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Peter Fitzek bleibt in U-Haft: Verbleib der Anlagegelder weiterhin unklar…

24/06/2016

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Peter Fitzeks Anwalt, der auf Wirtschaftsrecht spezialisierte Peter Kehl, legt sich für seinen Mandanten schwer ins Zeug. Genutzt hat es bisher nicht viel. Der „König der Reichsbürger“ bleibt vorerst in Haft – das teilte gestern das Landgericht Halle mit.

Fitzek ist offensichtlich über eine eigene „bauernschlaue Finesse“ gestolpert, mit welcher er verhindern wollte, dass ihm amtliche Dokumente zugestellt werden können: Er ist nicht in Deutschland gemeldet, so dass das Gericht weiterhin von einer bestehenden Fluchtgefahr ausgeht.

Die fortdauernde Inhaftierung ist möglicherweise eine Katastrophe für seine Anhänger. Typisch für Sektenmitglieder: sie sind kaum  in der Lage selbständig zu handeln, eigene Entscheidungen zu treffen. Ohne Fitzek dürfte das „Königreich Deutschland“ – das im Wesentlichen nur aus Internetveröffentlichungen besteht – nicht länger als ein halbes Jahr durchhalten.

Die Frage ist auch, wie man sich ohne Anführer künftig finanzieren will. Bei angebotenen „Seminaren“ war Fitzek stets das Zugpferd; ohne ihn dürfte es zunehmend schwerer werden, Leichtgläubigen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Im Netz wird spekuliert, ob es ein Versteck gibt, in welchem die verschwundenen Anlagegelder gehortet werden – bis zu 1,3 Millionen EUR. Falls ja, so hatte bisher nicht nur Fitzek Zugriff, sondern möglicherweise auch zwei, drei Personen, die sein uneingeschränktes Vertrauen genießen.

Stolperstein für die Staatsanwaltschaft könnte sein, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) wichtige Dokumente verschludert hat. Nichtsdestotrotz gibt es von Fitzek aus keine ordentlichen Nachweise über den Verbleib der illegal eingenommenen Anlagegelder. Fotos im Internet beweisen diesbezüglich jedenfalls rein gar nichts.

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13 Kommentare leave one →
  1. Best Boy permalink
    24/06/2016 15:40

    >Fitzek ist offensichtlich über eine eigene „bauernschlaue Finesse“ gestolpert, mit welcher er verhindern wollte, dass ihm amtliche Dokumente zugestellt werden können: Er ist nicht in Deutschland gemeldet, so dass das Gericht weiterhin von einer bestehenden Fluchtgefahr ausgeht.>

    Dann ist ja doch ganz gut, dass ihn der unfähige Bürgermeister nicht polizeilich angemeldet hat.

  2. Hullu permalink
    24/06/2016 22:17

    „Offenbar gibt es eine anonyme Anzeige die jemand nach einer Fernsehsendung gestellt hat“

    Wer macht denn sooowaaas ? :-))))

  3. Tofkas01 permalink
    25/06/2016 15:29

    „Stolperstein für die Staatsanwaltschaft könnte sein, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) wichtige Dokumente verschludert hat.“

    Das ist eine der wirklichen Gründe warum die Menschen das Vertrauen in staatliche Organisationen verlieren. Wie kann man eigentlich als BAFin WICHTIGE Dokumente verschludern? Wie sol die überhaupt das machen für das sie da ist? Wenn schon bei kleinen Witzfiguren wie dem Fitzek „verschludert“ wird, wie läuft es dann erst bei den wirklich großen Fällen?

  4. Gerichtsbestatter permalink
    25/06/2016 22:12

    Lieber Peter; mit dem Hintern zur Wand liegen bringt gar nix wenn man mit offenem Mund schläft. 😉
    Fritz Sitzek ist der Bafin eben nicht der Aktenlagerkapazität (welch schönes Wort) wert.
    Wenn Fitzek viel Wert darauf legen würde die Liste offenzulegen, warum tut er es dann nicht selbst? Üblich ist eine Kopie für den Deliquenten.

    • 28/06/2016 09:15

      Wenn Fitzek viel Wert darauf legen würde die Liste offenzulegen, warum tut er es dann nicht selbst?

      Wird das nicht seine Masche sein? Die BaFin hat mir alles gestohlen, deshalb kann ich die ordnungsgemäße Verwendung der Gelder nicht belegen? Fragt sich nur, ob Fitzek damit noch damit noch bauernschlau oder schon bauerndumm ist.

      • Fitzekfan permalink
        30/06/2016 12:55

        … das ist nun offiziell ihre Masche!

        Mirco als Admin auf Peters FB-Seite (30.06.):

        „Peter Fitzek Hör doch auf hier tendenziös zu manipulieren! Die Staatsanwaltschaft hat Peter in U-Haft gesteckt ohne vorher Beweise zu ermitteln (Siehe Aussage seines Anwaltes) und jetzt behaupten sie, eine Barauszahlung = Untreue.
        So ein Schwachsinn, sie haben keinerlei Beweise und lassen ihn trotzdem in U-Haft. Parallelen zum Fall Gustl Mollath sind offensichtlich.

        Frag doch mal die BaFin wo die Belege sind, die hat alle Unterlagen bei der ersten Razzia mitgenommen. Diese finden aber (was ein „Zufall“) die Unterlagen nicht mehr…
        Oder wollen sie sie nicht finden??

        Lg, Admin
        1 Std „

      • 30/06/2016 15:17

        Ohne die Belege der BaFin weiß Peterchen also nicht mehr, wo er die 1,3 Millionen gelassen hat. Sehr vertrauenswürdig. Das ist ein Staatsoberhaupt nach meinem Geschmack!

  5. Gerichtsbestatter permalink
    30/06/2016 23:26

    Keine bange lieber Fitzekfan. Das Peterle ist nicht mehr in U-Haft. Er sitzt nun regulär eine Ersatzfreiheitsstrafe ab. 150 Tage. Dann sehen wir weiter. 😉

    • Fitzekfan permalink
      01/07/2016 08:47

      Ja, die voreilige Eilmeldung 😉 Wieder mal so ein Eigentor.
      Man sieht, daß bei Fitzeks Staatsvolk mehr „wünschen“ als „denken“ angesagt ist.
      Einmal kurz in Wikipedia nachlesen und es fällt ein Unterschied zwischen Aufhebung und Unterbrechung auf 😉

      Die Kommentar drunter sind niedlich. Viele gut gemeinte Ratschläge von: „unterschriebenen“ Haftbefehl bis zu „kann er nicht die 3K Euro zahlten“
      und der Beste:
      „SEEEHR SCHÖN !!!! SIE WISSEN DASS SIE VER$LOREN HABEN!!!! IHRE MACHT ZERBRÖCKELT“

      LOL

  6. Evil Dude permalink
    01/07/2016 11:13

    Man kann nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft keinen Scheiss gebaut hat. Das wäre eine Katastrophe. Wenn er wegen irgendwelcher Schlampereien schon wieder davonkommt sollten die Verantwortlichen zu 10 Jahren Dachrinnenreinigen mit mindestens 2 Stunden Stuhlkreis und 2 Stunden Fitzelkönigseminar täglich bei den Königreichsdeppen verurteilt werden.

    • 01/07/2016 18:53

      2 Stunden Fitzelkönigseminar täglich bei den Königreichsdeppen verurteilt werden.

      Dagegen ist ja die Todesstrafe noch human!

  7. Fitzekfan permalink
    02/07/2016 11:49

    Wie ist das in einer JVA, wird man bei 150 Tagen für regelmäßige Arbeiten eingeteilt?

    (Also zu solchen „Vision wird Tat“ Tagen nur 5x werktags und m i t Peterchens Beteiligung!)

    • 06/07/2016 13:04

      Falls ja, wird Fitzek eine solche Arbeit bestimmt hartnäckig verweigern. Bei seinen „Visionen“ hat man ihn ja auch eher weniger gesehen.

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