-Generalversammlung eingeladen worden. Es konnte also

      Offen bleibt auch, woraus Fitzek seine eigene Vorrangberechtigung bei der Verkehrsteilnahme („Fahren nach freiem Ermessen“) ableitet.

      GL

  5. Susanne permalink
    04/12/2015 13:09

    Mit seinem gültigen Führerschein darf Fitze nur auf seinem Staatsgebiet fahren, also auf dem Krankenhausgelände (dafür reicht ein Tretroller). Die Polizei braucht sich eigentlich nur an die Zufahrt zum Grundstück stellen und ihn dort abfangen. Da er Wiederholungstäter ist, könnte man sein Fahrzeug sicherstellen und ihn einbuchten. Warum macht man das nicht? Spaßig wär’s allemal.

    • Gert. R. Lauken permalink
      04/12/2015 15:29

      Das Krankenhausgelände ist aber kein Staatsgebiet, nur die Klitsche am Bahnhof in Reinsdorf gehört dazu.

    • Furzi der Imperator permalink
      07/12/2015 19:51

      „Da er Wiederholungstäter ist, könnte man sein Fahrzeug sicherstellen und ihn einbuchten. Warum macht man das nicht? Spaßig wär’s allemal.“

      Die Polizei war schon dabei ( Fahrzeug beschlagnahmen wegen Fremdgefährdung ). Ging wegen der ausstehenden Verwaltungssache aber nicht. Jetzt geht das. Weil er auch die Bereitschaft zeigt, trotz der Beschlagnahme „seines“ Autos ein anderes zu fahren, werden sie gleich ihn kassieren.

      Langsam nerven diese Albernheiten eines Scheinerwachsenen im Größenwahn.

      Spätestens 2016 fährt er ein. Eher früher. Mit Geldstrafen wird er zukünftig nicht mehr wegkommen. Ab jetzt nur noch Knast.

      Einigen ist die DDR offenbar nicht gut bekommen !?

  6. Mitlesender permalink
    05/12/2015 14:34

    Mit seinem selbstausgestellten Führerschein, der ihn zum „Fahren nach eigenem Ermessen“ berechtigt, hat er seine grundsätzlich rechtsfeindliche Gesinnung offenbart. Wenn das in seine Akte gelangt, käme er aus der Nummer in anderen Bundesländern nur mit MPU wieder zu einer Fahrerlaubnis. Oder nach 15 Jahren.

  7. Gerntroll permalink
    05/12/2015 17:13

    Auch nach 15 Jahren nicht zwangsläufig. Die FsSt kann nach eigenem Ermessen auch dann noch eine MPU anordnen.

  8. Gerntroll permalink
    05/12/2015 18:33

    Aber er hat ja noch eine kleine Chance auf Mobilität. Wenn die FsSt kein generelles Verbot zum Führen von Fahrzeugen erteilt darf er (so er denn die Prüfbescheinigung besteht) Mofa fahren. So richtig mit Sissybar und Fransen am Lenker. Der Passus fahren ohne Bescheinigung fällt bei ihm ja weg. Da ist er ein paar Monate zu jung. 🙂

  9. 29/12/2015 17:47

    Das mit dem „Fahren nach eigenem Ermessen“ macht mit einem Mofa sicher Spaß. 25 km/h sind Fitzi ja auch angemessen.

  10. Gerntroll permalink
    30/12/2015 19:07

    Selbst das ist schon grenzwertig. Schließlich hat er bisher alles erfolgreich gegen die Wand gesetzt. 🙂

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