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1,3 Millionen in bar abgehoben: Wie Peter Fitzek seine Anhänger abzockte!

10/09/2016
wichtigtuer

Links: Wichtigtuer mit Schwert – Rechts: Wichtigtuer in Handschellen

Möglicherweise herrscht im „Königreich Deutschland“ Untergangsstimmung, mit Sicherheit aber entgleitet den verbliebenen „Staatsangehörigen“ (die sich inzwischen absurde Titel wie „Freiherr“ oder „Amtmann im Staatsdienst“ zugelegt haben) zunehmend die Kontrolle über das eigene Tun.

Ein großmundig angekündigter „Wir-Kongress“ wurde soeben klammheimlich eingestampft. Mehr oder weniger bekannte Eso-Spinner sollten auftreten, diverse Kurpfuscher ihr Unwesen treiben, allerlei okkulter Hokuspokus verhökert werden. Jetzt löschten Fitzeks Jünger kommentarlos das Impressum sowie die Dozenten-Liste von der eigens geschalteten „Wir-Kongress“-Homepage.

Peter Fitzek Unterschlagung

Wozu brauchte Fitzek 1,3 Millionen in bar?

Eine weitere Wirrnis: Die Truppe stellte vor einigen Tagen eine vom Landgericht Halle (Wirtschaftsstrafkammer) verfasste Anklageschrift ins Netz. Darin wird Fitzek im Wesentlichen vorgeworfen, rund 1,3 Millionen EUR – die ihm Anhänger aus ganz Deutschland überlassen hatten – veruntreut zu haben.

Verräterisch dabei: Fitzeks Gefolgsleute schwärzten sämtliche Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft. Hat der Ankläger etwa herausgefunden, dass Fitzek gemeinsam mit seiner Freundin, dem eher erfolglosen Fotomodell Annett Ullmann, kostspielige Auslandsurlaube unternahm? Dass er in Provinz-Diskotheken den Dicken Max spielte und dabei viel Geld verprasste? Dass er sich in seiner schier endlosen Eitelkeit teure Klamotten kaufte, und ebenso für seine Gefährtin?

Das dann wohl doch nicht. Der Verbleib der 1,3 Millionen EUR ist den Verlautbarungen nach ungeklärt. Dass Fitzek den Großteil der Summe für eigene, egoistische Zwecke missbrauchte, ist anzunehmen. Er sah sich moralisch dazu legitimiert, mit dem Geld anderer Menschen so zu verfahren, wie es ihm beliebt; immerhin glaubt der spinnerte Wittenberger, er sei Sohn Gottes.

Deshalb ging er wohl ebenso davon aus, dass sich hinter seiner krankhaften Geldgier ein höherer Sinn verbergen müsse. Ebenso hinter dem Zwang, sich vor Anhängern immerzu mit Unwahrheiten wichtig zu machen. So log er den Leuten jahrelang vor, er habe keinen Personalausweis mehr, da er schließlich kein Bürger der Bundesrepublik Deutschland sei.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben hingegen, dass Peter Fitzek jedes Mal seinen Perso vorlegte, wenn er ihm anvertrautes Geld abhob.

JVA Halle

WohnHAFT: Peter Fitzeks aktuelle Autogrammadresse…

 

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10 Kommentare leave one →
  1. H.R. permalink
    10/09/2016 10:10

    Die Schwärzungen haben nur aufschiebende Wirkung weil die Anklageschrift und andere Punkte schon bald im Gericht vorgelesen werden. So langsam sollten die Fitzekianer das mal raffen.

    • John permalink
      10/09/2016 14:48

      Da darf man leider die Informationsaufnahme von Reichsideologen und ähnlichen Verschwörungstheoretikern unterschätzen.
      Zum einen werden nur die wenigsten Unterstützer beim Prozess selbst anwesend sein. Somit müssen sie auf andere Informationsquellenzurückgreifen.
      Hierbei gilt die Devise: It’s on the Internet, so it’s true (exept it’s from ze Lügenpresse).
      Diese Ansicht wird noch dadurch verstärkt, dass Verschwörungstheoretiker dazu tendieren nur Informationen aufzunehmen, die ausschließlich ihr eigenes Weltbild unterstützt.

      Also werden die KRD’ler nur scheinbare Infos preisgeben, und die eigentlichen Adressaten (also nicht wir Systemlinge), werden glauben, dass das im geschwärzten Bereich angeführt war.

  2. Philo permalink
    10/09/2016 11:07

    Ditto. Schön, dass es sich um einen öffentlich durchgeführten Prozess handelt und wir (aller Wahrscheinlichkeit nach) auch über die interessanten Einzelheiten informiert werden.
    Aber mit dem einen-Schritt-vorausdenken hat es die Riege der verbliebenen Pudel ja eher nicht so sehr.
    Es gibt wohl kein Seminar von Ihrem gottgewollten Anführer auf Youtube über sowas?

  3. Tschüss Peter permalink
    11/09/2016 16:44

    Ich dachte zuerst, im Schriftsatz wären wenige personenbezogene Daten und dergl. mit einem Edding durchgestrichen worden. Eben Sachen aus Ermittlungsakten die vor Verfahrensabschluss nicht veröffentlicht werden dürfen. Dann schaut man rein und sieht gar nüscht :-))) Alles „geschwärzt“ :-)))) Sehr lustig. Nun gut, wie auch immer. Entweder geht Fitzek jetzt nach vorn, verrät das „Geldversteck“ und/oder bringt andere Nachweise über den bestimmungsgemäßen Verbleib der 1,3 Mio……oooooder er geht für grob überschlägige, mindestens weitere 5 Jahre in den Bau, eher länger. Das Thema Fitzek ist durch. Den sehen wir die nächsten zwei Jahre kaum wieder. Hier und da mal auf Fotos von Verhandlungen….

    • 13/09/2016 18:05

      Vielleicht hat er das Geld verschoben … auf die Astralebene!

      • Tschüss Peter permalink
        15/09/2016 07:36

        Gold wird er keines gekauft haben das wertstabil einen längeren Gefängnisaufenthalt überdauert. Ist ja immer so eine Sache im krisengeschüttelten Europa. Da kommt man nach Jahren aus dem Knast und steht vor einem Koffer voll Altpapier. Nee, Gold war in den Jahren 2011/12 völlig überzeichnet. Viel zu teuer um es je wieder verlustfrei in Geld tauschen zu können. Die relativ geringen Chargen, an der Gesamtsumme gemessen, wird er schwarz über irgendeine Grenze gebracht haben damit sich der Schaden,für den Fall des Erwischtwerdens, im Erträglichen hält.

  4. Michael Reichardt permalink
    11/09/2016 17:12

    Wieso wenden die sich an einen Staat und dessen Gerichte, die sie sonst ablehnen?

  5. Kurt Gurt permalink
    11/09/2016 20:22

    ha ha … ein krimineller als heiland

  6. Tofkas01 permalink
    12/09/2016 22:05

    Der Mann hatte 2012 innerhalb von drei Monaten MEHR ALS EINE HALBE MILLION EURO SINNLOS VERPRASST?

    Wie viele Trottel hatte der denn gefunden um sie abzuzocken? Als Sektenguru dürfte der damit wohl nicht zu absoluten Elite gehören (Bagwahn hat da in gaaaanz anderen Dimensionen geschwebt) aber auf dem Guruindex könnte er bereits einen der besseren Plätze einnehmen.

  7. 20/09/2016 00:28

    Was war das Königreich Deutschland? Ein auf Dauer nicht lebensfähiges Phantasiekonstrukt ohne Strukturen,die einen Staat ausmachen.Mit einem ehemaligen Suppenkoch an der Spitze,der sich zum (Narren)“König“ von Deutschland ausgerufen hat.Ein esoterischer Spinner,der in den Sternen liest wie in einem Buch und behauptet,er könne jede Krankheit heilen,selbst Krebs im Endstadium.Der glaubt das Gesetze für den Arsch sind und er machen kann was er will.Und der es tatsächlich geschafft hat einen Haufen Hofschranzen und Lakaien um sich zu versammeln,die ihm die Füße küssen.Nun ist sein „Staat“ abgewickelt und er sitzt endlich im Knast.Das ist sein wahres Königreich…..

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