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Dennis Gaidetzka lässt unliebsame Google-Suchergebnisse entfernen

14/02/2018
Dennis Gaidetzka

In europäischen Google-Ergebnissen lässt sich nichts Anrüchiges mehr über Dennis Gaidetzka finden…

Jahrelang hetzte Dennis Gaidetzka auf seinem „KRD-Blog“ gegen den eigenen Staat, der ihm ein Leben in Wohlstand, Freiheit und Frieden hatte zukommen lassen. Selbst kann Gaidetzka jedoch keine Kritik vertragen: Unliebsame Google-Suchergebnisse lässt er löschen. An seine reichsdeutsche Vergangenheit möchte er nicht mehr erinnert werden.

Was geschehen ist, ist geschehen. Lange Zeit publizierte Dennis Gaidetzka braunesoterischen Blödsinn und frönte seiner Affenliebe zum durchgeknallten Wittenberger „Messias“ und „König von Deutschland“ Peter Fitzek. Er hatte sich damit selbst ins Rampenlicht gestellt und es somit selbst auch selbst zu verantworten, dass man ihn mit Fitzek und anderem reichsdeutschen Schwachfug in Verbindung bringen konnte.

Inzwischen hat er sein unsägliches Blog gelöscht und möchte von seiner geistigen Irrung und Verwirrung nichts mehr wissen. Gaidetzka nahm sein vermeintliches „Recht auf Vergessen“ in Anspruch und verlangte von Google, dass alle Bilder und Informationen zu seiner reichsdeutschen Vergangenheit gelöscht werden. Mit Erfolg.

Google kam Gaidetzkas Wunsch der Einfachheit halber nach, denn „…es ist nicht einfach, […]  jeden Antrag individuell [zu] prüfen und zwischen dem Recht des Einzelnen auf Schutz seiner personenbezogenen Daten und dem Recht der Öffentlichkeit auf Zugang zu diesen Informationen und ihrer Verbreitung abwägen [zu] müssen.“ Glück für Gaidetzka.

Nun wird er von Google behandelt wie ein 15-Jähriger, der mal ein Fahrrad gestohlen hat, worüber es Informationen im Internet gibt, und weshalb er keinen Ausbildungsplatz findet. Dass solche Informationen gelöscht gehören, ist klar.

Anders ist die Sache bei Gaidetzka gelagert. Der ist zwar ein armes Würstchen, aber so arm dann auch wieder nicht. Er hat sich weder für den Schwachsinn und die Lügen entschuldigt, die er verbreitet hat, und ebenfalls hat er sich nicht öffentlich von seinem einst heiß verehrten Guru Peter Fitzek distanziert.

Stattdessen schreit er nun nach jenem Datenschutz, die die Bundesrepublik Deutschland und die EU gewähren. Zwei Gebilde, für die Gaidetzka zuvor nur Hohn und Verachtung übrig hatte.

Nun, wo er endlich kapiert hat, dass er von Anfang an auf dem falschen Pferd saß, sieht sie Sache offensichtlich anders aus. Erbärmlich.

 

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One Comment leave one →
  1. Mitlesender permalink
    15/02/2018 20:21

    Erbärmlich? Das heißt im Jargon „armseelig“, und das trifft es doch auch viel besser.

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