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Entlassung aus U-Haft abgelehnt … und Peter Fitzek entlarvt sich einmal mehr als echter Reichsbürger

14/06/2017

Scan: Sonnenstaatland

Die „Königreich Deutschland“-Tröten befinden sich im freien Fall. Ober-Guru Peter Fitzek ist tödlich getroffen – aber zu dumm zum Umfallen.

Fitzeks Anhänger wurden im letzten Monat von ihrem berühmt-berüchtigten Krankenhausgelände verjagt, und er selbst sitzt nun seit einem Jahr in Untersuchungshaft. Verurteilt ist der „König von Deutschland“ längst, hofft aber darauf, dass seinem Antrag auf Revision stattgegeben wird … und darauf, dass die Gerichte ihn vollständig rehabilitieren.

In seinen Schriftsätzen an die Gerichte spielt er nach wie vor den Überlegenen, den Unbesiegbaren. „Ich könnte hier mit Leichtigkeit fliehen“, verkündet er in seinem Wahn … und wundert sich anschließend, warum ihm der zuständige Richter Fluchtgefahr attestiert und nicht aus der U-Haft entlässt. Hierzu hatte Fitzek vor einigen Tagen den entsprechenden Antrag gestellt.

Peter Fitzek vor Gericht

Groteske Selbstüberschätzung: Peter Fitzek glaubt, jederzeit das Wachpersonal Schachmatt setzen zu können: „Ich könnte hier mit Leichtigkeit fliehen!“

Und weil sein Antrag wie üblich abgelehnt wurde, dreht Fitzek ordentlich am Rad. Er will partout kein Reichsbürger sein, obwohl diese in seinen Augen „mit dem, was sie sagen recht haben“. Nur ihre Methoden seien falsch. Seltsamerweise spricht Fitzek nicht nur wie ein Reichsbürger, er handelt auch genauso.

Jede polizeiliche Hausdurchsuchung ist bei ihm ein „Überfall“, jede Beschlagnahmung ein „Diebstahl“. Und selbstverständlich – wie sollte es auch anders sein – ist er ein Unschuldsengel, der vollkommen zu Unrecht in U-Haft sitzt.

Nun droht er mit Maßnahmen, mit denen schon Hunderte Reichsbürger zuvor gescheitert sind: mit Strafanzeigen und Strafanträgen gegen Angehörige der Justiz – diese hätten sich sogar der Unterschlagung schuldig gemacht. Fitzek will vor seinen Anhängern weiterhin als Macher gelten, als derjenige, der das Heft in der Hand hält.

Dabei wurde er selbst wegen Unterschlagung von 1,3 Millionen EUR verurteilt, und ein Teil des Geldes dürfte sich noch immer in irgendeinem Versteckt befinden, von dem nur Fitzek, seine Freundin und vielleicht seine Paladine wissen.

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2 Kommentare leave one →
  1. Udo Ochsenknecht permalink
    15/06/2017 18:48

    Denkt der mit der Flucht wäre es getan? Da muss er erst mal außer Landes kommen. Oder untertauchen. Wo will er hin? Unter den Rock seines angeblichen Fotomodells???

    • CHLORWASSERSTOFF permalink
      22/06/2017 23:04

      Ich hatte es schon mal erwähnt: Paraguay. Schön blöd dass 1,3 Millionen Euro der Adepten verschwunden sind,aber dass der Guru dieser Reichsbürger-Sekte auch noch auf nimmerwiedersehen verschwinden würde,dass wäre einfach dümmer als die Polizei erlaubt.

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